Montag, 31. Oktober 2016

[Sammelrezensionen] 2x Harry Potter Band 8

Heute möchte ich prinzipiell gleich zweimal das gleiche Buch rezensieren. Es geht um Harry Potter and the Cursed Child bzw. Harry Potter und das verwunschene Kind. Meine Gedanken zum Content habe ich euch ja bereits einmal ausführlich zusammengetragen (Hier, Achtung, Spoiler!). Für die unter euch, die noch versuchen allen klatscherartigen Spoilern aus dem Weg zu gehen, sollen diese Rezensionen sein, wobei ich bei der zweiten v.a. auf die Übersetzung eingehen werde.

Informationen zum Buch

Titel: Harry Potter and the Cursed Child
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2016
Format: HC
Verlag: Little Brown Book Group
ISBN-10: 0751565350
ISBN-13: 978-0751565355
Seiten: 343
Preis: 19,99€

Das Buch in den Challenges

DgC: Gelesen im September

Rezension
Klappentext
The eighth story. Nineteen years later. 
Meine Meinung
Auch, wenn ich durchaus mehrere Kritikpunkte am Inhalt der Handlung habe, war es schön, nach Hogwarts zurückzukommen :) Die Dramenform habe dabei aus meiner Sicht einen völlig neuen Anreiz: Zwar fehlten dadurch natürlich die vielen Beschreibungen der Schauplätze und Charaktere und auch der ein oder andere versteckte Hinweis, den man in den Romanen zwischen den Zeilen entdecken kann, aber auf der anderen Seite blieben dadurch auch bestimmte Überraschungen länger gewahrt und jeder, der die vorigen Bände kennt, hat sich sein Bild vom Aussehen der Umgebung und der Protagonisten gemacht. Aus diesem Grund war es für mich wirklich spannend, diese neugewählte Form neu zu entdecken. Der Schreibstil von Jack Thorne kommt für mich zwar nicht an den J.K. Rowlings ran, aber davon kann man ja auch nicht unbedingt ausgehen. Was die Geschichte für mich ein wenig "kaputt" gemacht hat, sind bestimmte Konzepte, die eindeutig anders in den ursprünglichen Büchern angedacht waren und die in der jetzigen Umsetzung keinen wirklichen Sinn ergeben oder Motive, die einfach vom Logischen her nicht zur ursprünglichen Handlung passen.
Fazit
Man kann dieses Buch wirklich sehr kontrovers besprechen. Einiges wirkt an den Haaren herbei gezogen, anderes scheint wieder eine recht logische Konsequenz bekannter Aspekte zu sein. Deshalb würde ich das Buch als Mittelmaß beschreiben, dass zwar nicht an die ursprünglichen Geschichten herankommt, für mich aber auch nicht so eine große Enttäuschung, wie leider für recht viele andere, war.





Informationen zum Buch

Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Erscheinungsdatum: 24. September 2016
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551559007
ISBN-13: 978-3551559005
Seiten: 336
Preis: 19,99€

Das Buch und ich
Danke an den Carlsen Verlag für dieses Exemplar und v.a. auch für die wunderbare #Potternacht!

Das Buch in den Challenges

DgC: Gelesen im September
CC: Buch 14

Rezension
Klappentext
Das achte Buch. Neunzehn Jahre später.
Meine Meinung
Wie bereits eingangs erwähnt, möchte ich hier v.a. auf die Übersetzung eingehen. Meine inhaltliche Meinung habt ihr ja gerade bereits gelesen.
Auf der Potternacht hatten wir das große Glück die beiden Übersetzer Klaus Fritz und Anja Hansen-Schmidt persönlich kennenlernen zu dürfen. Ich fand es wirklich spannend zu erfahren, dass sie für die Übersetzung dieses Buches gerade einmal etwa zwei Wochen Zeit hatten, was sonst ein Vielfaches mehr ist! Umso erstaunlicher fand ich es, wie gut ihnen das gelungen ist. Aspekte, die mir im Original nur schwer verständlich vorkamen, waren hier eindeutiger definiert (was natürlich auch an meinen Englischkenntnissen liegen wird, aber im allgemeinen verstehe ich die Sprache relativ gut). Auch die Lieder des Sprechenden Hutes, die im Theaterstück eine Rolle spielen, haben sie so gut übersetzen können, dass sie inhaltlich genau wie im Englischen geblieben sind und trotzdem nichts an der poetischen Seite des Hutes durch eine schlechtere Übersetzung einbüßen mussten.
Die Übersetzung hat für mich dieses Buch zu einem fast besseren Buch gemacht, was ich wirklich wunderlich finde.
Fazit
Ich bin von der Übersetzung begeistert und wirklich froh, hier auch einen gewissen Vergleich ziehen zu können. Aus diesem Grund (denn irgendwie werden Übersetzer viel zu selten gewürdigt) möchte ich dies in die Bewertung zum Inhalt etc. mit einfließen lassen (siehe oben) und eine zweite Bewertung unter Berücksichtigung der Arbeit von Klaus Fritz und Anja Hansen-Schmidt abgeben:



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