Mittwoch, 6. August 2014

[Rezension] Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Informationen zum Buch

Titel: Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
Autor: Gavin Extence
Erscheinungsdatum: 03. März 2014
Format: HC
Verlag: Limes
ISBN-10: 3809026336
ISBN-13: 978-3809026334
Seiten: 480
Preis: 19,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 31.07.2014
Beendet: 05.08.2014

Das Buch in den Challenges

ABC: Titel - X Das unerhörte Leben des Alex Woods
          Autor - E xtence, Gavin
          Protagonist - I saac Peterson
SuB: Lies Das unerhörte Leben des Alex Woods!

Rezension
Klappentext
Alex Woods ist 10 Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können - er trägt Narben, die das beweisen.
Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen, zurückgezogenen Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voll Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat...
Der Schreibstil
Ich muss sagen, dass dieser Punkt nicht gerade einfach ist... Also es ist so: Ich persönlich bin jemand der es total mag, in einem Buch viele Fachbegriffe zu haben, auch mal etwas nachzuschlagen und dadurch das eine oder andere neue zu lernen. Aber: Ich fand, dass es ziemlich langweilig war, dass es teilweise seitenlang nur so ging! An einer Stelle meint Alex Woods selbst, dass er es nicht mag Bücher zu lesen, wo alles vorausgesetzt wird. Doch genau das wird hier immer und immer wieder getan und zwar nicht wie an seinem Beispiel (was z.B. ein Dinosaurier ist), sondern auch, was bestimmte Medikamente, Asteroiden etc., oder andere wissenschaftliche Begriffe angeht.
Insgesamt kann ich nicht gerade sagen, dass es durchgängig angenehm zu lesen war.
Die Handlung
Als er 10 Jahre alt war, wurde Alex Woods von einem Meteoriten getroffen, als er durch die Decke seiner Wohnung fiel. Darauf folgend entwickelt er eine Temporallappenepilepsie (eines der wunderbaren Fachbegriffe, doch damit konnte ich doch noch was anfangen). Von diesem Zeitpunkt an erzählt er aus seinem Leben wobei ein ganz besonderer Augenmerk auf die letzten paar Wochen/Monate gelegt wird (er ist am Ende des Buches 17 Jahre alt), denn dort ändert sich noch einmal sehr viel...
Die Charaktere
Die beiden wichtigsten Charaktere im Buch sind Alex Morgan Woods und Isaac Peterson.
Alex wurde von einem Meteorit (glaub ich) getroffen und überlebte. Seine Mutter arbeitet als Hellseherin und sein Vater war eigentlich für seine Mutter nur eine Zehnminutenbekanntschaft - Zweck: Befruchtung. Er leidet an Epilepsie und es würde mich nicht wundern, wenn er auch einen gewissen Grad an Soziopathie hat.
Isaac Peterson ist ursprünglich Amerikaner und Veteran aus dem Vietnam-Krieg. Seine Frau starb an Krebs und seit dem lebt er alleine und zurückgezogen mit seinem Hund Kurt, benannt nach Lieblingsautor Kurt Vandegurt.
Die beiden lerne sich auf unkonventionelle Art kennen und führen eine ziemlich unkonventionelle Freundschaft...Allgemein ist es ein ziemlich unkonventionelles Buch ;-)
Fazit
Das Buch an sich war nicht schlecht, allerdings von Zeit zu Zeit ziemlich schwer zu lesen und auch langwierig....und langweilig.
Aber das Buch hat mich auch zum Lachen und außerdem auch mal eine Träne in den Augenwinkel gebracht.
Ich gebe 3 Eulen!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen