Sonntag, 19. Januar 2014

[Rezension] Plötzlich Shakespeare

Informationen zum Buch:

Titel: Plötzlich Shakespeare 
Autor: David Safier
Erscheinungsdatum: 01.06.2011
Format: TB
Verlag: rororo
ISBN-10: 3499248123
ISBN-13: 978-3499248122
Seiten: 320
Preis: 8,99€

Das Buch und ich:

Begonnen: 18.01.2014
Beendet: 19.01.2014




Das Buch in den Challenges:

ABC: Titel - P lötzlich Shakespeare
          Autor - D avid Safier
          Protagonist - W illiam Shakespeare
R20: Aufgabe 11 - Ein Buch, das in der Zukunft spielt (Aus Shakespeares Sicht)

Rezension

Klappentext
ZWEI SIND EINER ZU VIEL! Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.
Der Schreibstil
„Plötzlich Shakespeare“ ist das erste Buch, das ich von David Safier gelesen habe. Ich bin bis jetzt nicht so der Typ gewesen, der besonders gerne Comedy-Bücher liest, aber mir wurden seine Bücher schon vielfach empfohlen und da dachte ich einfach, man kann‘s ja versuchen!
Was ich dann gelesen habe, war einfach TOLL! Ich habe teilweise richtige Lachkrämpfe gekriegt, nicht dass das bei mir besonders schwer wäre, aber in diesem Ausmaße hatte ich bisher selten welche. Also, was ich damit sagen will: Das Buch ist nicht nur einmalig anschaulich und einfallsreich erzählt, sondern auch urkomisch, ohne dabei irgendwelche Grenzen zu überschreiten, oder zu nerven.

Die Handlung
Rosa ist unzufrieden mit ihrem Leben und einsam, seit ihr Ex-Freund sie verlassen hat. Nach einem Besuch im Zirkus wird sie von einem Hypnotiseur in ein früheres Ich zurückversetzt. Und plötzlich ist sie William Shakespeare. Aber wie meistert man nur die komplizierten Etikette von damals? Wie bringt man Leute zusammen, die man gar nicht zusammen haben will? Wie überlebt man das eine oder andere Gefecht?
Auf der Suche nach der wahren Liebe muss Rosa in Shakespeares Körper diese und mehr Hindernisse überbrücken und mit sich selbst ins Reine kommen.

Die Charaktere
Rosa ist total vernarrt in ihren Ex und ist fest entschlossen, alles zu tun, um dessen Hochzeit zu verhindern. Aber sie muss sich eingestehen, dass sie über die wahre Liebe gar nicht so viel weiß, wie sie bisher geglaubt hat. Sie ist oft ziemlich komisch und trotz, oder vielleicht auch gerade wegen, ihrer etwas naiven Art total liebenswert. Ich glaube fast jede kann sich teilweise (wenigstens) mit ihr identifizieren.
William Shakespeare ist natürlich ein großer Mann der Worte, auch wenn er noch ziemlich am Anfang seiner Karriere steht. Aber auch er hat natürlich so seine Probleme. Da sind zum Beispiel seine Kinder, die er immer sehr vernachlässigt und was ihm furchtbar leid und weh tut.
Und dann ist da noch die Sache mit seiner geliebten Anne, an dessen Tod er sich die Schuld gibt.
Es ist einfach herrlich, mitzuerleben, wie sich Rosa und Shakespeare vom anfeinden, zum mögen weiterentwickeln.
Fazit
„Plötzlich Shakespeare“ hat mich auf ganzer Linie überzeugt und ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Trotz des ganzen Witz und der ganzen Komik bleibt ein tieferer Gedanke zurück. Und dafür kann ich einfach nicht weniger, als fünf Leseeulen vergeben!




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