Dienstag, 10. März 2015

[Rezension] Cat on a hot tin roof

Informationen zum Buch

Titel: Cat on a hot tin roof
Autor: Tennessee Williams
Erscheinungsdatum: Mai 1989
Format: TB
Verlag: Cornelsen Verlag
ISBN-10: 345466750X
ISBN-13: 978-3454667500
Seiten: 208
Preis: 12,95€

Das Buch und ich

Ich kann den genauen Zeitraum leider nicht angeben, weil ich es als Schullektüre immer nebenbei gelesen habe.

Das Buch in den Challenges

CdG: 5 - Ein altes Buch.
SuB: 1 - Ein Buch, das bereits 5 Jahre oder länger auf meinem SuB liegt.
Bin: Cover-Bingo - Ein gezeichnetes Cover.

Rezension
Klappentext
In diesem Drama über den Familienstreit um eine Plantage im Mississippi-Delta prangert der Autor Habgier und Verlogenheit an und schildert Frustration und Selbstzerstörung eines Menschen.
Der Schreibstil
Um es kurz zu machen: Ich fand es ermüdend. Nicht nur, dass die Person Maggie nahezu ununterbrochen redet (zumindest im ersten Akt), auch die teilweise halbseitigen Regieanweisungen, die aber teilweise nicht mehr als solche erkennbar sind, haben mich beim Lesen schlichtweg angeödet.
Die Handlung
Brick ist der gescheiterte Mensch. Seine Familie streitet um das Erbe, das es bald geben wird, da sein Vater Big Daddy an Krebs leidet. Sein Bruder und dessen Frau tun alles, um die Hinterlassenschaften für sich allein zu beanspruchen und seine Frau Maggie möchte dies verhindern. Das ganze spielt an Big Daddys 65. Geburtstag und Verlogenheit ist das große Stichwort, mit dem sich das Buch zusammenfassen lässt.
Die Charaktere
Brick war einst ein gefeierter Baseball (?) -Star. Dann endete seine Karriere und er wurde Sportreporter. Nach dem Suizid seines Freundes (an dem er sich im Laufe der Handlung eine gewisse Mitschuld anrechnet) beendete er auch diese Laufbahn und versank lieber im Alkohol. Nun ist er ein gescheiterter Mann, abhängig und mit einer Frau zusammenlebend, die er seit langem nicht mehr liebt.
Maggie ist die Katze auf dem heißen Blechdach. die will kämpfen - für das Erbe und für Bricks Liebe. Ob es ihr gelingen wird, ist aber bis zum Schluss nicht ganz klar (also jedenfalls Zweiteres).
Fazit
Die Verfilmung des Buches ist die erste und einzige Adaption, bei der ich den Film besser als die Grundlage finde. Die Charaktere sind dort weniger schwammig und allgemein ist die Handlung deutlicher. Das Buch war für mich eine Enttäuschung.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen