Samstag, 15. März 2014

[Rezension] Alle meine Wünsche

Informationen zum Buch

Titel: Alle meine Wünsche
Autor: Grégoire Delacourt
Erscheinungsdatum: 12.09.2012
Format: TB
Verlag: Heyne
ISBN-10: 3455403840
ISBN-13: 978-3455403848
Seiten: 126
Preis: 8,99€


Das Buch und ich

Begonnen: 11.03.2014
Beendet: 15.03.2014


Das Buch in den Challenges

ABC: Titel - A /
          Autor - G régoire Delacourt
          Protagonist - J ocelyne
R20: Aufgabe 17 - Ein Buch auf dessen Cover mindestens 4 Gegenstände/Personen sind 
         - Garnrolle, Nadel, Knopf, Herz
JCC: Monat März - Herz, Blume

Rezension

Klappentext
Jocelyne führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus, und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Stricken und Nähen. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.
Der Schreibstil
Den Schreibstil fand ich etwas kompliziert. Es gab sogut wie nie eine gekennzeichnete wörtliche Rede (obwohl natürlich viel geredet wurde). Dadurch, dass die beiden Protagonisten nahezu den gleichen Namen haben und v.a. auch den gleichen Spitznamen kam ich mehrfach durcheinander, wer nun gemeint war, über wen/mit wem gesprochen wurde, oder ob nur gedacht wurde. Dafür gibt es leider erhebliche Abzüge.
Die Handlung
Jocelyne führt seit dem Jahr ihrer Hochzeit mit Jocelyn einen Kurzwarenladen. Nebenher führt sie seit einigen Jahren ein Blog, der immer mehr und mehr Publikum hat und scheinbar vielen Leserinnen sehr gut tut. Sie hat zwei Freundinnen, die Zwillinge Françoise und Danièle, obwohl sie die beiden glaube ich nie als solche bezeichnet. 
Die Zwillinge sind es auch, die Jocelyne eines Tages dazu bringen, wenigstens einmal Lotto zu spielen. Und wie könnte e anders sein?!: Sie gewinnt mit einem Einsatz von 2€ mehr als 18 Millionen. Total geschockt davon, holt sie sich ihren Scheck ab, erzählt jedoch niemandem von ihrem Gewinn und beschließt irgendwann, ihn zu verbrennen. Als sie zu diesem Entschluss kommt, trifft sie der Schlag: Der Scheck ist weg und es ist eindeutig, wer ihn genommen hat: ihr absolut, ich weiß nicht, ... brutaler Mann Jocelyn. Der ist plötzlich durchgebrannt. Mit dem Geld, versteht sich.
Doch natürlich bereut er irgendwann seine Tat und möchte zu seiner Frau zurück, welche ihm jedoch endlich mal nicht vergeben wird.
Die Charaktere
Jocelyne ist naiv. Sie liebt ihren Mann, der sie mehrfach mehr oder weniger vergewaltigt, ihr physisch und seelisch weh tut und auch sonst kein guter Ehemann ist und schiebt es auf die Trauer um ihr verlorenes Kind. Sie steckt immer zurück und merkt nicht, wie er ihr schlecht tut. Außerdem kennt sie ihn kaum. Ständig sagt sie, sie müsse ihm einen Porsche Cayenne, die komplette Sammlung aller James Bond Filme und sowas kaufen. Letztlich lauft er sich von ihrem Geld bspw. einen Audi A6 und die Jason Bourne Filme.
Jocelyn ist mir im ganzen Buch nicht gerade sympathisch vorgekommen, auch als er Jocelyne scheinbar noch liebte. (Auch wenn ich nicht weiß, wie viel ihm diese Liebe wirklich bedeutete).
Die, die ich im Buch am genialsten finde, sind die Zwillinge. Sie bringen immer wieder bisschen schwung in die Geschichte und sind sehr offen und herzlich. Mit ihnen könnte ich mich am eheseten identifizieren, auch, wenn ich einen ganz anderen Charakter habe.
Fazit
"Alle meine Wünsche" ist recht leichte Kost für zwischendurch. Ein Großteil des Buches ist leider sehr vorhersehbar und es fehlten mir spannungsbringende Elemente. Ich gebe 3 Leseeulen.




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