Samstag, 17. Januar 2015

[Rezension] Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Informationen zum Buch

Titel: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Autor: Rachel Joyce
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2013
Format: TB
Verlag: Krüger-Verlag
ISBN-10: 3596195365
ISBN-13: 978-3596195367
Seiten: 400
Preis: 9,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 10.01.2015
Beendet: 14.01.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: - Ein Buch mit einem Protagonisten.
SuB: 22 - Ein Buch, das ich mal fern der Heimat gekauft habe.
Bin: Jugendbuch-Bingo - Ein Buch mit einem Roadtrip.

Rezension
Klappentext
EIGENTLICH WOLLTE ER NUR ZUM BRIEFKASTEN. DANN GEHT HAROLD FRY ÜBER 1000 KILOMETER ZU FUSS.
Der unvergessliche Roman, der die ganze Welt erobert hat.
"Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben."
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen, an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Querrinne. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Der Schreibstil
Ich habe sehr viele positive Meinungen zu diesem Buch gehört, aber ich muss leider sagen: Wirklich überzeugt hat es mich nicht... Ich würde den Schreibstil nicht direkt als langweilig bezeichnen, und manchmal passieren ja auch echt coole Sachen und bringt der Autor interessante Gedankengänge ans Licht... Aber teilweise zieht es sich auch wirklich lange hin oder wirkt wie ein Abklatsch von Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.
Die Handlung
Harold Fry bekommt einen Brief mit einer Schreckensbotschaft: Queenie liegt im Sterben. Die frühere Kollegin des jetzigen Rentners, and ei er doch nur gute Erinnerungen hat und die soviel für ihn auf sich nahm! Harold will ihr zurückschreiben, aber wie er es auch versucht: Das, was er fühlt kann er nicht ausdrücken. Er will als den Brief abschicken - Doch entschließt sich spontan einfach zu ihr zu gehen. Einziger Risikofaktor: Vor ihm liegen über 1000 Kilometer und er ist nun auch nicht mehr der Jüngste...
Die Charaktere
Harold hat laut eigener Aussage in allem versagt: als Ehemann, Vater, Kollege, Freund. Sogar als Sohn... Doch nun hat er eine Aufgabe und das erste Mal in seinem Leben möchte er etwas wirklich gut machen.
Seine Frau Maureen ist nahezu geschockt, als ihr Mann sie einige Zeit nach seinem Aufbruch zum Briefkasten anruft und ihr mitteilt, er würde zu Querrinne laufen. Für sie ist die Ehe längst gestorben, aber dennoch... Es ist doch ihr Mann!
Fazit
Für mich hat sich das Buch teilweise sehr langatmig gezeigt. Auch, wenn ein Teil des Endes mir wirklich gefallen und mich überrascht hat, konnte ich alles in allem kaum überzeugt werden.



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