Donnerstag, 1. Oktober 2015

[GSC] Gesammelte Schätze im September


"Phoenicrus - Rache der schwarzen Engel" von Mirjam H. Hüberli

"Ben und ich stehen wie deplatzierte Fremdkörper auf dem Treppenabsatz. In etwa so, wie wenn ein paar Hummeln in einen Bienenstock eingedrungen wären, passend zu dem Summen und Brummen der Stimmen um mich herum."
(Position 539 - 541)

"Eine fremde Vertraute - oder eine vertraute Fremde."
(Position 605 - 606)

"(Oh ja, geht's noch plumper? Das gehört in etwa in die selbe Kategorie der Einfältigkeit wie Babys Satz in Dirty Dancing: Ich habe eine Wassermelone getragen.)"
(Position 664 - 665)

"Komisch, so habe ich mir meinen Tod nie vorgestellt - nicht, dass ich ihn mir überhaupt vorgestellt hätte. Aber das? Das letzte, was ich denken kann, ist: Wenn es im Himmel keine Einhörner, Glitzerstaub oder zumindest einen Regenbogen gibt, dann will ich bitte lieber hier unten bleiben."
(Position 1612 - 1614)

"Es riecht nach vergangenen Momenten, voller Leben und Geschichten. Erinnerungen durchdringen das Gemäuer, schleichen durch die Ritzen der Bodendielen, füllen jedes Staubkörnchen in den Bücherregalen mit abenteuerlichen Erzählungen und sagenumwobenen Märchen und spiegeln sich auf der polierten Holzplatte des Nussbaumtisches. Es sind nicht allein unsere Erinnerungen, aber jene, die noch spürbar, beinahe greifbar in der Luft herumwirbeln. Komischerweise fühlen sie sich vertraut an."
(Position 2161 - 2164)

"Die längste Nacht ihres Lebens neigt sich dem Ende und gehört bald nur noch der Vergangenheit an. Einer Vergangenheit, die bis in ihre Gegenwart strahlt und auch die Zukunft nachhaltig beeinflussen wird - so viel steht fest."
(Position 2478 - 2479)

"'Wenn du beginnst, dich zu vergleichen, zerbricht jedes Glücksgefühl in tausend Scherben.'"
(Position 2614 - 2615)


"This Song Will Save Your Life" von Leila Sales

"Man denkt immer, es sei so einfach, sich zu ändern. Denkt man. Ist es aber nicht."
(Seite 9)

"Deine Unwissenheit wird dich immer wieder aufs Kreuz legen."
(Seite 29)

"'Die Menschen müssen Kunst schaffen, damit sie an was anderes als ihr beschissenes Leben denken können.'"
(Seite 51)

"'Ich bin sehr schlecht darin, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin' [...] ‘Es liegt nicht daran, dass ich es nicht versucht hätte.'"
(Seite 81)

"'Ich glaube nicht, dass irgendjemand, der wirklich interessant ist, als Teenager beliebt sein kann' [...] 'Oder jemals. Beliebtheit belohnt die Langweiligen.'"
(Seite 235)


"Changers - Drew" von T Cooper und Allison Glock

"Die Zeit ist wie die Flut, Liebes. Sie wäscht alles fort und lässt nur die glitzernden Muschelschalen zurück."
(Seite 291)

"Ich schätze, man könnte es so ausdrücken: Dieses Jahr war wie ein Zauberwürfel, den ich nie hinbekommen habe. Auf der einen Seite war alles grün oder alles gelb, aber wenn ich den Würfel umgedreht habe, herrschte auf der anderen Seite das reine Chaos."
(Seite 330)


"Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" von Cynthia Hand

"Aber stattdessen gähnt mir eine leere Seite entgegen. Der Kuli in meiner Hand fühlt sich unnatürlich an. Er wiegt viel mehr als ein Bleistift. Und er lässt sich nicht wegradieren. Im Leben gibt es keine Radierer. Ich würde alles durchstreichen und noch mal von vorne anfangen."
(Seite 14)

"'Warum sollte man einem Mädchen etwas schenken, dass für die Liebe stehen soll, aber innerhalb von ein paar Stunden verwelkt und stirbt?'"
(Seite 61)

"Ich hab bisher ungefähr ein Viertel gelesen, für den Englisch-Fortgeschrittenenkurs, und bisher entspricht es genau der Art von Büchern, die ich hasse: Die Geschichte wirkt relativ einfach und interessant, aber dann gehe ich in den Unterricht und der Lehrer fängt an, ohne Punkt und Komma über die verborgenen Bedeutungen, die Metaphern, die Symbolik der Farbe Gelb zu reden. Über all das Zeug, das der Autor dem Leser damit angeblich sagen wollte, wie eine Botschaft in Geheimsprache."
(Seite 64)

"'Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Liebe uns weder Glück noch Stabilität gibt. Der Glaube an die Liebe dagegen kann uns großen Schaden zufügen.'"
(Seite 75)

"Die Fibonacci-Zahlen sind überall, sogar in der Natur, in Ananasschale und der Anordnung der Samen auf einem Linienzapfen. Mathematik. Die sichere, verlässliche Mathematik. Es gibt nichts realeres als Zahlen."
(Seite 97)

"Alles verändert sich, denke ich. Das ist die einzige Konstante. Wir werden alle erwachsen. Jedenfalls fast alle."
(Seite 120)

Kommentare:

  1. Hallo liebe Mareike :)

    Ich bin zum Blogger-Kommentiertag auf deinen Blog aufmerksam geworden - schön hast du es hier!

    Viele liebe Grüße an dich,
    Patrizia

    von
    http://maaraavillosa.blogspot.de

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  2. Hallo Mareike,

    wieder einmal eine reiche Ausbeute hast du da gemacht. Mir gefällt das Zitat mit den Blumen als Symbol der Liebe :)

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  3. Schöne Zitate! Den SAtz aus Dirty Dancing... ouch... Die Auszüge aus dem ersten Buch gefallen mir gut - sie wirken tiefgründig, aber nicht kitschig :)

    #Kommentiertag

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