Montag, 28. März 2016

[Aktion] Welcher Mach-was-Typ bist du?

Hallöchen, einen wunderschönen Ostermontag wünsche ich euch! Na, hat der Hase euch was schönes in euer Nest gelegt? Vielleicht sogar ein eckiges Osterei oder etwas für Kreative? Nun, in diesem Fall, passt das gut zu dem, was euch jetzt vorstellen möchte:
Vielleicht ist euch bereits aufgefallen, dass seit einigen Tagen unten in der Sidebar ein Test ist, den ihr machen könnt und der euch sagt, welche kreative Mach-was-Typ ihr seid. Was es damit auf sich hat?


Der frechverlag macht hiermit auf die Mach-was-App aufmerksam. Ihr kenn diese App noch nicht? Nun, dort können Bilder von kreativen Dingen (also Basteleien, Kuchen, Selbstgeschneidertes, ...) hochgeladen werden. Andere User können die Bilder herzen und für je 10 Herzchen bekommt man eine Gratisanleitung für eine neue kreative Idee. 
Der frechverlag ist der festen Überzeugung, dass jeder Mensch eine kreative Veranlagung hat, die er mit diesem 10-Fragen-Test aus euch herauskitzeln will. Seid ihr vielleicht die Maschenbegeisterte, Garnverliebte Bastelqueen? Oder doch eher die Ausdrucksstarke Detailverliebte Nähartistin? Finde es heraus!

Übrigens lohnt es sich für euch auch (Mal abgesehen davon, dass ihr vielleicht eine ganz neue kreative Adre an euch entdeckt)! Wenn ihr euch die App holt, können z.B. extra für euren Typ ausgewählte Kreativideen vorgeschlagen werden. Ihr könnt euch auch bei bestimmten Händlern eine Wundertüte holen (Nur solange der Vorrat reicht!). Darin findet ihr einen Code für 10 Gratisideen und allerlei nützliches, kreatives Material für eure Werke. Hier findet ihr eine Liste teilnehmender Händler.

Ich finde diese Idee wirklich toll, denn in unserer schnelllebigen Zeit nehmen wir uns für unsere Fantasie und Kreativität doch oft viel zu wenig Zeit! Und so eine Community bringt vielleicht ein wenig unsere Begeisterung für alles Selbstgemachte zurück ;-)

Was haltet ihr davon?
Liebe Grüße,

Mareike <3


PS: Ich bin übrigens die Ideenreiche Garnverliebt Backfee. Also backen liebe ich schon mal... Mit dem Garn habe ich noch nicht wirklich viel Erfahrung :D Aber das lässt sich ja nachholen ;-)

Sonntag, 27. März 2016

[Rezension] Rubinsplitter - Funkenschlag

Informationen zum Buch

Titel: Rubinsplitter - Funkenschlag
Autor: Julia Dessalles
Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2015
Format: TB
Verlag: Drachenmond Verlag
ISBN-10: 39599104060
ISBN-13: 978-3959910460
Seiten: 288
Preis: 12,90€

Das Buch und ich

Vielen Dank an den Drachenmond Verlag und Ava Reed für dieses Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

DgC: Ein Buch, in dem die Protagonistin nach etwas sucht, das sie glücklich macht.
QdJ: Jugendbuch

Rezension
Klappentext
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, was du bist. (N. Machiavelli)
Das Überleben von Salvya, einer magischen Welt voll ungezügelter Phantasie, liegt in Ruby Hand. Ausgerechnet sie, Miss Unsichtbar, soll die Prinzessin aus der Prophezeiung sein und die finstere Herrscherin Thyra vernichten. Wäre da nicht Rockstar Kai mit seinen verdammten Kusslippen, hätte sie längst aufgegeben. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse und die Rettung Salvyas wird zu Rubys Herzensangelegenheit. Wird es ihr gelingen, den Funken zu zünden, der Salvyas Schicksal besiegelt?
Der Schreibstil
Die Art, wie die Autorin die Geschichte erzählt, ist sehr angenehm. Mit einem teils eigenwilligen, aber durchaus bemerkenswerten Humor, bringt sie einige Aspekte immer wieder pointiert zum Ausdruck, was das Ganze wirklich um einiges unterhaltsamer werden lässt. Allerdings muss auch gesagt werden, dass es besonders anfänglich recht schwierig ist, in die von ihr konstruierte Welt von Salvya einzudringen. Sicher, das zeigt auch die Verwirrung Rubys, aber an sich sollte doch schon etwas mehr Klarheit herrschen, finde ich. Denn es ist ja nicht nur die neue Welt, die hier entdeckst wird. Die Geschichte ist teilweise sehr schnelllebig und als solche bei einem gewissen Unverständnis der Zusammenhänge schwer zu erfassen/begreifen.
Die Handlung
Man muss erst einmal dazu sagen, dass ich in der Regel ohnehin kein großer Fan von völlig fremden Welten bin. Ich liebe Fantasy, aber am liebsten, wenn es in unserer Welt stattfindet.
Nachdem ich einmal in die fremde Welt eingetaucht war, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die sich überschlagenden Ereignisse fesseln den Leser geradezu an die Geschichte! Allerdings hat es bei mir bis zu diesem Punkt auch gut 150 Seiten gedauert. Man merkt, dass in der Geschichte - bzw. der Reihe, die daraus werden soll - viel Potenzial steckt und die Autorin ihre gesamten Handlungsstränge sehr logisch aufbaut, doch wie gesagt, damit die Geschichte spannend wird, muss zunächst ein Schwellpunkt überschritten werden...
Die Charaktere
Ruby wurde ihr Leben lang von ihrer Mutter gedemütigt und ist am Liebsten unsichtbar. Daraus entwickelt sich eine eigenwillige Soziophobie. Sie ist an sich eine echt coole Person, nicht auf den Mund gefallen und mit einer eigenen Meinung. Allerdings frage ich mich, was mir persönlich ihre Wandlung im Laufe der Geschichte sagen soll... Aber dafür müsst ihr es schon selbst lesen, das wäre ein ziemlicher Spoiler ;-)
Auch die anderen Charaktere sind sehr spezifisch. An einigen Stellen erscheinen sie mir persönlich ein wenig zu eindimensional, aber im Großen und Ganzen sind sie logisch und strukturiert...
Fazit
Ich habe wirklich laaaange über meine Endbewertung nachgedacht. Zu Beginn des Ganzen war ich so auf etwa 2 Eulen aus. Als es interessanter wurde pendelten sich meine Gedanken so auf 3 ein und dann kam aber ein bombastisches Ende, das auf jeden Fall zum Weiterlesen verleitet! Ich denke jedoch, dass 3 die gerechtfertigte Bewertung bleibt, da die Schwelle, die zunächst überschritten werden musste doch ziemlich hoch war. Ich empfehle trotzdem das Buch zu lesen, da ich guter Hoffnung bin, dass es von nun an richtig gut weiter geht!



Freitag, 25. März 2016

[DiesDas] Willkommen auf der Leipziger Buchmesse! Teil 2

Ich habe euch bereits erzählt, wie ich meinen Messefreitag verbracht habe, wen ich getroffen habe, was ich erlebt habe und was ich nicht mehr vermissen möchte :)
Heute geht es logischerweise mit dem Samstag der Leipziger Buchmesse 2016 weiter. Da dies wohl der Haupttag ist, war ich froh, mehrere Sachen geplant zu haben, für die ich mich nicht unbedingt durch die Massen drängen musste. Es gab einige die meinten, so viele Menschen waren das doch gar nicht... Wenn ihr vom Dorf kommt und die größte Stadt im Umkreis von einer Fahrstunde ca. 100.000 Einwohner hat, sind das unglaublich viele Menschen ;D

Samstag
Auch am (für mich) zweiten Messetag war ich wieder gegen 10 Uhr auf dem Messegelände und zunächst einmal schlenderte ich eine knappe Stunde mit meiner Schwester durch die Stände, unterhielt mich sehr nett mit den Verlagsmitarbeitern des Magellan-Verlags und kaufte mir ein Plakat, in das ich mich schon am Tag zuvor unglaublich verliebt hatte! (Ich habe es noch nicht ausgepackt, weil ich es erst in meiner neuen Wohnung im Sommer aufhängen kann, aber hier seht ihr das kleine Foto, das das ganze Bild zeigen soll: )
Schließlich ging ich zum Carlsen-Bloggertreffen. Hierauf hatte ich mich schon sehr gefreut, weil das im vorigen Jahr mein erstes Bloggerevent überhaupt war und ich noch gut die lieben Carlsen-Mitarbeiterinnen in Erinnerung hatte. Als ich hier ankam war ich schon mal ganz aufgeregt, zum Einen weil ich auf jedem Platz einen kleinen Packpapierbeutel sah und zum Anderen weil drei wundervolle Bücher vorgestellt wurden, von denen ich eines bereits kannte: Nur drei Worte von Becky Albertalli ist eines der wunderschönsten und beeindruckendsten Jugendbücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe und schon jetzt ein Jahreshighlight für mich! Julia Reuter, Lektorin dieses Buchs, brachte auch 1:1 meine Meinung rüber, man merkte ihr die Liebe zu Nur drei Worte total an und wirklich: Jeder sollte dieses Buch lesen ^^
Die beiden anderen Bücher, die hier vorgestellt wurden, waren Darkmere Summer von Helen Maslin und Jane & Miss Tennyson von Emma Mills. Helen Maslin war sogar persönlich anwesend und man kann es nicht anders sagen: Sie ist eine absolut liebenswürdige Person. Allerdings sprach mich Darkmere Summer inhaltlich nicht so an, wie Jane & Miss Tennyson und deswegen suchte ich mir schließlich dieses Buch aus, als wir uns für eines der drei vorgestellten entscheiden durften. Hierbei soll es sich um eine Geschichte zwischen Jane Austen und der Highschool handeln und schon bei Jane Austen hatte mich das Buch! Außerdem habe ich schon so viel Gutes über den Königskinder-Verlag gehört, wo es erschienen ist und nun möchte ich mich endlich davon selbst überzeugen. Aber allein die Cover sind soo schön, und was ich sehr sympathisch fand, war die Begründung der Königskinder-Verlegerin Barbara König. Sie meinte, dass sie bei der Auswahl von Büchern darauf achtet, dass ihre Lektorin und sie selbst die Geschichten lieben, die veröffentlicht werden und nicht in erster Linie, was sich gut verkaufen wird. Das ist doch mal ein ehrliches und v.a. auch schönes Statement!



Eindrücke des Carlsen-Bloggertreffens
Bild unten: 2. von rechts - Helen Maslin

Nach dem Bloggertreffen ging ich schnell in Halle 4, wo u.a. mehrere Musikverlage ihre Stände hatten. Am Tag zuvor hatte meine Schwester mir erzählt, dass sie dort Rolf Zuckowski gesehen hätte und er heute noch eine Signierstunde geben würde. Sie selbst hatte sich bereits seit fast einer Stunde in der langen Schlange angestellt und war deshalb schon recht weit vorgerückt, was wirklich ein Glück war, denn ein Ende war kaum in Sicht! Ich nutzte die uns noch verbleibende Wartezeit um eine  "Erwachsenen-CD" von ihm zu kaufen, die ich noch nicht kannte. Und als wir endlich dran waren, hach... Man muss dazu sagen: Ich bin seit ich denken kann ein riesiger Rolf Zuckoski-Fan. Ich liebe seine Stimme, seine Melodien, und v.a. seine Texte. Ich muss nur seine Stimme hören und fühle mich wieder wie fünf, als ich mit meiner Schwester seine Ostergeschichte aufgeführt habe. Und dann ist da dieser Mann mit den lachenden Augen, der sich für jeden in der Reihe Zeit nimmt, sich mit jedem einen Moment unterhält, ... Das war definitiv ein Highlight für mich, denn wer erwartet auf einer Buchmesse schon unbedingt seinen Kindheitslieblingsmusiker? ^^
Übrigens ist die CD absolut empfehlenswert! Jeder Text, jede Zeile ist absolut war und wunderschön anzuhören.

Meine Schwester Inken - Rolf Zuckowski - ich

Hiernach hatte ich erst einmal ein wenig Zeit zu überbrücken, die ich bei einer Freundin verbrachte, die bereits über eine Stunde bei Kai Meyer in der Warteschlange stand. So hatte sie zumindest ein bisschen Unterhaltung :) Wir waren schon fast dran, als ich dann aber leider los musste, was ein bisschen schade war, weil ich mir auch gerne ein Autogramm geholt hätte, aber ich hatte eine Einladung für den Lovelybooks-Lesertreff bekommen und das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen ;-)
Die folgenden zwei Stunden waren wirklich sehr schön! Zunächst einmal bekamen wir die berühmt berüchtigten Goodiebags, in welchem sich bei mir u.a. ein Malbuch und Drei mal wir von Laura Barnett befanden. Als es dann richtig los ging, wurden zunächst die beiden großartigen Autorinnen Kate Morton und Kirsty Logan zu ihren neuen Büchern Das Seehaus bzw. The Gracekeepers interviewt. Anschließend konnten wir uns noch miteinander unterhalten und den einen oder anderen Mini-Gugelhupf probieren. Hier traf ich dann auch endlich mal Kücki. Wir hatten gerade festgestellt, dass wir beide aus dem gleichen Bundesland stammen, von wo wir sonst keinen anderen Blogger kannten... Und dann erzählt sie doch tatsächlich, dass sie ein Mädchen aus ihrer eigenen SCHULE mit Presseausweis gesehen hat! So kann es gehen :D Kennt ihr vielleicht noch andere Blogger aus Mecklenburg-Vorpommern? Es kann ja nicht sein, dass wir drei die Einzigen sind ;)
Ich hatte von meiner Mutter noch ein Buch von Kate mitgenommen um es signieren zu lassen, doch leider musste sie gleich wieder weg, weshalb ich dann noch nach dem Lesertreff schnell zum Random House-Stand lief, wo ich als zweite in der Reihe sehr schnell rankam. Sie ist eine wirklich total liebe Person, hat sich mit jedem (nun ja, zumindest unter denen, die ich halt so mitgekriegt habe) kurz unterhalten, gefragt, wie es geht, ... Ich habe mir dann auch direkt noch Das Seehaus von ihr besorgt, da ich irgendwie gerade von so sympathischen Autoren immer was lesen möchte. Und ich wollte so oder so mal was von ihr lesen, das macht mit einem signierten Buch ja gleich noch einmal mehr Spaß ;-)

Kate Morton im Interview über Das Seehaus
Kirsty Logan im Interview über The Gracekeepers

Nachdem ich die Autogramme erhalten hatte, traf ich mich dann mit einer Freundin und meiner Schwester bei der Verleihung zum Ungewöhnlichsten Buchtitel 2015, welcher seit einigen Jahren von der WasLiestDu-Community und der Mayerischen Buchhandlung verliehen wird. Leider gewann nicht mein persönlicher Favorit, aber auch der Titel Aufgeben ist keine Lösung - Außer bei Paketen von Patrick Salmen ist schein herausstechend ;-)
Außerdem gewann ich hier ein anderes nominiertes Buch: 10 Minuten? Dit sind ja 20 Mark! - Zeit ist Geld und wir haben's eilig von Felix Lobrecht und Malte Rosskopf, zwei Poetry-Slamern, auf deren Debüt im Bereich Literatur bin ich auch schon gespannt :)

Verleihung des Ungewöhnlichsten Buchtitels 2015, ganz links: Patrick Salmen

Nach der Titelverleihung machten meine Schwester und ich uns auf Richtung Innenstadt, da ich hier eine Reservierung für die Lesung der Autorengemeinschaft Zauber zwischen Zeilen hatte. Ich hatte solche Panik, weil wir schon spät dran waren und letztlich auch zu spät kamen, aber dadurch, dass ich das Café Stein, wo die Lesung stattfand, zufällig beim Fahren mit dem Bus bei Google Maps entdeckte, kamen wir noch kurz vor dem Lesungsbeginn an.
Es war ein wirklich toller Abend! Sieben Autorinnen stellten insgesamt sechs Bücher vor und mindestens drei davon ziehe ich in engere Betrachtung demnächst zu lesen, oder habe sie bereits beendet. Es machte wirklich Spaß diesen total verschiedenen Büchern Aufmerksamkeit widmen zu können, die ich vielleicht sonst nie kennengelernt hätte.

Oben: C. M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch, Mirjam H. Hüberli, Farina de Waard
Mitte: Alle sieben Autorinnen zusammen
Unten: Marie Graßhoff, Nica Stevens, Nicole Böhm

Im Anschluss gingen wir noch mit anderen von der Lesung in ein Café/Restaurant, wo wir uns bei einer Art Meet&Greet untereinander und mit den Autorinnen austauschen konnten. Was mich besonders gefreut hat, war dass unter den sieben Autorinnen auch Mirjam H. Hüberli war. So hatten wir erstmals Zeit uns persönlich ein bisschen mehr zu unterhalten. Außerdem lernte ich so u.a. die lieben Marion Hübinger und Susanne Meier kennen. Neben einem großartigen Pesto gab es somit auch wirklich tolle Tischgespräche und ich bin so froh, dass ich dabei sein konnte! Danke für den schönen Abend <3

Mirjam und ich im Barfusz

Fazit
Tja, wie soll man zwei so ereignisreichen, tollen und erinnerungswürdigen Tagen schon groß resümieren? So viel: Ich hatte direkt im Anschluss Ferien und diese schienen mir schon vorbei, als ich zurück nach Hause fuhr. Ich hatte einfach so viel erlebt, dass es für eineinhalb Wochen hätte reichen können :D
Ihr Lieben, ich möchte euch allen danken, die diese Tagen für mich unvergesslich gemacht haben. Danke, dass ihr mich zu euren Gesprächspartnern, Freunden, Geheimnishütern und Bekannten, ... gemacht habt! Es war wunderschön für mich, und auch wenn Frankreich vermutlich leider nichts wird: Wir sehen uns spätestens nächstes Jahr wieder, wenn es heißt Willkommen zur #LBM17!

(Oder wenn ihr mal zur Ostsee kommen solltet... Dann meldet euch auch gerne mal ;D)

Montag, 21. März 2016

[DiesDas] Willkommen auf der LBM16! Teil 1

So lange, wie sich viele - mich eingeschlossen - schon auf die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr gefreut haben, so schnell war sie auch schon wieder vorbei... Leider, muss man sagen!



Die Leipziger Buchmesse in Verbindung mit Leipzig Liest ist immer wieder ein Highlight im Jahresverlauf für mich. - Auch wenn es für mich erst der zweite Messebesuch war.
In diesem Jahr habe ich so viele liebe Buchmenschen kennenlernen und treffen dürfen, dass es für mich eigentlich unbeschreiblich ist, wie schön die beiden Messetage, an denen ich da war, waren.

Am Donnerstag bin ich zusammen mit meiner Schwester nach der Schule nach Rostock gefahren, von wo aus wir den Fernbus über Berlin nach Leipzig nahmen. Als wir endlich dort ankamen, war es längst dunkel, aber so eine Messe bei Nacht ist doch auch ganz hübsch ;-)

Messe bei Nacht


In unserer Unterkunft machten wir uns dann nur noch für den nächsten Tag bereit und gingen zeitig schlafen, die Messe wollte schließlich voll und ganz ausgenutzt werden ^^

Freitag
Erst einmal muss ich der Leipziger Buchmesse für die unkomplizierte Akkreditierung danken! Ich hatte mich ja bereits vorab angemeldet und meinen Presseausweis erhalten, dieser musste dann allerdings noch aktiviert werden, wenn man es so bezeichnen möchte. Aber das war wirklich alles ein Kinderspiel und nach nur wenigen Minuten war ich bereits im Hauptgebäudeteil, in der Glashalle:

Die Glashalle der Leipziger Messe

Von dort aus begann ich meine "Exkursion". Zunächst schlenderte ich ein wenig durch die Hallen, sah mich hier und dort ein wenig um, ... Außerdem besuchte ich die Bloggerlounge, wo sich schon viele Bloggerinnen und Blogger aufhielten. Hier traf ich auch einige mir bereits bekannte Gesichter, die ich in einer WhatsApp-Gruppe kennengelernt hatte.

Ich ging dann zusammen mit einigen von ihnen zum Stand des Drachenmondverlags, wo die liebe Mirjam H. Hüberli Plakate ihres bald erscheinenden Romans "HerzSeilAkt - Samtküsse unter den Sternen" signierte. Das war schon mal ein echter Höhepunkt für mich! Ich kenne Mirjam jetzt seit mehr als eineinhalb Jahren und es war unglaublich toll sie endlich mal persönlich zu treffen! Ich liebe ja ihre Bücher und bin schon ganz gespannt auf "HerzSeilAkt"! ... Ich muss aber erstmal noch "Zerbrochene Seele" lesen ^^

Mirjam am Drachenmondstand :)
Quelle: 17. März
Außerdem lernte ich in der Schlange hierbei die liebe Tina kennen. Das war echt cool, zumal sie eine echt liebe Person ist! Also an dieser Stelle: Liebe Grüße nach Österreich und in die Schweiz ^^

Später war ich zusammen mit der Moni und der Sophie beim Glücksrad der Lieblingsautoren, wofür ich ja einen Gutschein gewonnen hatte :) Das war echt lustig, denn zunächst einmal konnte man 1 bis 4 Bücher gewinnen und dann waren die Autoren und Autorinnen so lieb und man konnte sich so gut mit ihnen unterhalten, selbst wenn sie gar nicht alle unbedingt Bücher schreiben, die meinen Geschmack treffen, allein der Austausch war schon super! Ich gewann drei Bücher, was mich echt gefreut hat! Mal sehen, wie sie mir gefallen werden ;)
Mit zu den Lieblingsautoren gehört auch Marah Woolf, deren MondSilberSaga ich liebe! Okay, ich habe den letzten Teil noch nicht gelesen, aber da meine Freundin das nun signierte Buch auch wieder haben möchte, werde ich es bald lesen :D

Marah und ich am Stand der Lieblingsautoren :)
Anschließend nahm mich Moni noch mit zu einem Sektempfang des Rowohlt Verlags. Es war schön, sich auch mit Verlagsmitarbeitern austauschen zu können. Hanna Biresch, die Pressebeauftragte der Rowohlt Verlag GmbH war auch nicht nur an uns als Bloggern, sondern als Menschen interessiert. Das fand ich wirklich sympathisch :)

Am Abend stand dann das Bloggertreffen mit den lieben Leuten aus der WhatsApp-Gruppe an und es war wirklich cool! Mit dabei waren unter anderem Moni und Sophie (siehe oben), Luise, Jule, Sandy,  Sandra, Jenni :) Es war wirklich schön mit euch! Schade, dass wir irgendwie an kein Gruppenfoto gedacht haben...

So, dass war mein Tag 1/2 der Leipziger Buchmesse... Ging leider vieeeel zu schnell vorbei! Aber auch der Messesamstag hielt für mich noch völlig unerwartetes bereit, also bleibt neugierig ^_^

Dienstag, 15. März 2016

[Rezension] Die Wunschbox - Das Geheimnis des Professors

Informationen zum Hörbuch

Titel: Die Wunschbox - Das Geheimnis des Professors
Autor: Martyn Ford
Leser: Uve Teschner
Erscheinungsdatum: 15. Januar 2016
Format: Hörbuch
Verlag: JUMBO Verlag
ISBN-10: 3833735627
ISBN-13: 978-3833735622
Dauer: 3h 47min



Das Buch und ich

Vielen Dank an JUMBO und BloggDeinBuch für dieses Rezensionsexemplar! Wenn ihr Lust auf das Hörbuch bekommen habt, könnt ihr es hier bekommen.

Das Buch in den Challenges

DgC: Ein Buch mit einem Mann auf dem Cover.

Rezension
Klappentext
Eine würfelförmige Kiste, die mit allerhand Drähten und Schaltern versehen und mit einer Art Helm verbunden ist: Als Tim die komische Konstruktion zum ersten Mal sieht, ahnt er nicht, was für eine geniale Erfindung er vor sich hat. Der schrullige Professor Eisenstein hat eine Box erschaffen, die tatsächlich Wünsche erfüllen kann. Alles, was man sich vorstellt, erscheint darin! Plötzlich verschwindet der Professor spurlos und Tim macht sich auf die Suche nach ihm. Sein Äffchen und Eisensteins Enkelin Dee helfen ihm dabei. Bald müssen die Freunde allerdings feststellen, dass die Wunschbox nicht nur Gutes hervorbringt.
Der Schreib-/Lesestil
Der Schreibstil war in Ordnung. Es war alles in sich logisch, allerdings hier und da ein wenig seltsam formuliert oder auffallende Wiederholungen, aber im Grunde alles im grünen Bereich.
Von Uve Teschner bin ich begeistert, seitdem ich ihn vor einem Jahr bei Leipzig Liest aus Endgame habe lesen hören. Er hat eine wirklich beeindruckende Stimmvarianz und überhaupt eine Stimme, der man einfach lauschen muss! Auch Die Wunschbox macht da keine Ausnahme. Es war wirklich teilweise allein durch seine Interpretationen der Handlung sehr unterhaltsam!
Die Handlung
Ich denke, dieses (Hör-)Buch ist gut geeignet für Kinder um die 10 - 12 Jahre. (Grob geschätzt, ich bin eigentlich gegen Altersklassifizierungen bei Literatur, nur um die Art des Buches besser einordnen zu können.)
Es ist spannend, nicht allzu vorhersehbar, bis auf wenige Ausnahmen, hat einen gewissen Spannungsanteil und ein bisschen Fantasie. Auch, wenn mich einige Passagen ein wenig an TKKG oder Die drei ??? erinnert hat, wird Die Wunschbox Kindern sicher gefallen! Auch ich hatte wie gesagt immer wieder ein wenig mehr Spaß, als ich erwartet hätte.
Die Charaktere
Wie so oft bei Kinderbüchern sind die Protagonisten sehr furchtlos und mutig. Kommen in Schwierigkeiten, können sich aber selbst befreien etc. Dabei scheint es ein wenig unrealistisch, dass das alles von so jungen Personen bewältigt werden soll. Auch typisch ist die relative Eindimensionalität, wie ich finde. Man kann fast bei jedem klar trennen zwischen "gut" und "böse". Aber ich weiß nicht wirklich, ob ich das als Nachteil o.ä. sehen kann, da ich früher selbst immer wieder diese Art von Geschichten gelesen habe.
Fazit
Ein Buch, das (nicht nur) Kindern gefallen dürfte. Hier und da bleiben kleinere Reserven, aber im Allgemeinen wirklich gut!



Donnerstag, 10. März 2016

[Rezension] Gegen das Sommerlicht

Informationen zum Buch

Titel: Gegen das Sommerlicht
Autor: Melissa Marr
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2007
Format: TB
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551581681
ISBN-13: 978-3551581686
Seiten: 352
Preis: 8,99€

Das Buch in den Challenges

DgC: Odysseus
QdJ: Ein Buch mit einer Dreiecksbeziehung.

Rezension
Klappentext
Sommerlicht auf ihrer Haut, der Duft von wilden Blumen: Wann immer Keenan in Ashs Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart mit jeder Faser ihres Körpers. Sie ist verzaubert von seiner überirdischen Schönheit, doch sie kennt auch die Gefahr, die von ihm ausgeht.
Denn Keenan ist ein Elfenkönig - und er hat Asp auserwählt. Nur ihr guter Freund Seth weiß von der Prüfung, die ihr bevorsteht. Gemeinsam entdecken sie eine Welt voller seltsamer Regeln und Gefahren, eine Welt, in der Ash um ihre Zukunft kämpfen muss. Und für ihre Liebe.
Der Schreibstil
Ich muss leider sagen, Melissa Marr konnte mich nicht wirklich von sich überzeugen. Die Dialoge scheinen teilweise einfach ziellos erzählt zu werden, Es gibt seltsame Satzstellungen und immer wieder dachte ich: "Das sagt man so einfach nicht!"
Außerdem zog sich das ganze Buch sehr in die Länge... 350 Seiten ist ja eigentlich ein gutes Mittelmaß - nicht zu lang und nicht zu kurz, aber hier wirkte es passagenweise einfach nur so, als würde sich das Buch ins Unendliche dehnen...
Die Handlung
Die Idee von Elfen, die wir einfach nicht sehen können, aber immer um uns herum sind und uns schikanieren etc. ist ganz cool und auch die Ideen, die die Autorin verfolgt. Es gibt ein Sommer- und ein Wintervolk und diese sind eben sehr gegensätzlich, allerdings nur stark getrennt, da die Winterkönigin ihren Sohn, den Sommerkönig immer unterdrückt. Und nun wird eben die Sommerkönigin gesucht, die genau dies ändern soll.
Die Geschichte ist sehr interessant und die konstruierte Welt macht Spaß, aber leider konnte der Funke noch nicht überspringen, bei mir.
Die Charaktere
Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr eindimensional. Entweder jemand war total gut, oder total schlecht. Total oberflächlich, oder total tiefgründig. Total mutig oder total feige... Dies ist nicht die Realität (Und ja, es ist Fantasy - aber zeig mir ein Wesen, das in diesem Maße einfältig ist!)! Deswegen auch hier Abzüge...
Fazit
Leider war Gegen das Sommerlicht ein ziemlicher Reinfall für mich... Schade, ich habe schon so viel Gutes hierüber gehört gehabt, aber für mich war es leider nichts.



Mittwoch, 9. März 2016

[Rezension] Nur drei Worte

Informationen zum Buch

Titel: Nur drei Worte
Autor: Becky Albertalli
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2016
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551556091
ISBN-13: 978-3551556097
Seiten: 320
Preis: 16,99€

Das Buch und ich

Ich danke dem Carlsen Verlag für dieses fantastische Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

DgC: Ein Cover mit kalten Farben.
QdJ: Ein Buch mit einem homosexuellen Paar.

Rezension
Klappentext
Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände - und plötzlich steht Simons Leben Kopf.
Der Schreibstil
Becky Albertalli schafft es mit ihrem ersten Roman, was viele noch nach 20 nicht können! Mit ihrem unvergleichlichen Humor, den sie wunderbar auf ihre Charaktere überträgt schafft sie es, den Leser nicht nur vollkommen in ihrer Geschichte gefangen zu nehmen, sondern auch auf emotionaler Ebene vollkommen im Buch zu stecken! Ich habe dieses Buch vor ca. drei oder vier Tagen abgeschlossen und noch immer denke ich ständig an irgendetwas, was passiert ist. Ich glaube, ich habe mir noch nie in meinem Leben so sehr für ein Stand-alone einen Folgeband gewünscht!
Die Handlung
Die Thematik Homosexualität ist in letzter Zeit nicht unbedingt selten, was ich aber absolut befürworte! Es wird so etwas von Zeit zu erkennen, dass nichts, aber auch gar nichts Homo- und Heterosexuelle von einander trennt, außer ein einziges Detail, den "Geschmack" betreffend... Es regt sich doch auch niemand auf gesellschaftlicher oder politischer Ebene darüber auf, dass mir Fisch nicht schmeckt.
Was mir nun an Nur drei Worte so gut gefällt, ist dass es offenbar genauso dargestellt werden soll. Nur einige Randpersonen, die keine wirkliche Rolle spielen, scheinen sich daran zu stoßen, die wirklich wichtigen Charaktere sind einfach offen. Es geht um Toleranz, ohne auf die Tränendrüse zu drücken und um Liebe zwischen Personen. Es wird kein großes Drama daraus gemacht, als Simon sich outet. Sicher, seine Familie muss sich erst einmal darauf einstellen, weil das natürlich gewissermaßen etwas Neues für sie ist. Es ist aber nicht, wie manche Medien es zu suggerieren scheinen, dass Simons Eltern total ausrasten oder ähnliches, nein!
Das ist einer der Punkte, die mich an Nur drei Worte beeindruckt haben: Endlich ein Buch, dass zeigt, wie inzwischen (glücklicherweise) Homosexualität als normal angesehen wird.
Die Charaktere
Simon und Blue sind so cool! Simon hat einen grandiosen Humor, der sich mit meinem Verständnis von gutem Witz fast 1:1 deckt! Ich liebe ihn und würde ihn sofort zu meinem besten Freund machen (wäre da nicht schon ein ziemlich guter "Ersatz" ;P). Mir gefällt auch, dass er so normal ist. Es ist keines dieser Bücher, bei dem der Protagonist sich unbedingt selbst beweisen muss, wie unglaublich toll er doch ist! Simon ist einfach Simon, der Oreos und seinen Hund liebt... Und eben Blue.
Blue ist ein bisschen schwieriger zu beschreiben. Mir ist er aber auf jeden Fall sympathisch und auch, wenn ich mir schon sehr früh gedacht habe, wer es sein würde, bin ich absolut zufrieden mit der Auflösung! Wenn ich in einigen Punkten mit Simon nicht unbedingt konform gehe, dann vertritt Blue meine Meinung. Dieses Gespann kann nur unglaublich toll sein <3
Fazit
Nur drei Worte ist eines der schönsten Bücher, die ich kenne! Der Humor ist unverwechselbar und garantiert nicht nur viel Spaß, sondern auch nach dem Lesen noch ein wohlig-kribbeliges Gefühl. Die Charaktere sind toll und ich würde sie zu gerne um mich haben (auch andere, nicht nur Blue und Simon). Was für ein wunderwunderschönes Buch!!!




+


Freitag, 4. März 2016

[GSC, TBR] Schätze im Februar und TBR im März


"MondSilberLicht" von Marah Woolf

"'[...] Auch wenn etwas schön aussieht, kann es trotzdem gefährlich sein. Die schönsten Dinge in der Natur sind die giftigsten.'"
(Seite 89)

"'Seit Tausenden von Jahren erzählen die Menschen Geschichten über uns. Über Nixen, Wassermänner, Elfen, Trolle, Drachen ... und du glaubst, das wäre alles menschlicher Fantasie entsprungen? Es gibt nur eins, in dem der Mensch fantasievoll ist. In den Bemühungen, die Natur und alles, was ihm fremd ist, zu zerstören.'"
(Seite 187)


"MondSilberZauber" von Marah Woolf

"'[...] Im Namen von uns allen möchte ich mich bei euch bedanken und daran erinnern, dass das Glück und das Überleben unseres Volkes vor allem vom Glück jedes einzelnen Mitgliedes abhängt.'"
(Seite )


"MondSilberTraum" von Marah Woolf

"'Der Tod ist nicht das Ende'"
(Seite 293)


"Tage wie diese" von John Green, Maureen Johnson und Lauren Myracle

"Nähe bedeutet nicht automatisch Vertrautheit."
(Seite 13)

"'Ich habe immer gedacht, dass man einen glücklichen Mittelteil niemals in der Hoffnung auf ein glückliches Ende aufgeben sollte, weil es so etwas wie ein glückliches Ende nicht gibt. Verstehst du, was ich meine? Man könnte so viel verlieren.'"
(Seite 238)

"'Aber ich. Du läufst schon viel zu lange mit einer Jammermiene herum, Addie. Das habe ich wohl gemerkt. Es wird Zeit, dass du in dein nächstes Selbst hineinwächst.'"
(Seite 335)




Für diesen Monat habe ich das Buch Rubinsplitter von Julia Dessalles gezogen, was auch von daher super passt, als dass ich diesen Monat ohnehin an einer Leserunde hierzu teilnehme :) Ich freue mich schon so darauf!
Ich werde mir aber für diesen Monat keine weiteren Bücher fest vornehmen, da ich jetzt im richtigen Abi-Stress stecke. Ich hoffe aber natürlich, mehr als ein Buch im März zu schaffen ^^
Außerdem werde ich in zwei Wochen bei der Buchmesse sein... Wen von euch werde ich dann da treffen können? :)
Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr mich einfach mal anquatscht ;-) Ich bin für einen kleinen Bücher-Plausch immer zu haben... Und auch so für ein kleines Gespräch :D

Liebst,
Mareike