Montag, 29. Februar 2016

[Rezension] Tage wie diese

Informationen zum Buch

Titel: Tage wie diese
Autoren: John Green, Maureen Johnson, Lauren Myracle
Erscheinungsdatum: 4. Juni 2014
Format: TB
Verlag: Arena
ISBN-10: 3401506595
ISBN-13: 978-3401506593
Seiten: 400
Preis: 9,99€

Das Buch und ich
DgC: Hektor
QdJ: Lies ein Buch mit einem Liebespaar auf dem Cover.

Rezension
Klappentext
Jubilee hat den perfekten Freund. Sie ahnt nicht, dass sie ihn in dieser Nacht verlieren wird - weil sie sich Hals über Kopf in einen völlig Fremden verliebt.
Wen Tobin auf eine einsame Insel mitnehmen würde? Seinen ältesten Freund, den Herzog, der so soll sein kann, dass man in seiner Nähe manchmal vergisst, fass er ein Mädchen ist. Bis zu jenem magischen Moment, der alles verändert.
Addie würde alles dafür geben, dass Jeb ihr verzeihen könnte. Dabei ist er ihr längst viel näher, als sie denkt.
Ein zauberhaftes Buch über die Liebe auf den ersten und auf den zweiten Blick. Witzig, tiefgründig, wunderschön!
Der Schreibstil
Von den drei Autoren kann ich bisher nur John Green und ... nun ja. Ich glaube mehr muss ich zu ihm nicht sagen ;) Bis jetzt war ich von seinem Schreibstil immer fasziniert und er konnte mich auf die eine oder andere Weise an seine Geschichten fesseln. Da machte dieses Büchlein keinen Unterschied! In seinen Teil des Buches bin ich ebenso verliebt, wie in die beiden anderen, denn auch Maureen Johnson und Lauren Myracle haben jeweils einen unglaublich schönen, ehrlichen und liebevollen Schreibstil. Man mehr regelrecht, wie sehr den Dreien das Schreiben dieser Geschichte(n) bedeutet haben muss, denn jedes Wort, jede Zeile, jeder Satz ist mit so einer Tiefsinnigkeit und Intensität verfasst, dass meiner Meinung nach nicht mehr herausgeholt hätte werden können.
Die Handlung
Es handelt sich gewissermaßen um drei miteinander verwobene Geschichten, je von einem Autor erzählt. In jeder geht es um eine andere Art von Liebe: Liebe auf den (mehr oder weniger) ersten Blick, Freundschaft, die zu Liebe wird und eine Liebe, die enttäuscht wird, dass aber überlebt (sozusagen).
Die Handlung ist einfach schön! Es gibt nicht wirklich ein treffenderes Wort... Sobald ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, ging es mir gut. Als wäre die Außenwelt eigentlich nur ein Nebenereignis, reale Probleme ein marginaler Albtraum... Tage wie diese ließ mich all das vergessen und ich war einfach glücklich, wenn die Protagonisten es waren und traurig, wenn es nicht so war. Ich habe wirklich selten so in einer Geschichte gesteckt, dass ich kaum zu beschreiben mag, auf welche Weise es nun eigentlich so war...
Die Charaktere
Die Erzähler (Jubilee, Tobin und Addie) erzählen jeder ihre ganz eigene Liebesgeschichte, die durch einen Schneesturm in Gang gesetzt oder verändert wird. Die jeweiligen Partner (Noah/Stuart, Angie aka der Herzog und Jeb) spielen dementsprechend eine mindestens gleich wichtige Aufgabe. Sie alle sind so liebenswürdig und eigen. Ich muss sagen, mir fiel es zunächst ein wenig schwer bei Addie hineinzukommen, aber am Ende konnte ich mich mit ihr, wie mit wenigen anderen identifizieren. Auch Jubilee ist so eine tolle Person (auch wenn ich ihre Einstellung zu ihrem Namen immer noch nicht verstehe ^^) und Tobin... Hach, er ist einfach Tobin ^^
Stuart, der Herzog und Jeb sind ebenso einzigartig. Es ist irgendwie nicht möglich, ihren Charakteren in einer so kurzen Beschreibung gerecht zu werden, aber sie sind einfach toll und ich möchte sie in meinem Freundeskreis haben, weil sie einfach alle so verschieden lieb und süß und super sind :D
Fazit
Tage wie diese ist schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight! Ich glaube, wann immer es mir wirklich beschissen geht. muss ich in Zukunft einfach nur wieder ein wenig in diesem wunderschönen Buch lesen und die Welt ist nicht mehr so trostlos. Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen! Lest Tage wie diese!!!




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Sonntag, 21. Februar 2016

[Rezension] MondSilberLicht

Informationen zum Buch

Titel: MondSilberLicht
Autor: Marah Woolf
Erscheinungsdatum: 12. Juni 2012
Format: TB
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1477593780
ISBN-13: 978-1477593783
Seiten: 300
Preis: 9,50€

Das Buch in den Challenges

DgC: Agamemnon
QdJ: Motto - Liebesromane

Rezension
Klappentext
"Schon als ich dich das erste Mal sah, hatte ich das Gefühl, dass du gar nicht gut für mich bist."
Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen. Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calum geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber die Fassade beginnt zu bröckeln... und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf. Als er eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen...
Der Schreibstil
Ich muss schon sagen, ab und zu fand ich es etwas seltsam, wie einzelne Sätze aufgebaut sind oder eine Wortkonstruktion ließ mich innehalten und das ganze noch einmal lesen, weil das nicht unbedingt üblich war, so die Sätze zu formen. ABER: O! MEIN! GOTT! Ich liebe dieses Buch! (Und die Folgebände. Rezis folgen ;D) Marah Woolf schafft es den Leser so in ihren Bann zu schlagen, das ist schon fast unnormal!
Anekdote: Ich liege in meinem Bett und lese MondSilberLicht. Plötzlich vibriert mein Handy neben mir. Ich bin so ein der Geschichte drin, dass ich mich total erschrecke und erstmal den Kopf an der Dachschräge stoße ^^ Und glaubt mir, wenn ich sage: Ich glaube, ich habe noch (fast?) nie bei einem Buch so voll und ganz meine Umwelt vergessen! Die Autorin schafft eine Anziehung zwischen Leser und Buch zu erzeugen, die fast greifbar ist! Einfach wow!
Die Handlung
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Emma aus den USA nach Schottland ziehen. Von der Stadt direkt in eine Kleinstadt, in der sich buchstäblich jeder kennt. Bei ihrem Onkel und dessen Familie soll sie von nun an leben. Doch dann ist da dieser Calum. Und ... nun ja ... den Rest könnt ihr euch denken :D
Was mich begeistert, ist dass Marah Woolf nicht die bekanntesten magischen Wesen, die praktisch überall auf der Welt bekannt sind als Protagonisten einführt, sondern die Wassermänner (Shellycoats). Es gibt auch endlich mal nicht erst 100 Seiten Vorgeplänkel, bis endlich etwas passiert, sondern schon nach vielleicht 10 geht es richtig zur Sache! Ich bin noch immer sprachlos, wie genial allein dieses erste Buch ist, obwohl ich gerade den dritten Band abgeschlossen habe!
Die Charaktere
Emma ist ein relativ toughes Mädchen, das völlig aus der Bahn geschmissen wird, als ihre Mutter verunglückt. Denn trotz tiefer Trauer - die beiden standen sich sehr nahe - lässt sie sich nicht unterkriegen und versucht ihren eigenen Weg zu gehen.
Calum ist sehr undurchsichtig und es ist manchmal echt anstrengend, dass er erst so unnahbar, dann wieder sehr freundlich und wieder anders ist. Doch gerade das macht ihn (auch) für den Leser sehr interessant!
Fazit
U N B E D I N G T    L E S E N!
Ich bin absolut begeistert. Ihr werdet in eine Welt gezogen, von der man hoffen kann, dass sie real ist. - Aber irgendwie darf man auch auf das Gegenteil hoffen. Auf jeden Fall solltet ihr euch um jeden Preis selbst überzeugen!




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Sonntag, 14. Februar 2016

[Rezension] Macbeth

Informationen zum Buch

Titel: Macbeth
Autor: William Shakespeare
Erscheinungsdatum: 1. September 2005 
Ersterscheinung: um 1606
Format: TB
Verlag: Cornelsen Verlag
ISBN-10: 3060311315
ISBN-13: 978-3060311316
Seiten: 204
Preis: 10,99€

Das Buch in den Challenges

CdG: Aeneas

Rezension
Klappentext
Angetrieben durch Ehrgeiz und die Prophezeiungen von drei Hexen, ermordet der erfolgreiche schottische Feldherr Macbeth den rechtmäßigen König von Schottland und bemächtigt sich selbst des Throns. Doch seine Schuld wird ihm zum Verhängnis, er verstrickt sich immer tiefer in sein Schicksal und stirbt als gebrochener Mann.
Eines der stärksten Theaterstücke, das je über Macht, Gier und Ehrgeiz und ihre zerstörerische Kraft geschrieben worden ist.
Der Schreibstil
Natürlich kann ich den Schreibstil nicht so bewerten, wie ich es bei fast allen Rezensionen dieses Blogs bisher getan habe, denn erstens ist nicht jedes Buch, dass ich hier bewerte etwa 400 Jahre als (Ich glaube sogar, es ist das älteste Buch, was ich hier je besprochen habe.) und zum anderen ist es ein Drama, also ist auch dies ein wenig anders. Ich muss aber sagen, mit der Hilfe der Randnotizen und Verständniserklärungen lässt sich das Buch wirklich gut verstehen. Es ist so aufgebaut, dass immer auf der linken Seite Übersetzungen und Hintergrundinformationen zu finden sind und rechts das eigentliche Theaterstück. So lässt es sich gut verstehen und es ist kein extra Wörterbuch notwendig. 
Es hat mir gut gefallen, wie unterschiedlich sich die Charaktere "anfühlen". Einfach nur durch die verschiedene Art des Sprechens, denn Regieanweisungen o.ä. sind (mit Ausnahme vom Abgehen) eigentlich kaum vorhanden.
Die Handlung
Macbeth erfährt von einer Prophezeiung, dass er König von Schottland werden wird und beschließt zusammen mit seiner Frau darauf hin den amtierenden König zu ermorden. Allerdings packen ihn immer wieder (Selbst-)Zweifel und wirklich glücklich ist er daraufhin nie mehr. Im Gegenteil... Er wird nach und nach immer verrückter und ist schließlich ein gebrochener Mann. (Das ist natürlich nur eine gaaaanz grobe Zusammenfassung ;-))
Ich war wirklich überrascht, wie sehr der Inhalt des Buches auch in einem heute erscheinenden Roman vorkommen könnte. Sicher, es würde hier und da eine kleine Veränderung geben, aber im Großen und Ganzen würde es mich nicht wundern, wenn hierbei ein Bestseller herauskäme.
Die Charaktere
Was mir hierbei gut gefallen hat ist die Vielschichtigkeit der Charaktere. In vielen alten Stücken habe ich das Gefühl, eine Person ist entweder gut oder böse, hinterlistig oder ehrlich, ... Aber nein, so einfach macht es sich Shakespeare nicht. Jede der Figuren hat ihren ganz eigenen Hintergrund (über den man natürlich nur ein wenig erfährt) und ganz eigene Charakterzüge, was sie noch viel plastischer macht!
Fazit
Ich bin wirklich begeistert von Macbeth! Auch, wie Shakespeare am Ende alles zusammenfügt... Einfach genial! Dieses Buch kann ich wirklich nur weiterempfehlen!



Mittwoch, 10. Februar 2016

[DiesDas] "Holmes und ich" - Oder meine Skepsis gegenüber Neufassungen

Vielleicht haben einige von euch schon gesehen, dass demnächst eine neue Version der Holmes-Geschichten veröffentlicht wird... Allerdings anders, als man es vermuten kann: In Holmes und ich von Brittany Cavallaro geht es um James Watson und Charlotte Holmes, beides Nachfahren der berühmten viktorianischen Gentlemen, die sich auf einem Internat in Connecticut kennenlernen.

Zum Inhalt:

Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird:
1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivische Genie bekannt ist.
2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben - natürlich unglücklich.
3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden.
Doch dann wird Jamie von seinem Zimmergenossen zu einer Party mitgeschleift, auf der er Charlotte begegnet und sofort von ihr fasziniert ist. Kurz darauf geschieht ein Mord. Hauptverdächtige: Jamie Watson und Charlotte Holmes! Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.

Was haltet ihr hiervon? Inzwischen wisst ihr wahrscheinlich alle, dass ich ein riesiger Sherlock-Holmes-Fan bin. Ich habe alle Bücher von Sir Arthur Conan Doyle gelesen, viele (mehr oder weniger gute) Verfilmungen gesehen, Bücher über den Einfluss des Meisterdetektivs gelesen, ...
Ich muss zugeben, dass ich immer ein wenig skeptisch bin, wenn es um solche Neuauflagen geht, was aber auf keinen Fall heißen soll, dass ich ihnen keine Chance gebe. Es ist einfach - wie soll ich das sagen? Kennt ihr zum Beispiel die Serie Elementary? Das ist ja auch eine sehr moderne Fassung von Holmes. Ich finde sie an sich gut, betrachte sie aber gerne losgelöst von der eigentlichen Story, da sie für mich sonst nicht stimmig wäre, wisst ihr, wie ich das meine?
Wie auch immer: Ich bin wirklich gespannt auf dieses Buch und werde es auch lesen. Es ist ja wirklich nicht so, dass ich diesen Büchern, bzw. diesem Buch im Speziellen keine Chance geben will.  Eher so, dass ich immer ein wenig vorsichtig bin und mich dann gerne davon überzeugen lasse, dass es sich um eine tolle Geschichte handelt ;-)
Wenn ihr ein wenig mehr über diese Fassung erfahren möchtet, schaut mal in die Leseprobe. Mir gefällt ja der Humor, der hier zu tragen kommt, und das nicht ewig vorweg herumgeplänkelt wird, sondern man direkt in der Geschichte steckt :-)

Was denkt ihr zu dieser, aber auch Neueditionen/-auflagen (etc.) von Bücher/Klassikern im Allgemeinen?

Liebe Grüße,
Mareike

Freitag, 5. Februar 2016

[Rezension] Die Flammende - Die sieben Königreiche Bd. 2

Informationen zum Buch

Titel: Die Flammende
Autor: Kristin Cashore
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2013
Format: TB
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551312044
ISBN-13: 978-3551312044
Seiten: 512
Preis: 9,99€

Das Buch in den Challenges

DgC: Hephaistos


Rezension
Klappentext
Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen:
Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Wer ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, dass sich um sie herum spinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft...
Der Schreibstil
Bereits im ersten Band der Trilogie mochte ich den Schreibstil der Autorin. Es liest sich flüssig, streckenweise aber auch ein wenig eintönig. - Nicht direkt langweilig, aber ohne größere Überraschungsmomente (sowohl auf inhaltlicher, als auch auf Schreibstilebene). Ich mag die Ideen der Autorin und die Welt, die sie mit ihren Worten baut, aber gerade dieser zweite Teil konnte mich leider nicht so ganz von dem überzeugen, was an Potenzial in dieser Reihe schlummert.
Die Handlung
Zunächst einmal empfinde ich den Klappentext als verwirrend, da es gewissermaßen so rüberkommt, als ob es sich hier um eine mehr oder weniger banale Liebesgeschichte handelt. Dem Buch wird das aber nicht gerecht. Fire kämpft - ähnlich wie Katsa in Band 1 Die Beschenkte - um ihren Platz in der Gesellschaft, aus der sie sich doch eigentlich ausschließt, um andere zu schützen. Außerdem kämpft sie auch gegen ihre eigene Natur, sie ist doch ein Monster, und wer will das schon sein?
Insgesamt konnte mich Die Flammende leider nicht so in den Bann ziehen, wie Die Beschenkte. Was mich außerdem ein wenig verwirrt ist der zeitliche Unterschied. Ich lese gerade den letzten Band der Trilogie, deswegen ist mir einiges erst jetzt aufgefallen, aber wenn ich eine chronologische Reihenfolge ordnen müsste, wäre es wohl 2-1-3... Nicht unbedingt typisch. Das macht das ganze schon irgendwie spannend :)
Die Charaktere
Fire ist ein Monster. Sie schottet sich deswegen mehr oder weniger von ihrer Außenwelt ab, um diese zu schützen. Nur einige Menschen gibt es in ihrer Nähe und denen vertraut sie voll und ganz. Doch dann muss Fire raus aus ihrer Komfortzone und sich ihrem Charakter stellen. Dabei passt so schön das Harry Potter Zitat (frei nachempfunden): Es sind nicht unsere Möglichkeiten, die uns ausmachen, sondern unsere Entscheidungen. Und wie wird sich Fire entscheiden?
Katja war mir zwar näher als Fire, dennoch war sie ein recht sympathischer Charakter und auch einer der Gründe, weshalb mir das Buch im Großen und Ganzen schon gefallen hat.
Fazit
Wie so oft empfinde ich auch hier den zweiten Band als schwächstes Glied der Kette. Ich hoffe, dass das Finale mehr hergeben wird, dennoch war es gut. Aber eben bei weitem nicht das, was die Autorin hätte erreichen können...



Mittwoch, 3. Februar 2016

[Rezension] Frostkiller - Mythos Academy Bd. 6

Informationen zum Buch

Titel: Frostkiller - Mythos Academy Bd. VI
Autor: Jennifer Estep
Format: TB
Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2015
Verlag: Piper
ISBN-10: 3492280366
ISBN-13: 978-3492280365
Seiten: 432
Preis: 9,99€

Das Buch und ich

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

DgC: Achilles

Rezension
Klappentext
"Kennt ihr das, wenn im Leben alles auf einen bestimmten Moment hinauszulaufen scheint? Wenn man von einer Göttin erwählt wurde und von dunklen Vorahnungen heimgesucht wird, dann macht einem ein solcher Moment vor allem eins: Angst. Doch ich kann es mir nicht leisten, schwach zu sein. Nicht mehr. Denn Loki und seine Schnitter holen zum finalen Schlag aus... Ich bin Gwen Frost, Nikes Champion. Und ich weiß, was ich zu tun habe"
Das große Finale der "Mythos Academy"!
Der Schreibstil
Ich muss sagen, der Beginn dieses Finalen Buchs war ein wenig gezogen. Doch diese kurzen Anfangsbeschwerden waren schnell überwunden und ich konnte mich wieder voll und ganz in Jennifer Esteps angenehmen Schreibstil fallen lassen. Ich habe jetzt schon zu 5 Büchern der Reihe ihren Schreibstil gelobt und letztlich kommt es auch hier wieder auf das gleiche Ergebnis hinaus: Sie gehört inzwischen völlig zurecht zu meinen schätzungsweise Top 15 Autoren (Ich führe keine wirkliche Liste, es ist nur so eine Schätzung). Auch, wenn ich hin und wieder mal an einem Satz hängen bleibe, bei dem ich denke "Oookay?!" - Ich liebe ihren Humor, ihre Art Wörter aneinander zu reihen und die Leichtigkeit, mit der ich durch das Buch gleite. - Und dazu noch Spannung! Grund genug für mich, gestern ein weiteres ihrer Bücher zu kaufen ^^
Die Handlung
Im finalen Teil der Frost-Reihe geht es zur Sache. Nicht nur, dass Gwens Großmutter von den Schnittern verschleppt wird und sie sie befreien muss: Loki ist zwar noch immer schwach, aber am Leben und er setzt alles daran wieder zu Kräften zu kommen. Gwen, die das um jeden Preis verhindern muss, hat praktisch alle Hände voll zu tun und vergisst dabei mal wieder, dass sie eigentlich keine Einzelkämpferin sein muss. Und dann ist da ja auch noch diese Beziehung mit dem Spartaner Logan. Das ist alles so furchtbar kompliziert!
Ihr merkt schon: Es handelt sich um ein sehr schnelllebiges Buch, bei dem man ständig Wissen will, was nun passiert und jetzt und danach. Ich finde die Handlung wirklich gelungen. Wie gesagt, die ersten (lasst mich lügen) etwa 30 Seiten ziehen sich ein wenig, aber dann steckt man auch schon drin. Und auch, wenn einiges stark an den finalen Harry-Potter-Band erinnert, hat mich das hier nicht mehr so gestört, das war ja damals bei Buch drei (Frostherz) so gestört. Hier war es zwar ähnlich, aber trotzdem kam für mich mehr von der Autorin als von JKR hinein und dann war das vollkommen in  Ordnung.
Die Charaktere
Manchmal hätte ich Gwen gerne geschüttelt um ihr zu zeigen, dass sie sich doch eigentlich voll und ganz auf ihre Freunde verlassen kann. Auf der anderen Seite mutiere ich immer mal wieder selbst zum Einzelgänger, weshalb ich ihr das genau genommen gar nicht verübeln kann. Auf jeden Fall aber mag ich Gwen und gerade in diesem letzten Band zeigt sich, wie sehr sie sich verändert hat! Gwen ist im Vergleich zu Frostkuss sehr erwachsen geworden, mutiger und auch weniger naiv und es war für mich eine Freude diese Entwicklung mitansehen zu können.
Fazit
Ein gelungener Abschluss für eine geniale Reihe. Ich liebe ja diese ganze mythologische Seite der Geschichte, auf die ich jetzt noch gar nicht groß eingegangen bin. Vor allem, dass nicht gesagt wird, es gibt die griechischen Götter und das war's, sondern es gibt all die polytheistischen Götter aus allen Religionen. Und das auch verschiedene tragende Rollen innehaben.
Die Frostreihe ist auf jeden Fall für jeden geeignet, der sich für internationale Mythologie interessiert, aber auch für die, die einfach nur eine gute Fantasy-Reihe lesen möchten!



Montag, 1. Februar 2016

[GSC, TBR] Schätze im Januar und TBR im Februar

Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon ist auch der erste Monat wieder um. In diesem Sinne begrüße ich euch recht herzlich zu einer neuen Runde Gesammelte Schätze und To Be Read!


Harry Potter und der Stein der Weisen von J.K. Rowling (Schmuckausgabe)

"[...] Er wird berühmt werden - eine Legende -, es würde mich nicht wundern, wenn der heutige Tag in Zukunft Harry-Potter-Tag heißt - ganze Bücher wird man über Harry schreiben - jedes Kind in unserer Welt wird seinen Namen kennen!"
(Seite 10)

"[...] Narben können recht nützlich sein. [...]"
(Seite 11)


Macbeth von William Shakespeare

"The labour we delight in physics pain."
(Seite 71)

"There's daggers in men's smile."
(Seite 79)

"Nought's had all's spent, where our desire is got without content."
(Nichts ist gewonnen, alles ist verschwendet, wenn wir das, was wir wollten, bekommen, ohne Glück zu erreichen.)
(Seite 97)

"Double, double toil and trouble;
Fire burn and cauldron bubble."
(Seite 127, und eigentlich fast die gesamte Szene 4.1... Errät jemand, weshalb? Wenn nicht, schau hier :D)


Wie Monde so silbern von Marissa Meyer

"Natürlich weiß ich, was Liebe ist." Und Traurigkeit. Sie wünschte, sie könnte weinen, um es zu beweisen.
(Seite 66)


Wie Sterne so golden von Marissa Meyer

Am Ende ging es immer um die Liebe. Mehr noch als um Freiheit oder Freundschaft. Wahre Liebe, wie sie in der Zweiten Ära so oft besungen worden war. Die einen so erfüllte, dass man sich mit großenGesten füreinander aufopferte. Der man sich nicht widersetzen konnte, weil sie übermächtig war.
(Seite 77)



Das war's auch schon für den Januar ;-)
Doch da bereits der Februar angebrochen ist, kommen wir zum nächsten Teil:



Aus meinem TBR-Jar habe ich für diesen Monat das Buch Gegen das Sommerlicht von Melissa Marr gezogen. Ich habe das Buch nun schon seit fast eineinhalb Jahren auf meinem SuB. Als ich es damals aus dem Tauschpaket mit Lena (lenaliest.de) ausgepackt hatte, wollte ich es am Liebsten sofort lesen, weil ich schon so viel Gutes darüber gehört habe, aber irgendwie bin ich dann doch nie dazu gekommen... Also, jetzt ist die Gelegenheit!

Für die göttliche Lesechallenge werde ich zudem in diesem Monat Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling lesen. Das hatte ich ohnehin auch schon lange vor, aber nachdem ich jetzt den Film gesehen habe, möchte ich es umso mehr :)

Für die Quer durch's Jahr Challenge werde ich Tage wie diese von John Green, Maureen Johnson und Lauren Myracle lesen. Dieses Buch ist gerade erst auf meinen SuB gewandert, aber ich habe es schon so lange haben wollen! Und da ich ja auf Wunsch meiner Freundin eine sehr liebe Widmung eines meiner Lieblingslehrer bekommen habe, freue ich mich noch einmal mehr darauf ^^
Außerdem werde ich für diese Challenge evtl. noch Und er steht doch auf dich von Rachel Harris lesen. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir das Buch extra für die Leserunde kaufen soll, deswegen bin ich hier noch etwas unentschlossen...

Auf jeden Fall wird das - vermutlich - erst einmal der letzte wirklich lesereiche Monat, da nach den Ferien meine Klausurphase beginnt, an welche sich so ziemlich direkt die Abiturphase anschließt. Aber ich freue mich auf das alles, von daher: Lest schön und genießt (soweit ihr sie habt) eure Ferien!

Eure Mareike :)