Samstag, 1. März 2014

[GSC] Schätze im Februar 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

„[…] Du verdienst zu leben“ 
(S. 13)

„ „Sie sagte, sie erträgt es nicht“, erklärte er. „Sie erträgt es nicht? Ich soll mein Augenlicht verlieren, und sie erträgt es nicht?“ “
(S. 59)

„Manchmal wissen die Leute nicht, was sie versprechen, wenn sie es versprechen.“ 
(S. 60)

„ „Das ist das Problem mit dem Schmerz […] Er verlangt, gespürt zu werden.“ “
(S. 62)

„[…] aber es lässt sich jede Menge Schuld in unseren Sternen finden. Das Schicksal ist ein mieser Verräter.“
(S. 106)

„Nebenbei bemerkt: im Original bezeichnet Shakespeare die Zeit als Schlampe. Wohl wahr.“
(S. 116)

„Manche Touristen halten Amsterdam für eine Stadt der Sünde, aber in Wirklichkeit ist es die Stadt der Freiheit. Und in der Freiheit finden viele Leute die Sünde.“
(S. 114)

"Manche Unendlichkeiten sind größer als andere Unendlichkeiten."
(S. 188)

"Gegen wen führe ich Krieg? Gegen den Krebs. Und woraus besteht der Krebs? Aus mir. Die Tumoren gehören zu mir. Sie gehören genauso zu mir, wie mein Gehirn und mein Herz. Es ist ein Bürgerkrieg, Hazel Grace, ein abgekarteter Bürgerkrieg, bei dem der Sieger feststeht."
(S. 197)

"Manchmal scheint es, als würde es, das Universum darauf anlegen, von uns bemerkt zu werden."
(S. 204)


Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer

"Aber Musik ist Leben. Solange sie erklingt, stirbt nichts für immer."
(S.181-182)

"Wenn man Musiker ist, spielt man Erinnerungen, als wären sie unmittelbare Ereignisse."
(S. 182)

"Im Nachhinein erlebt man oft Möglichkeiten, die von vornherein niemals welche gewesen waren. Es sind oft nicht einmal die schlechtesten Möglichkeiten."
(S.201)

Ich wünsche mir, dass endlich mal was schönes passiert von Trixi von Bülow

"Merkwürdigerweise sind es oft gerade jene Eigenschaften, die man am anderen zunächst so faszinierend findet, die einem später unerträglich werden. So unerträglich, dass man fast physisch darauf reagiert [...]. Die kleinen und großen Kriege, die man gegeneinander führt, lassen die Erinnerungen an jene wunderbaren Zeiten verblassen, da alles möglich schien. Das Schlimmste jedoch ist die Sprachlosigkeit. Wenn die Sprachlosigkeit beginnt, hat man schon verloren."
(S. 14)

"Ich war ein Hamster im Rad, drehte Runde um Runde, und der weise Spruch, dass der Weg das Ziel ist, klang in meinen Ohren wie Hohn."
(S. 24)

"Natürlich fand man auch heute hin und wieder, eher selten, noch Bücher, die einen beeindruckten, die einem halfen, das Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, die einem zum Lachen brachten, oder zum Weinen, die etwas zum Vorschein brachten, dass man längst vergessen hatte, oder eine Sehnsucht weckten, die schon lange in einem schlief. Aber ändern, also ändern tat das nichts."
(S. 72)

1 Kommentar:

  1. So schön! "Ich war ein Hamster im Rad, drehte Runde um Runde..." - gefällt mir sehr, aber auch deine anderen Schätze sind wunderschön.

    Herzliche Grüße,
    Tanja

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