Sonntag, 5. Juli 2015

[Rezension] Will&Will

Informationen zum Buch

Titel: Will&Will
Autor: John Green, David Levithan
Erscheinungsdatum: 9. September 2013
Format: TB
Verlag: cbt
ISBN-10: 3570308855
ISBN-13: 978-3570308851
Seiten: 384
Preis: 8,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 19.06.2015
Beendet: 24.06.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 16 - Ein Buch, dass du dir gekauft hast.
SuB: 10 - Ein TB.
Bin: Jugendbuch-Bingo - Ein blaues Cover.

Rezension
Klappentext
Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnen.
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben das selbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülern Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen.
Doch alles ändert sich, als Will&Will eines abends ganz zufällig aufeinandertreffen.
Der Schreibstil
Von beiden Autoren habe ich ja schon mindestens ein anderes Buch gelesen und ich muss sagen, meine vorhergehende Meinung hat sich bestätigt: Ich liebe John Greens, finde aber, dass David Levithans Schreibstil nur ganz okay ist. Ich weiß, viele sehen ihn, unter anderem nach Letztendlich sind wir dem Universum egal, für eine Art zweiten John Green... Ich aber nicht.
Aus diesem Grund kann ich für den Schreibstil des Buches nicht die volle Punktzahl geben, trotzdem hatte es schreibtechnisch gesehen noch immer seine eindeutigen Stärken!
Die Handlung
Ich muss sagen, aufgrund des Klappentexts hätte ich etwas anderes erwartet. Die Handlung wird kapitelweise abwechselnd von dem einen und dem anderen Will Grayson erzählt. Das macht das ganze Buch immer spannender, da die Autoren es natürlich verstehen, am Ende jeden Kapitels einen netten Cliffhanger zu hinterlassen ;) So lässt sich also zusammenfassend sagen, dass die Handlung sehr spannend war und blieb. Zudem gab es viele komische und nachdenkliche Momente, wodurch es an Tiefe gewann...
Die Charaktere
Okay, das wird jetzt evtl. ein wenig verwirrend...
Der eine Will Grayson war mein Lieblings-Will Grayson. Er mag zwar manchmal ein wenig verteilt und nervig, aber exakt so schätze ich mich auch ein...
Will Grayson hat dagegen einen etwas seltsamen Charakter, finde ich... Auf der einen Seite ist er der supercoole Typ, der nichts an sich heran lässt, aber gedanklich benimmt er sich teilweise wie ein Dreijähriges. Ich weiß immer noch nicht so 100%ig, wie ich ihn finden soll...
Und dann ist da noch Tiny Coopers, der schwule beste Freund von dem einen Will Grayson. Tiny ist einfach eine Klasse für sich. Ihn zu beschreiben ist nahezu unmöglich, aber ihr solltet wissen, wie er ist, also...
Fazit
... Lest das Buch! Es ist sicher nicht das beste, klügste, oder atemberaubendste Buch der Welt, aber es ist trotzdem etwas ganz besonderes. Außerdem geht es mit einem der noch immer brisantesten Themen der heutigen Zeit um, der Homosexualität. Es zeigt so viel über dieses Gebiet, Außen- und Innenperspektive..., ohne dabei diesen didaktischen Zeigefinger zu bekommen. Also lest es einfach =)


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