Mittwoch, 20. Januar 2016

[Rezension] Zwei an einem Tag

Informationen zum Buch

Titel: Zwei an einem Tag
Autor: David Nicholls
Erscheinungsdatum: 1. September 2011
Verlag: Kein&Aber
ISBN-10:303695614X
ISBN-13: 978-3036956145
Seiten: 832
Preis: 12,90€

Das Buch in den Challenges

DgC: Aphrodite
QdJ: Ein Buch mit einem Jahreswechsel.


Rezension
Klappentext
"Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!" - doch in dieser Nacht, am 15. Juli 1998, sind Emma und Dexter noch zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt, die Nacht zusammen durchgemacht, am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später sein? Und wo in all den darauffolgenden Jahren? Und werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können und deren Wege sich immer wieder kreuzen, weiterhin immer gerade knapp verpassen - oder können sie sich selbst und dem anderen irgendwann eingestehen, dass sie trotz aller markanten Unterschiede füreinander bestimmt sind? Während zwanzig Jahre nimmt David Nicholls jeweils den 15. Juli ins Visier, zeigt, wie Emma und Dexter ihren Weg suchen, reisen, lieben, ausprobieren, sich aber nie aus den Augen verlieren.
Der Schreibstil
Der Autor hat einen überwiegend leichten Umgangston gewählt, der immer wieder durch Situationskomik besticht und dann Spaß am Leben macht. Allerdings gibt es auch immer mal wieder Passagen, die nicht unbedingt zum Fortgang der Geschichte beitragen, sondern eher etwas langweilig wirken...
Die Handlung
Es ist eine - wie ich finde - wirklich tolle Idee, zwei Personen über Jahre hinweg immer an einem speziellen Tag zu "beobachten". Nie weiß man vorher, wer nun was macht und mit wem zusammen ist, wo er sich befindet und was sein Alltag ist. Man merkt sogar, wie schnelllebig unsere Gesellschaft ist und das ist wunderbar herausgehoben. Allerdings hätten bestimmte Beschreibungen hier und da ruhig in gekürzterer Form vorkommen. Auf jeden Fall regt die Geschichte zum weiterlesen an, bis zu diesem gewissen Ende... (Auch wenn es eigentlich gar nicht das Ende ist, wie mir gerade auffällt...)
Die Charaktere
Emma und Dex. Dex und Emma. Die beiden sind so verschieden, wie gleich und einfach cool. Allerdings muss ich sagen, dass mir Emma wesentlich sympathischer ist... Sie ist nicht so ein richtiges Arschloch, wie Dexter (zumindest manchmal) und das ist beruhigend und bietet wohl mehr Identifikationspotenzial. Trotzdessin ist auch er ein wirklich interessanter und vielschichtiger Charakter, dem ich nichts absprechen möchte ;-)
Fazit
Ich hatte bereits vor langer Zeit den Film gesehen, allerdings wusste ich dort noch nicht, dass es eine Buchverfilmung war. Im Nachhinein finde ich den Film noch immer als empfehlenswert, aber auch das Buch ist nicht schlecht. Es hätte etwas kürzer gefasst werden können, aber Grundgedanke und Handlung gefallen mir!



Kommentare:

  1. Guten Morgen Mareike :)

    Ich hab das Buch zuerst gelesen und fand es wunderschön, obwohl reine Liebesgeschichten eigentlich gar nicht mein Ding sind. Aber irgendwie hat sich dieses Buch genau die Waage gehalten. Den Film hab ich sehr viel später gesehen und fand ihn auch sehr schön :)

    Liebe Grüße
    Ivy

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    1. Hey Ivy :)
      Schön, von dir zu hören1 ! Und ich freue mich, dass wir uns da einig sind ;)
      Liebe Grüße,
      Mareike

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