Freitag, 1. August 2014

[GSC] Schätze im Juli

Ein Mann wie Mr. Darcy von Alexandra Potter

"In denn Büchern klingt es immer so tiefgründig und romantisch, wenn die Figuren sich stundenlang in die Augen sehen, ohne etwas zu sagen. In der Realität muss man schon ein Benediktinermönch sein, um so etwas durchziehen zu können."
(Seite 255)

"Er kratzt sich unbehaglich das Schlüsselbein. Offensichtlich quälen ihn Gewissensbisse. Entweder das, oder er hat Flöhe."
(Seite 275)

"Die Tage, in denen 'hart arbeiten' Erfolg garantierte, sind längst vorüber. Heute geht es viel mehr darum, einen berühmten Rockstar in der Verwandtschaft zu haben."
(Seite 337)

"Die Realität ist immer enttäuschend im Vergleich zur Fantasie."
(Seite 348)

"Ich weil keinen geheimnisvollen, rätselhaften Mann, sondern einen, denn ich eine SMS schreiben kann. Ich, die sich darüber beschwert, dieses ständige Verschicken von Textnachrichten sei so unromantisch und zerstöre jeden Anflug von geheimnisvoller Atmosphäre. Jetzt würde ich alles dafür tun, wenn ich nur ' Wo bist Du?' tippen und auf 'Senden' drücken könnte."
(Seite 351)


Whisper von Isabel Abedi

"'Mir ist einmal eine Rolle angeboten worden', entgegnete sie ruhig, ' in der ich die Mutter eines behinderten Kindes spielen sollte. Ich habe die Rolle abgelehnt, weil ich die Rolle der Mutter unrealistisch fand. Sie war immer geduldig, immer liebevoll, hat nie die Nerven verloren, nie ein böses Wort an ihren Sohn gerichtet, der ihr das Leben zur Hölle machte. Ich habe zu meinen Regisseur gesagt, der Drehbuchschreiber hätte keine Ahnung, solche Mütter gäbe es nicht. Aber ich glaube, ich habe mich geirrt. Deine Mutter ist genauso, stimmt's?'"
(Seite 47)

"Der Abend ist Nacht geworden, und das Dorf ist zu still für solche Gedanken. Ich schiebe sie zurück wie einen dunklen Vorhang, aber heller wird es dadurch nicht."
(Seite 66)

"Aber ich mag das Dunkle, das von ihm ausgeht. Ich mag sein Gesicht, seine traurigen Augen. Er ist seltsam schön, wie eine Nacht ohne Sterne."
(Seite 98)

"Ich glaube, dass die Angst, die man hat, wenn man an einem Abgrund steht, in Wahrheit viel mehr eine Sehnsucht ist. Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen - oder die Arme auszubreiten und zu fliegen."
(Seite 126)

"'Wenn ich dich sehe, fällt mir ein, dass das Leben ein Geschenk ist.'"
(Seite 172)

"Für einen Moment war ich deprimiert. Das war dämlich. Es war ja nicht so, als wäre ich Sherlock Holmes oder Batman oder jemand in der Art. Jemand, der fähig war, mit nur ein paar Hinweisen ein komplexes Rätsel zu entschlüsseln."
(Seite 98)

"'[…] Durch sie leben wir, und sie leben in uns weiter.'"
(Seite 170)

"'Ich würde es nicht Hass nennen. Du bist ein wenig, wir ein Pilz, Gwen. Nach einer Weile wächst du einem einfach ans Herz.'"
(Seite 221)

"Zu verletzen ist so menschlich, wie zu atmen."
(Seite 56)


Eine wie Alaska von John Green

"'[…] In meinem Unterricht rede ich die meiste Zeit, und Sie hören zu. Denn Sie mögen schlau sein, aber ich bin schon länger schlau gewesen. […]'"
(Seite 46)

"'Dein ganzes Leben steckst Du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft nur benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.'"
(Seite 76)

"' Es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich was mit ihr anfangen will.'
'Augenblick mal.' Er griff zum Bleistift und kritzelte etwas in seinen Block, als hätte er gerade eine mathematische Erleuchtung gehabt. Dann sah er mich an. ' Ich hab gerade ein paar Berechnungen aufgestellt und kann beweisen, dass Du Stuss redest.'"
(Seite 109)

"'Der schönste Tag meines Lebens war der 9. Januar 1997. […]'"
(Seite 158)

"Und jetzt wurde sie von Stunde zu Stunde kälter, toter mit jedem Atemzug, den ich nahm. Das ist die Angst. Ich habe was wichtiges verloren, und ich finde es nicht mehr, dabei brauche ich es. Die lähmende Angst eines Kurzsichtigen, der seine Brille verliert und dann erfährt, dass es ab heute keine Brillen mehr gibt auf der Welt."
(Seite 192)


Silber - Das zweite Buch der Träume - dream on

"'[…] Ich mache es, wie Mr. Wu immer sagt: Trage einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.'"
(Seite 146)

"'[…] Umso besser für mich, da kann ich wenigstens mal ein bisschen schlafen, siehst du diese Augenringe? Noch ein paar Nächte ohne Schlaf, und ich sehe aus wie ein Pandabär. […]'"
(Seite 189)

"[…] - vielleicht braucht man gar keinen Ehrgeiz, wenn man ein Genie ist?"
(Seite 301)

"Da solle noch einer sagen, Träume seien nicht in der Lage, die Wirklichkeit zu verändern."
(Seite 397)

Kommentare:

  1. So eine Zitatesammlung ist super! Ich bin beim Lesen immer viel zu sehr in die Handlung vertieft, als dass ich schöne Zitate finden würde ...

    Von diesen vier Büchern hab ich nur Whisper gelesen, deine Zitate machen Lust darauf, es nochmal zu lesen :)

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    1. Das war bei mir ganz lange Zeit auch so... nur sehr selten, wenn ich einen besonders schönen Spruch gelesen habe, habe ich ihn mir auf dem Handy zwischengespeichert... Allerdings aufgrund des stark begrenzten Speicherplatzes auch bal wieder gelöscht... :(
      Der einzige Spruch, an den ich mich von damals noch erinnern kann war: "Die Jugend kann nicht wissen, wie das Alter denkt und fühlt. Doch alte Menschen machen sich schuldig, wenn sie vergessen, wie es ist, jung zu sein." - Dumbledore. Ich kann aber nicht einmal sagen, aus welchem Teil das stammt... Und wenn es nicht der exakte Wortlaut ist tut es mir auch leid ;)

      Am Anfang habe ich fast krampfhaft nach Zitaten gesucht, inzwischen springen mir solche Sachen schon fast ins Auge und ich lese sie einfach aus Prinzip mehrfach. Wenn sie mir dann immer noch gefallen, merke ich sie mir mit dieser Sammlung ;)

      Alles Liebe und ein schönes WE wünsche ich dir :)

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