Samstag, 16. August 2014

[Rezension] Eine Handvoll Worte

Informationen zum Buch

Titel: Eine Handvoll Worte
Autor: Jojo Moyes
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2013
Format: TB
Verlag: Rowohlt
ISBN-10: 3499267764
ISBN-13: 978-3499267765
Seiten: 592
Preis: 14,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 13.08.2014
Beendet: 14.08.2014

Das Buch in den Challenges

SuB: Lies Eine Handvoll Worte.

Rezension
Klappentext
1960. Jennifer Sterling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen - und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein jahrzehntealter Brief in die Hände: Der unbekannte Verfasser bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit nachNew York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.
Der Schreibstil
Als Lena mir die Liste mit jenen Büchern schickte, die sie für mich ausgewählt hatte, schrieb sie zu jedem einzelnen einen Kommentar, warum sie dieses und jenes ausgesucht hatte. Alles, was hinter Eine Handvoll Worte stand war folgendes: "Jojo Moyes ...".
Ich finde, dass sagt schon sehr viel über den Schreibstil aus. Wie auch bei Ein ganzes halbes Jahr hat sie mich absolut überzeugt! Diese Geschichte war wesentlich komplexer, als die andere und dennoch wunderschön. Während Ein ganzes halbes Jahr ein sehr tief gehendes Buch war, war Eine Handvoll Worte eher - ich weiß nicht genau, wie ich es erklären soll... auch tief gehend, aber auf andere Art und Weise.
Auf jeden Fall kam aber wieder ihr unglaubliches Talent zum Vorschein, dass wirklich niemand bestreiten kann, wie ich finde.
Die Handlung
Ellie findet beim Umzug ihrer Arbeitsstelle im Archiv einen alten Liebesbrief, der vor ca. 40 Jahren geschrieben wurde. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Paar.
In einem anderen Handlungsstrang: Jennifer und Anthony lernen sich kennen und lieben. Doch diese Liebe darf es nicht geben!
Weiterer Handlungsstrang: Jennifer erwacht aus dem Koma nach einem schweren Autounfall - ohne jegliche Erinnerung. Doch langsam kommt das eine oder andere zurück. Und sie spürt, dass ihre Liebe nicht ihrem Mann gilt.
Am Anfang fand ich es ein bisschen verwirrend mit den verschiedenen Handlungssträngen, doch nach einer Weile versteht man die ganze Zusammenhänge und die gesamte Handlung erscheint noch so sehr verdichtet, dass es einer wahren Kunst gleich kommt, dies zu erdenken!
Die Charaktere
Jennifer (Jenny) Sterling ist seit 4 Jahren mit ihrem Mann verheiratet, einem erfolgreichen Asbest-Fabrikant. Sie liebt ihn schon lange nicht mehr (und weiß auch nicht, ob sie es jemals wirklich tat). Sie ist intelligent, doch ihr Mann will - ganz der damaligen Moral offenbar - jeglichen freien Gedanken (s)einer Frau untergraben...
Anthony O'Hare ist Journalist bei der Nation und vor allem für die Auslandskorrespondenz im Krisengebiet Kongo zuständig. Nach einem Absturz wird er zunächst auf die "Klatschpresse" umgestellt und soll dafür an die Riviera fahren um Mr. Sterling zu interviewen und ein Porträt über ihn zu verfassen. Dort lernt er Jennifer kennen ...
Ellie Haworth liebt John. Der ist allerdings noch immer mit seiner Frau verheiratet. Sie hofft, dass er sie für sie verlässt, doch ahnt sie, dass dies nicht passieren wird.
Fazit
Ein wunderschönes Buch! Am Anfang war ich leicht skeptisch, weil ich normalerweise so verwickelte Geschichten nicht so toll finde, aber dieses Buch hat mich absolut vom Gegenteil überzeugt! Fünf Eulen sind mehr, als verdient.



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