Dienstag, 15. April 2014

[Rezension] Die Flüsse von London

Informationen zum Buch

Titel: Die Flüsse von London
Autor: Ben Aaronovitch
Erscheinungsdatum: 01. Januar 2012
Format: e-Book
Verlag: dtv
ISBN-10: 3423213418
ISBN-13: 978-3423213417
Seiten: 480
Preis: 9,95€ (e-Book: 8,99€)

Das Buch und ich

Begonnen: 29.04.2014
Beendet: 04.04.2014




Das Buch in den Challenges

ABC: Titel - F lüsse von London (Die)
          Autor - B en Aaronovitch
          Protagonist - T Homas Nightingale
R20: Aufgabe 15 - Ein Buch von einem Autoren mit 14 Buchstaben (Vor- und Nachname).

Rezension

Klappentext
Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand. "Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen - und der Papierkram!!
Der Schreibstil
Dies ist der Punkt, dem ich dem Buch am wenigsten Punkte anrechne. Ich weiß, dass man bei einer Bewertung immer mit dem positiven beginnen sollte, aber ich möchte meine Gewohnheit, mit der Bewertung des Schreibstils zu beginnen, nicht brechen. Ben Aaronovitch ist ein weiterer mir bisher unbekannter Autor und ich habe das Buch eigentlich nur "besorgt", weil ich es in der Kindle-Leihbibliothek entdeckt hatte. Das er kreativ ist - keine Frage! Allerdings ist sein Schreibstil nicht gerade der Beste, leider. Ich habe allerdings mehrfach gehört, dass in den folgenden Romanen mit Peter Grant der Schreibstil von Buch zu Buch besser werden soll. Hoffen wir's!
Handlung
Die Handlung ist aus meiner Sicht der stärkste Punkt des Buches. Mit einem ziemlich großen Maß an Kreativität hat mich der Autor von seiner Story gefesselt und nicht mehr richtig losgelassen. Ich möchte gar nicht so viel vorwegnehmen. Nur so viel: Peter Grant entdeckt beim bewachen eines Tatorts, dass er Geister sehen kann. Diese Fähigkeit rettet ihn vor dem schnöden Büroalltag einer Art von Londoner Polizisten (denn ein höhergestellter Polizist sieht das Potenzial in ihm). Kaum wird er von seinem neuen Chef Thomas Nightingale zum Zauberlehrling ernannt - denn: ja! es gibt Magie im modernen London - steht er auch schon vor seinem ersten Fall...Und die Magie darin ist kaum zu übersehen!
Die Charaktere
Peter ist nicht gerade der aufmerksamste Polizist, den die Lonodner Welt zum Vorschein gebracht hat. Er ist schnell abzulenken und übersieht dadurch auch schnell etwas. Aus diesem Grund soll er nach seiner Probezeit in die Büroabteilung eingewiesen werden - der Horror für ihn!
Sein Glück ist, dass Polizeiinspektor Thomas Nightingale sein magisches Talent entdeckt. Aus diesem Grund wird er der Abteilung "Folly" zugeteilt...Der bis dahin nur sein neuer Chef Nightingale angehört und welcher eindeutig ein Geheimnis hat...wie viele Londoner Polizisten wurden schon im zweiten Weltkrieg einmal angeschossen?
Eine treue Freundin Peters ist Lesley May. Sie ist ziemlich das Gegenteil von ihm: aufmerksam unnachgiebig und auch von Inspektoren gut angesehen (auch sie ist noch Constable). Doch der Fall, mit dem sich Peter beschäftigt wird auch sie maßgeblich verändern. Was ich schade finde? Das Lesley ganz am Ende nicht mehr weiter betrachtet wird und man nicht weiß, wie es mit ihr ausgeht. Aber vielleicht kommt ja auch das noch im nächsten Band.
Fazit
"Die Flüsse von London" konnte mich nicht vollständig überzeugen, bildet jedoch eine solide Grundlage, auf deren Basis sich hoffentlich sich stetig verbessernde Folgebücher aufbauen!


1 Kommentar:

  1. Ist ja interessant, dass dir der Schreibstil nicht so zugesagt. Gerade der hat mir gut gefallen. Was hat dich denn nicht so überzeugt?
    Liebe Grüße
    Maike

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