Dienstag, 20. Juni 2017

DiesDas | Auszeit

Ihr Lieben!


In den nächsten drei Wochen habe ich bei Prüfungen, die ziemlich hart werden und ich muss im Moment alle meine Kräfte aufs Lernen hierfür konzentrieren. Aus diesem Grunde muss ich meine aktuelle Inaktivität noch ein wenig verlängern, tut mir leid...

Ich liebe diesen Blog und das Bloggersein unglaublich, habe aber in den letzten Wochen festgestellt, dass es für mich immer mehr zum Stressor wird, weil ich nicht die Menge und Qualität an Beiträgen bringen kann, die ich gerne hätte. Ich möchte nicht durch mein Studium den Spaß am Lesen und Bloggen verlieren und melde mich deswegen einmal offiziell ab! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir trotzdem als Leser erhalten bleibt und verspreche euch ab Mitte Juli wieder voll dabei zu sein!

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne und entspanntere Zeit!

Liebst,
Mareike

Dienstag, 13. Juni 2017

Rezension | Im Jahr des Affen


Im Jahr des Affen | Que Du Luu | Königskinder Verlag | HC | 288 Seiten | 16,99€ | ✼✼✼✼

Klappentext
Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant. Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten - und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch ihr Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährlicheFlucht als Boatpeople aus Vietnam. Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat - und der Suche nach Glück.
Meine Meinung:
Im Jahr des Affen wartet schon seit Januar darauf endlich rezensiert zu werden... es lebe der Reziday!
Nein im Ernst, ich hatte von Anfang an vor, dieses Buch zu bewerten, weil ich es ziemlich ungewöhnlich fand. Ich muss gestehen, dass ich vorher praktisch nichts über die Boatpeople wusste und so war es wirklich spannend ein historisches Ereignis (wenn man es so betiteln möchte) in einem Buch wiederzufinden, zu dem man nicht einmal ansatzweise vorher etwas sagen hätte können.
Die damit verbundene Frage danach, was Heimat bedeutet, war für mich wirklich gut umgesetzt. Wie kann das Heimat sein, an das du dich gar nicht mehr erinnerst? Wie aber kann auch das Heimat sein, wo du immer als Ausländer betrachtet wirst?
Vorurteile spielen dabei ebenso eine Rolle, wie eigene Identifikationsprobleme und das ohne dabei überladen zu wirken. Nicht schlecht!
Mini war für mich so ein bisschen der Schwachpunkt an dem Buch. Irgendwie wurde ich einfach nicht warm mit ihr. Sie ist zwar keine unsympathische Protagonistin und größtenteils konnte ich ihre Beweggründe und Handlungen sehr gut nachvollziehen, wenn sie auch teilweise noch etwas kindlich/kindisch waren, dennoch war für mich immer eine gewisse Distanz zu ihr vorhanden, die ich gar nicht genauer beschreiben kann.
Der Schreibstil der Autorin hat aber für mich einiges wieder herausgeholt. Er war teilweise geradezu malerisch und ließ mich komplett in die Geschichte abtauchen. Die Seiten verfolgen geradezu und es machte wirklich Spaß die Entwicklung mehrere Figuren zu verfolgen.
Fazit
Im Jahr des Affen ist ganz nach alter Königskinder-Manier ein wirklich besonderes Buch. Auch wenn einige Probleme für jemanden der nie flüchten musste nicht immer einfach zu verstehen sind, setzt die Autorin sie wunderbar um und haucht mit ihrem besonderen Schreibstil dem ganzen Leben ein. Ein Buch, das ich gern gelesen habe.


✼✼✼✼

Rezension | Wie Schnee so weiß


Wie Schnee so weiß | Marissa Meyer | Carlsen Verlag | Lesefahne | 848 Seiten | 24,99 € | ✼✼✼✼✼ +

Klappentext
Das kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten - doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen...
Meine Meinung:
Endlich habe ich es geschafft! Seit nun über einem Jahr liegt das Manuskript zu Wie Schnee so weiß dauerhaft auf meinem Nachttisch, immer in der freudigen Erwartung ganz bald gelesen zu werden. Aber die schiere Dicke hat mich immer wieder abgeschreckt. Nun habe ich es aber durchgezogen und ich bin begeistert, wie schon von den ersten drei Bänden.
Mit Wie Schnee so weiß zeigt Marissa Meyer einmal mehr, wie wunderbar sie moderne und futuristische Technik mit alter Magie und alten Märchen verbinden kann. Wieder einmal zeigt sie, wie genial sie mit Worten umgehen kann und wieder einmal bleibe ich völlig baff zurück.
Dieser fulminante finale Teil der Luna-Chroniken hat wirklich alles, was es für einen würdigen Abschluss braucht: absolut unvorhersehbare Plot-Twists, jede Menge Dramatik, große Gefühle und Emotionalität, Witz und Humor und nicht zu letzt eine große Ladung Intelligenz. Und trotz all dieser großen Aspekte wirkte das Buch auf mich an keiner Stelle überladen oder überzogen. Im Gegenteil: In diesem letzten Band konnte ich noch einmal wirklich jeden der Charaktere nachvollziehen - selbst Levana in bestimmten Punkten und es wird ganz klar gezeigt, dass nichts völlig Schwarz und Weiß, niemand völlig gut oder böse ist. Im Originalen Märchen kommt mir dieser Punkt noch ein wenig zu kurz und ich finde es wirklich toll, dass die Autorin es hier in ihre Reihe eingearbeitet hat.
Natürlich treffen wir wieder auf Charaktere, die wir bereits kennen: Cinder und Kai, Scarlet und Wolf, Cress und Thorne. In den vorigen Büchern haben wir auch schon Winter und Jacin kennengelernt. Diese beiden rücken nun ein wenig mehr in den Vordergrund und das hat mir wirklich gut gefallen, denn sie erzählen ihre Geschichte auf eine Weise, die manchmal fast schon kindlich-naiv wirkt, dann aber wieder knallharte Fakten liefert. Dieser Wechsel kann so schnell passieren, wie Winters Halluzinationen und bringt eine richtige Eigendynamik ins Rollen. Ins Rollen kommt auch die Revolution auf Luna. Selene aka Cinder ist zurückgekehrt, die tot geglaubte Prinzessin. Nun kommt es quasi nur noch darauf an, zu siegen... "nur" noch.
Fazit
Eine wirklich, wirklich, großartige Schneewittchen-Adaption. Es ist ein grandioses Finale, von der ersten bis zur letzten Seite spannend bis in die Spitzen und die Dicke des Buches kommt einem auf einmal sehr viel geringer vor. Ich bin ein Fan der Reihe seit Band 1 und froh, dass Marissa Meyer das Niveau bis zum Schluss halten, ja teilweise noch steigern konnte. Immer mit dabei eine mehr oder weniger unterschwellige Gesellschafts- und Regierungskritik und die Frage, wie das Böse eigentlich böse wird. Mein einziger Wunsch wäre noch mehr Einblick in Levanas Gefühls- und Gedankenwelt gewesen, aber da es zu ihr noch ein Extrabuch gibt, werde ich mir das nach Möglichkeit bald besorgen!

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Rezension | Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums


Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums | Sarvenaz Tash | Magellan Verlag | HC | 304 Seiten | ✼✼✼✼

Klappentext
Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet - das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere...

Meine Meinung:
Dies ist mit Sicherheit eine der nerdigsten und süßesten Liebesgeschichten, die ich seit langem gelesen habe. Die Autorin schafft es wunderbar ein Gleichgewicht zwischen Anspielungen auf bekannte Bücher, Filme und Serien und neuen Handlungssträngen zu schaffen. So entsteht weder der Eindruck, sie hätte mit der ComicCon nur irgendeinen willkürlichen zufälligen Spielplatz gewählt, noch der, dass sie gar keine eigenen Ideen hat, sondern einfach nur verschiedene Elemente "zusammenklatscht". Dabei gibt sie ihren Protagonisten immer einen sehr subtilen Humor, was die ohnehin schon amüsanten und abwechslungsreichen Dialoge zu einem wahren Spaß werden lässt.
Die Konstruktion der Charaktere ist ihr ebenfalls sehr gut gelungen. Graham ist ein Nerd, wie er im Buche steht (buchstäblich). Außerdem ist er sehr kreativ, abwechslungsreich und würde für Roxy quasi alles tun. Da die beiden aber schon seit sehr vielen Jahren beste Freunde sind, hat er (verständlicherweise) auch ein bisschen Angst, dass seine Gefühle diese Freundschaft kaputt machen können. Deswegen hadert er sehr lange mit sich, ob er es überhaupt preisgeben soll. Als er sich dann dafür entscheidet, ist ihm aber völlig klar, dass diese Offenbarung ein ganz besonderes Ereignis werden muss und so fängt seine Kreativität an zu arbeiten.
Roxy ist ein wenig, wie ein jüngere Natasha (aus The Sun is also a Star). Sie ist sehr zielstrebig, entschlossen und schlau und allgemein eine sehr vielfältige Person. Sie geht offen auf Menschen zu, ist immer für einen Spaß zu haben und eine sehr warmherzige und liebe Person. Man muss sie wirklich ins Herz schließen, kein Wunder, dass sich Graham in sie verliebt :-)
Wie oben schon angesprochen, gibt es sehr viele Anspielungen in diesem Buch. Ich fand es ein wenig schade, dass ich viele davon nicht verstanden habe, da ich bspw. kein Marvel-Fan bin und auch nicht Game of Thrones schaue. Aber was nicht ist, kann ja immer noch werden und da das Buch sich wirklich angenehm lesen lässt, ist es dann definitiv nicht ausgeschlossen, dass ich einen Reread wage.


Fazit
Die (beinahe) größte Liebesgeschichte ist eine wirklich süße und gut konstruierte Geschichte. Bis zum Schluss bleibt es spannend und gerade das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Wenn dieses Buch mal kein Mutmacher ist, dass auch Nerds die große Liebe finden können... :D


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Rezension | Rebell - Gläserne Stille


Rebell (Gläserne Stille) | Mirjam H. Hüberli | Drachenmond Verlag | TB | 272 Seiten | 12,90€ | ✼✼✼✼

Klappentext
Augen. Gespiegelt mit Bildern. Seelen. Verbunden über Dimensionen. Spiegel. Gezeichnet mit Kronen. Herz. Verloren zwischen den Welten. Glück. Gefangen im Gläsernen Nichts.
Immer noch in der Spiegelwelt gefangen, führt mich kein Kronenspiegel und kein Portal zurück zur Erdendimensions. Innerhalb eines Wimpernschlags wird der arrogante und zugleich mysteriöse Rebell an meiner Seite zu einem unverzichtbaren Begleiter.
Bo verbirgt noch ein Geheimnis, das ihn zu meinem einigen Verbündeten macht - und das mich in tödliche Gefahr bringt. Es gibt einen Grund, weshalb ich, Willow Parker, kein Spiegelbild in meinen Augen trage...

Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, wie viele Rezensionen zu Büchern der lieben Mirjam inzwischen auf meinem Blog sind, aber ich wiederhole mich definitiv, wenn ich jetzt sage, dass ich Mirjams Schreibstil sehr mag. Er hat immer etwas sehr eigenes und undurchsichtiges an sich, wodurch Geheimnisse noch geheimnisvoller, Schockmomente noch schockierender und Verworrenes noch verworrener wird.
Der zweite Band der Rebell-Trilogie ist vom Gefühl her düsterer und packender als Band eins (obwohl ich auch Band eins mochte). Es passiert viel und man hat stellenweise das Gefühl selbst die ganze Zeit in Bewegung zu sein, was ich beim Lesen wirklich mochte, denn umso mehr habe ich mich einbezogen gefühlt.
Mein größtes Problem mit dem Buch war eigentlich der Beginn. Es ist schon eine Weile und vor allem eine Menge Bücher her, dass ich Band 1 gelesen habe und es fiel mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht, mich wieder zu erinnern, was im vorigen Teil geschehen und v.a. wie er geendet hatte. Eine kurze Zusammenfassung hätte hier vielleicht gepasst. Es war aber trotzdem nicht so, dass ich dadurch keinen Zugang zur Geschichte finden konnte. Nach und nach erschlossen sich wieder mehr und mehr Handlungsfäden und alles ergab ein passendes Bild.
Die Schnelllebigkeit der Geschichte hat mich besonders gefesselt und auch die Weiterentwicklung der Charaktere. Willow ist nicht mehr nur die kleine Studienanfängerin, die komische Spiegelbilder der Person sieht, in deren Augen sie guckt. Man könnte fast sagen, sie hat sich zu einer richtigen Kämpferin, zu einer Rebellin entwickelt (obwohl ich dieses Wort nicht unbedingt verwenden möchte, weil es für mich immer so einen Geschmack von Katniss Everdeen trägt...).
Auch Bo verändert sich. Man merkt, dass er Gefühle für Willow zu entwickeln beginnt, die er selbst nicht so ganz versteht und die ihn verunsichern. Deswegen ist er nach wie vor immer mal wieder ein kleiner Kotzbrocken, er vertraut ihr aber immer mehr, öffnet sich und man erfährt wirklich spannende Sachen über ihn, die seinen Charakter noch vielschichtiger werden lassen. Vielschichtigkeit ist mir bei Figuren immer ziemlich wichtig, deshalb ein dickes Plus!


Fazit
Die Rebell-Reihe geht weiter und am Ende dieses Buches bin ich wirklich darauf gespannt, wie es weiter-/ausgehen wird mit unserem Team Willbo. Es ist definitiv noch einiges offen und nachdem in den letzten beiden Büchern am Ende jeweils eine Art Showdown stand, erwarte ich ein furioses Finale!

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Danke, liebe Mirjam, für dieses Vorabexemplar!

Rezension | Nova und Avon


Nova und Avon (Mein böser, böser Zwilling) | Tanja Voosen | Carlsen Verlag | HC | 304 Seiten | 11,99€ | ✼✼✼✼

Klappentext
Eltern die an Magie glauben? Schlecht. 
Von einer Wahrsagerin verflucht werden? Ganz schlecht.
Sich eine böse Doppelgängerin herbeihexen? Ohne Worte.
Die schüchterne Nova hat einiges zu regeln. Denn wie wirst du deinen bösen Zwilling wieder los? Eine Doppelgängerin, die sich bei den Eltern einschleimt, dem süßen Typen in der Schule peinliche Sachen sagt, die gegen deine beste Freundin intrigiert und deinen Wellensittich ärgert? Gegen verhexte Magie hilft nur eins: Noch mehr Magie!

Meine Meinung:
Nova und Avon ist das erste Buch, das ich von Tanja gelesen habe und ich fand es wirklich süß. Sicher, hier und da waren die Probleme der Protagonistin Nova nicht wirklich Probleme, die ich teilen würde (bzw. als solche bezeichnen), aber man muss sehen, das Nova dreizehn Jahre alt ist. Demzufolge ist das Buch vermutlich für ca. zehn bis zwölfjährige Mädchen konzipiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Buch in dem Alter verschlungen hätte.
Aber auch ich - doch einige Jährchen älter - fand es durchaus unterhaltsam: Tanja hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich locker und leicht weglesen lässt. Somit steht v.a. die Geschichte im Hintergrund, die von Magie, Freundschaft und Witz nur so gespickt ist. Dabei legt die Autorin einiges an Kreativität an den Tag und so wird das Abenteuer unserer Protagonistin nie langweilig.
Zu Beginn des Buches ist Nova eine ziemliche Außenseiterin. Ihre Eltern sind richtige Magie-Freaks und als solche stadtbekannt. Automatisch glaubt jeder, sie müsse genau so sein und so kommt es, dass sie eigentlich keine Freunde hat und ziemlich auf sich allein gestellt ist. Umso mehr wünscht sie sich eine beste Freundin, eine mit der sie alles teilen kann, für Pyjama-Partys und Freundschaftsketten. Dass gerade ein Unglücksfluch sie in die Hände einer Person führt, die genau das alles verheißt, kommt da umso unerwarteter.
Was mir an der Geschichte sehr gefallen hat, waren auch die kleinen Hinweise die hier und da versteckt waren, sowohl auf die Geschichte bezogen, als auch darüber hinaus. Dadurch wird die ganze Geschichte noch abgerundet und Tanja gelingt ein toller Auftakt für eine Middle Grade-Buchreihe.


Fazit
Ich bin mir sicher, mit zehn/elf Jahren hätte ich das Buch genau so geliebt, wie die Lola-Reihe von Isabel Abedi. Hier und da wirkte die Geschichte auf mich ein wenig zu überspitzt (selbst wenn ich meinen Ich-bin-zehn-Jahre-jünger-Modus anwerfe), im Allgemeinen aber ein sehr liebevoll gestaltetes Middle Grade Buch, das gespannt auf die Folgebände macht!


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Vielen Dank an den Carlsen Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Rezension | Penguin Bloom


Penguin Bloom (Der kleine Vogel, der unsere Familie rettete) | Cameron Bloom und Bradley Cooper |  Knaus Verlag | HC | 208 Seiten | 19,99€ | ✼✼✼✼✼

Bild gemacht von meiner Schwester. Fragt mich nicht, was das für ein Hintergrund ist :D


Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch. Sam Bloom, eine junge Frau, ist mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen im Urlaub, als das unfassbare passiert: Sie lehnt sich an ein Holzgeländer, das gibt nach und sie fällt mehrere Meter tief auf harten Grund. Man kann sich wohl ausmalen, wie schlimm ein solches Szenario ist. Sam hat zumindest soweit Glück, dass sie überlebt, allerdings mit sehr schweren Wunden und tiefen Verletzungen. Einige heilen, andere - wie ihr gerissenes Rückenmark - bleiben irreversibel geschädigt. Die zuvor so fitte, aktive Sam muss nun lernen ein völlig neues Leben zu führen. Gekettet an den Rollstuhl verliert sie immer und immer mehr die Lebenslust und selbst ihre kleinen Söhne, schaffen es häufig nicht sie wieder richtig aufzuheitern.
Und dann kommt Penguin. Penguin ist ein schwarz-weißer Vogel (daher der Name), der eine gewisse Ähnlichkeit mit einer unserer heimischen Elstern hat. Penguin ist aus ihrem Nest gefallen und Familie Bloom nimmt sich ihrer an. Zusammen versuchen sie sie aufzupäppeln und ihr Gutes zu tun und dabei wird immer deutlicher, wie sehr die Familie genau das gebraucht hat: Jemand, der Liebe bedingungslos hinnimmt und ebenso zurück gibt. Mit der Zeit wird nämlich immer deutlicher, dass Penguin Sam aus ihrer Krise ein wenig herauszieht. Geht es der einen schlecht, kümmert sich die andere um sie. Auf diese Weise gelangt Sam zu neuer Zuversicht, stellt sich neuen Aufgaben und wagt es, ihr neues Leben Stück für Stück anzunehmen.
Was wie eine kitschige Geschicht klingt, die sich ein Schnulzenromanautor ausgedacht hat, ist absolut wahr! Penguin ist ein wahrlich einzigartiger Vogel und wenn man sich die fantastischen Fotos auf jeder Seite besieht, hat man wohl nicht selten das Gefühl, dass Penguin gar kein echter Vogel sein kann, sondern viel mehr ein verkleideter Mensch ist. Sie zeigt völlig vogeluntypisches Verhalten, scheint sich dabei aber so wohl zu fühlen, wie es Bilder nur zeigen können.
Das Buch endet mit einem emotionalen Brief von Sam, der sich vor allem (aber nicht nur) an Patienten und Angehörige mit ähnlichen Erfahrungen (also ein plötzlicher Schlag und der Patient sitzt im Rollstuhl) richtet. Dabei geht sie auch darauf ein, wie wichtig die medizinische Forschung ist, die nicht zuletzt daran arbeitet, Rückenmarksschädigungen kurieren zu können.
Penguin Bloom hat mich wirklich sprachlos zurück gelassen. Es ist ein sehr emotionales Buch, mit einmaligen Fotografien und dem Geist eines kleinen Vogels, der große Veränderungen brachte. Ich kann nicht beschreiben, was für ein besonderes Buch dies ist und wenn ich mir die Zeilen oben durchlese, wird das ganz und gar nicht dem gerecht, was ich beim Lesen empfunden habe, aber ich kann euch nur ans Herz legen, diese Erfahrung selbst zu machen!
Fazit
Ein Buch, voller Bedrückung und Schmerz, Hoffnung und Glück. Worte können dem nicht gerecht werden, doch da nicht nur die Geschichte der Familie Bloom, sondern auch die Aufmachung dieses Werks einen zweiten Blick wert ist, solltet ihr es definitiv lesen, jeder von euch!

✼✼✼✼

Vielen Dank an den Knaus Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Rezension | The Sun is also a Star


The Sun is also a Star | Nicola Yoon | Dressler | HC | 400 Seiten | 19,99€ | ✼✼✼✼✼

Klappentext
Tatsache ist: Ich glaube nicht an Magie. Tatsache ist, wir sind magisch.
Als Daniel und Natasha sich zufällig in New York kennenlernen, verknallt Daniel sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Doch Natasha glaubt nicht an so etwas Albernes wie Liebe auf den ersten Blick. Daniel setzt alles daran, sie davon zu überzeugen, dass das, was sie spüren, wirklich Liebe ist. Ihm bleibt dafür nur ein einziger Tag - denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden. So viele Dinge mussten geschehen, so viele Zufälle passieren, damit ausgerechnet diese beiden zu genau dieser Zeit an genau diesem Ort aufeinandertreffen. Kann es da wirklich sein, dass das Schicksal ihnen nur einen einzigen Tag schenkt?
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch geliebt!
So, nun zum etwas differenzierteren Teil: Dies war mein erstes Buch von Nicola Yoon, denn leider habe ich Du neben mir bisher noch nicht gelesen. Demzufolge hatte ich keine Vergleichsmöglichkeit und eigentlich hatte ich, als ich das Buch zu lesen begann nicht einmal eine Ahnung, worum es überhaupt ging. Eine amerikanische Booktuberin die ich sehr mag, hat es einem jedoch gerade zu aufgezwungen, da sie es so toll fand und so musste ich mir einfach meine eigene Meinung zu Nicola Yoon, ihrem Schreibstil, ihrer Geschichte und ihren Figuren bilden.


Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt. Auf der einen Seite schreibt die Autorin sehr simpel, leicht und schnell zu lesen. Auf der anderen Seite finden sich so viele Stellen, die gerade zu poetisch anmuten und dem Buch eine Tiefe geben, die die Handlung noch unterstützt. Denn auch, wenn es eine süße Liebesgeschichte ist, die wir hier zu lesen bekommen, ist dieses Buch mehr, als ein x-beliebiges Middle Grade Buch. Thematisiert werden Diversität, kulturelle Diskrepanzen, die Frage danach, was Heimat bedeutet, politisch aktuelle Themen wie Abschiebung und der Wunsch auf eine bessere Zukunft. Das Buch berichtet von Träumen, erfüllten und unerfüllten, von Emotionen jeder Art, von Hoffnung, Freundschaft, Einsamkeit, Familie (und zwar alle Facetten) und natürlich von der Liebe. Diese Vielfalt war es, die mich wirklich fasziniert hat und nicht zuletzt auch die Art, wie Nicola Yoon Geschichten verwebt. So finden sich immer wieder einzelne Kapitel, die Hintergründe von Nebencharakteren erläutern oder wissenschaftliche Erkenntnisse erläutert und gewissermaßen auf die Geschichte anwandeln. So etwas kann ganz schnell mal in die Hose gehen, doch Nicola Yoon hat es in meinen Augen wirklich großartig gelöst!
Auch - und vor allem - die beiden Protagonisten sind mir ganz ganz doll ans Herz gewachsen. Natasha tickt in vielen Dingen genauso wie ich und so fiel es mir so leicht wie wirklich selten, mich voll und ganz in einer Figur zu verlieren. Sie ist ein wunderbar warmherziger Mensch, der schon einiges in seinem Leben durchmachen musste. Dadurch hat sie sich gewissermaßen einen Panzer zugelegt und sich in das geflüchtet, worauf sie sich verlassen kann: Zahlen, Daten, Fakten und Naturgesetze. Sie ist (zumindest auf den ersten Blick) kein besonders romantischer Mensch. Somit ist sie das genaue Gegenteil von dem Frauen-/Mädchenbild, was in vergleichbaren Büchern häufig vermittelt wird. Ihr ist es wichtig, eine gute Karriere zu ergreifen, Ziele zu verwirklichen, etwas im Leben zu erreichen. An die Liebe denkt sie eher weniger und schon gar nicht in einer solchen Priorität, wie es in Jugendbüchern bei Protagonistinnen sonst der Fall ist.
Auch Daniel ist anders, als andere Charaktere in diesem Alter. Man könnte fast behaupten, dass die beiden die typischen Plätze einfach getauscht haben. Er möchte am liebsten Dichter werden (sehr zum Missfallen seiner Eltern, die ihn als Mediziner sehen wollen), ist ein hoffnungsloser Romantiker und glaubt an all das, an das Natasha nicht glaubt: Schicksal, Liebe und besonders an die Liebe auf den ersten Blick und so setzt er alles daran, Natasha für sich zu gewinnen. Dabei ist er ein so wunderbarer Mensch, dass ich mich gleich mit Natasha in ihn verliebt habe :-)


Fazit
The Sun is also a Star ist ein Buch, das nicht nur durch seinen wunderbaren Schreibstil und die wechselnden Perspektiven besticht, sondern v.a. durch Protagonisten mit viel Identifikationspotanzial außerhalb der klischeebelasteten Positionen, Charme und Humor. Und nicht zuletzt dadurch, dass aktuelle und zeitlose Themen aufgegriffen und perfekt in die Geschichte integriert werden. So bleibt es bis zum Ende hin spannend, emotional und einfach wunderbar.

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Ein großes Dankeschön an den Oetinger Verlag und die Netzwerk Agentur Bookmark für dieses Rezensionsexemplar!

Aktion | Mein erster und dringend fälliger REZIDAY



Heute ist er da: Der erste Reziday auf diesem Blog und ich bin froh, es endlich zu schaffen, denn einige Bücher warten schon Ewigkeiten darauf, eine vernünftige Bewertung zu bekommen!
Der Reziday wurde von Jule ins Leben gerufen und ihr könnt euch auf eine kleine Flut von Beiträgen bei mir gefasst machen. :D Mehr Infos zu der gesamten Aktion findet ihr hier!

Leider bin ich gestern glorreich durch meine Prüfung gefallen, weshalb ich die Rezensionen nicht heute schreibe (und ihr das ganze gerade zu Live-Ticker-mäßig verfolgen könnt), sondern bereits gestern verfasst habe. Heute werde ich wieder viel lernen und meine grauen Zellen bemühen mehr aufzunehmen ;-)
Da die Rezensionen für heute aber schon fertig sind, könnt ihr (ab der angegebenen Zeit) die entsprechenden Posts lesen und gelangt direkt über die Links unten zu den entsprechenden Beiträgen!
Leider habe ich nicht ganz so viele Rezensionen geschafft vorzubereiten, wie ich eigentlich wollte, aber der nächste Reziday kommt bestimmt :D

Na dann: Los geht's! Ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr Lust habt den einen oder anderen Kommentar dazulassen ;-)


Rezensionen

Dienstag, 6. Juni 2017

Leseplanung | TBR im Juni

Fast einen Monat sind wir nun schon wieder im letzten Monat des ersten Halbjahres angekommen... So vergeht die Zeit. Ich weiß, dass ich in letzter Zeit ein bisschen inaktiv bin, das wird sich aber glücklicherweise bald wieder ändern können. In der Zwischenzeit hat sich nämlich schon ein ganzer Stapel an Büchern gebildet, die rezensiert werden wollen. Deswegen wird es (als kleine Ankündigung) in der nächsten Woche einen Rezi-Day geben, wie ihn Jule ins Leben gerufen hat.


Mehr dazu dann in der kommenden Woche. Auch wenn ich recht wenig Zeit hatte, war der Mai für mich ein unglaublich bücherreicher Monat und so soll es natürlich gerne im Juni weiter gehen! Also, genug der Vorrede: Hier kommt meine Leseliste für den Juni:


Leseplanung Juni:

Chosen
The One
Water & Air

Wie Schnee so weiß
Die vier Farben der Magie

Holmes und ich (Unter Verrätern)
Die Märchen der Gebrüder Grimm

1/7 gelesen

Diese sieben Bücher möchte ich unbedingt schaffen in diesem Monat, gerne auch noch andere zusätzlich. Das Märchenbuch ist vielleicht eine etwas ungewöhnliche Wahl, aber beim Lesen von Wie Schnee so weiß ist mir aufgefallen, wie viele Details aus den Märchen ich gar nicht mehr so genau kenne. Und dann hat mein Opa mir mein absolutes Lieblingsmärchenbuch geschenkt, aus dem er mir früher immer vorgelesen hat, wenn das kein Omen war ;-) Deswegen werde ich versuchen jeden Abend in den nächsten Wochen ein Märchen zu lesen.

Kennt ihr bereits eines oder mehrere der Bücher? Wenn ja, wie fandet ihr sie? Und was sind für diesen Monat eure absoluten Must-Reads?

Liebst,
Mareike

Donnerstag, 1. Juni 2017

GSC | Schätze im Mai


Schon wieder ein Monat vergangen... Irgendwie rast die Zeit wirklich nur so vor sich hin, was?
Der letzte Monat war, was Bücher angeht ziemlich ertragreich, dazu dann auch noch ein extra Post, heute aber zeige ich euch zumindest schon mal, welche Zitate mich überzeugt haben :-) Ein Zitat wird noch nachgereicht werden, gleich übermorgen ;-)

"'Ihr sagt nie, was ihr wirklich denkt. Euer Gehirn funktioniert wie ein hoch entwickeltes Übersetzungsprogramm, das Faktoren wie Körperhaltung, Mimik, Tonfall und außensprachlichen Kontext berücksichtigt, sonst würde keiner von euch den anderen je verstehen.'"
- Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums, Sarvenaz Tash, Magellan, S. 83

"'Wer nicht an Magie glaubt, wird sich niemals finden.'"
- Nova und Avon (Mein böser, böser Zwilling), Tanja Voosen, Carlsen, S. 132

Auch, wenn ich wirklich einige Bücher zu lesen geschafft habe, Zitate waren diesen Monat nicht allzu viele dabei. Aber hey, es geht ja um Klasse, nicht um Masse, richtig?!

Und nun: Eure Zitate, liebe Mitsucher ;-)

Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension | Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen | Abbildung Waxman | Rowohlt Verlag | TB | 368 Seiten | 9,99€ | ✼✼✼

Klappentext
Die Kunst, die Radieschen von oben zu sehen
Wer hat schon Lust, einen Gemüsegarten umzugraben? Lilian jedenfalls nicht. Sie hat mit ihrem Job, den kleinen Töchtern und dem Kummer um ihren verstorbenen Mann genug zu tun. Danach fragt ihre Chefin sie jedoch nicht und meldet sie beim Gärtnerkurs eines wichtigen Kunden an. Der ist gar nicht mal so unsympathisch. Und Lilian ist verblüfft, was sie da auf dem Acker alles ausgräbt: Würmer, Baumwurzeln, Plastikfeen, Unkraut, Freunde, Radieschen, einen ziemlich großartigen Mann und den Mut, sich neu zu verlieben ...

Meine Meinung:
Um es gleich von vornherein klar zu sagen: Ich fand das Buch nicht schlecht. Stellenweise konnte mich der Humor der Charaktere wirklich zum Grinsen bringen oder ich war gerührt von ihren Geschichten. Leider empfand ich den Schreibstil der Autorin jedoch häufig auch als sehr hölzern, denn wenn sie nicht gerade wirklich humorvoll war, zog sich das Buch für mich einfach in die Länge. 
Die Geschichte an sich mochte ich wirklich gern. Lilis Mann ist vor einigen Jahren bei einem Unfall gestorben und sie hat sich davon noch immer nicht erholt. Sie zieht allein die beiden Töchter groß und versucht sich durchzuschlagen. Zu ihrer Schwester hat sie eine sehr gute und innige Verbindung und die beiden geben sich gegenseitig viel Halt und Stärke. Lili ist Illustratorin bei einem Schul- und Sachbuchverlag und für diesen soll sie an einem Gärtnerkurs teilnehmen. Soweit klingt das sehr nach einem Kerstin Gier Buch, wie ich finde und das ist natürlich absolut nichts schlimmes! Ich war ein wenig verwundert, dass das ganze in Los Angeles spielt, denn es hätte fast 1:1 auch in einer deutschen Kleinstadt angesiedelt sein können (Selbst die Namen hätten gepasst.). Leider konnte Abbildung Waxman mich aber nicht so an ihre Geschichte fesseln, wie ich es mir aus diesen Parallelen erhofft hätte. Ihre Charaktere waren durchaus authentisch, vielseitig, sympathisch; ihre Handlung war durchdacht und logisch, aber so richtig konnte der Funke bei mir nicht überspringen.
Dazu sollte ich sagen, dass das Buch in dem Moment, als ich es las vielleicht auch ein wenig unfaire Bedingungen hatte, denn direkt davor hatte ich drei Bücher gelesen, die ich über alle Maßen geliebt habe. So lag meine Messlatte für dieses Buch vielleicht einfach zu hoch, doch für den Moment, war es mir einfach nicht genug.
Fazit
Wie gesagt: Ich fand das Buch nicht schlecht. Leider konnte es mich aber überwiegend nicht gerade begeistern. Ich hätte mir gewünscht, dass die Momente, in denen ich grinsen musste oder mit den Charakteren litt den überwiegenden Teil einnehmen. Denn diese Textstellen waren in meinen Augen wirklich super! Das blieb jedoch leider aus und so blieb ich leider eine Spur enttäuscht zurück.

✼ ✼ ✼

Vielen Dank an Rowohlt für dieses Rezensionsexemplar!

Freitag, 12. Mai 2017

Leseplanung | TBR im Mai

Nachdem ich im April mit meiner Leseliste nicht sooo erfolgreich war, möchte ich das in diesem Monat versuchen ein wenig aufzuholen. Zwar werde ich in den gesamten nächsten zwei Monaten noch kaum zum Lesen kommen, ich werde allerdings versuchen mehr und mehr an meinen Listen zu bleiben.


Zunächst: Ich habe mich entschlossen, die Jahr der ersten Sätze-Challenge abzubrechen. Ich finde die Idee dahinter noch immer sehr cool, allerdings sind mir die Aufgaben zu einseitig, weshalb ich die rare Lesezeit dann lieber mit den Büchern verbringen mag, auf die ich wirklich Lust habe und/oder die noch auf meinem Rezensionsexemplar-SuB liegen, als mit Monatsthemen, die mich nur so halbwegs interessieren.

Dadurch, dass ich nur noch so wenig Zeit habe, habe ich ein relativ lockeres Buchkauf-Verbot für mich ausgesprochen, sodass mein SuB-Abbau dafür ziemlich gut voran geht :D
So kommt es auch, dass ich aus dem letzten Monat allein fünf Bücher übernehme und einige andere dazu packe, die aber auch schon recht lange auf meinem SuB verweilen

Kommen wir aber zu meiner Liste:

Gesamte Leseliste:
Water & Air
Nova & Avon
Penguin Bloom
Rebell - Gläserne Stille
Chosen - Die Bestimmte
Lügen, die von Herzen kommen
In Wahrheit wird viel mehr gelogen
Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

6/8 gelesen

Auf das ich diesen Monat vielleicht tatsächlich einmal besser vorankomme!
Allerliebst,
Mareike :)

Mittwoch, 10. Mai 2017

Lesemonat | April, April, der macht was er will...

... Ja, ja. Der April ist in diesem Jahr wirklich ziemlich eigensinnig gewesen. Zum Monatsbeginn habe ich tatsächlich noch eine Handvoll Bücher zu lesen geschafft, die letzten zwei-drei Wochen konnte ich dafür kaum mal eine Seite am Tag schaffen.
Mein Studium ist jetzt wirklich anstrengend. Ich habe alle zwei bis drei Wochen eine Prüfung, zu welcher ich alles können muss, was zu einem bestimmten Körperabschnitt gehört. Diese Menge an Informationen ist wirklich anstrengend und so bleibt eigentlich kaum noch Zeit für die schönen Sachen im Leben. Ich hoffe einfach, dass ich meine Vorklinik (erster Studienabschnitt, Regelstudienzeit hierfür zwei Jahre) so schnell wie möglich abschließen kann, denn dann habe ich nur noch ein gutes Jahr in dieser "Studienhölle" vor mir. Ich liebe mein Studium wirklich, aber es ist schon anstrengend, immer und immer wieder nichts als Anatomie (oder im nächsten Jahr dann Biochemie und Physiologie) in seinen Kopf zu hämmern. Aber nach den zwei Jahren soll alles besser werden *hoff*. ;-)

Ich bin abgeschweift - entschuldigt! Kommen wir zum eigentlichen Inhalt des Posts zurück: Mein Lesemonat April. Er begann gut und ließ dann relativ stark nach, sowohl was die Bücher betraf, als auch die Quantität. Trotzdem hielt der Monat ein wahres Highlight für mich bereit. Und dazu noch ein Blog-Highlight, denn ich durfte die wunderbare Mackenzi Lee, Autorin von Cavaliersreise, interviewen! Hier könnt ihr noch einmal lesen, was sie mir alles verraten hat.

Leseplanung April:
Der Koffer
Water & Air
Nova & Avon
Paper Princess
Rebell - Gläserne Stille
Chosen - Die Bestimmte
Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen
Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

3/8 gelesen

Gelesen im April:


Der Koffer - Robin Roe - ✼✼ 
Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen - Abbildung Waxman - 
Hundert Namen - Cecelia Ahern - 
Vielleicht mag ich dich morgen - Mhairi McFarlane - 

Gesamt:
4 Bücher - 1696 Seiten - 57 Seiten pro Tag
3 Prints - 0 eBooks - 1 Hörbuch

Zu Der Koffer gibt es ja bereits eine Rezension (hier) und zu Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen kommt ganz bald eine. Was ich über Hundert Namen und Vielleicht mag ich dich morgen denke, erzähle ich euch aber noch in drei/vier Sätzen hier :-)

Hundert Namen ist ein Buch, das schon sehr lange auf meinem SuB lag. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, wurde aber leider doch etwas enttäuscht. Zwar mochte ich die Grundidee hinter dem Buch, die Charaktere waren mir aber häufig ein wenig zu platt und auch der Clou des Ganzen war für mich schon so lange offensichtlich, dass ich die Protagonistin gerne das eine oder andere Mal geschüttelt hätte, um sie auf diese Offensichtlichkeit aufmerksam zu machen. Deswegen 3/5 Sternen.

Vielleicht mag ich dich morgen stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Deswegen habe ich es mir jetzt endlich mal als Hörbuch angehört und ich wurde nicht enttäuscht. Zwar darf man keine große Perle der Literatur erwarten, es ist aber nett für zwischendurch und hielt mir manchen Jane-Austen/Mr-Darcy-Moment bereit! 4/5 Sternen.

Das war's dann wohl. Kennt ihr einige der Bücher? Und wenn ja, wie fandet ihr sie? Teilt ihr meine Meinung? Ich hoffe, wir lesen uns bald wieder :-)
Mareike

Montag, 8. Mai 2017

GSC | Gesammelte Schätze im April

Liebe Schatzsucher und Zitatentdecker!

Kaum zu glauben, dass schon wieder mehr als eine Woche Mai vergangenen ist. Verzeiht mir, dass ich nicht früher dazu gekommen bin, diesen Post zu verfassen und ihr somit noch nicht die Gelegenheit hattet, eure Schätze vorbeizubringen... Aber jetzt geht es los ;-) Meine Ausbeute ist dieses Mal relativ begrenzt, aber ein paar Zitate sind es trotzdem geworden.


"Er lächelt, aber ich weiß nicht, was er denkt. Nur weil jemand lächelt, heißt das nicht, dass man ihm trauen kann."
- Der Koffer, Robin Roe, Königskinder Verlag, S. 81

"Verrückt, auf wie viele verschiedene Arten man Menschen vermissen kann. Man vermisst all die Dinge, die diese Menschen getan haben. Man vermisst die Menschen an sich. Und man vermisst die Bedeutung, die man selbst für diese Menschen gehabt hat. Weil damals, als sie noch da waren, alles, was du gesagt oder getan hast, toll und lustig und interessant war. Du vermisst, wie wichtig du diesen Menschen warst."
- Der Koffer, Robin Roe, Königskinder Verlag, S. 118

"'Früher dachte ich, mit achtzehn würde alles anders sein. Du nicht? Hast du als kleiner Junge nicht gedacht, dass man dann groß und klug und stark ist? Erwachsen halt.'"
- Der Koffer, Robin Roe, Königskinder Verlag, S. 152

"Hass kehrt immer wieder zu dir zurück, aber Freundlichkeit auch."
- Der Koffer, Robin Roe, Königskinder Verlag, S. 246

"Ich lächle ihn an. 'Willst du damit sagen, dass wir wie der Frühling sind? Ein Phänomen der Natur?' Er bestellte die Rechnung und lächelte zurück. 'Nein, ich will damit nur sagen, dass es vielleicht ganz in Ordnung ist, wenn die Natur hin und wieder das Sagen hat.'"
- Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen, Abbi Waxman, Rowohlt, S. 206


Soo... C'est ça. Das war's auch schon. Nun würde ich mich zu euren Zitat-Links und Meinungen zu meinen Schätzen freuen! :-)


Bis Bald,
Mareike

Samstag, 6. Mai 2017

Monatsmenschen | Was in den letzten Monaten geschah...

Hello again... Vielleicht habt ihr euch zwischenzeitlich einmal gefragt, ob ich meine Monatsmenschen-Aktion wirklich schon nach nur einem Monat aufgegeben habe (denn im Januar kam tatsächlich mein letztes Update...). Die Antwort ist: Nein! Natürlich nicht. Es war nur so, dass meine letzten Päckchen entweder sehr lange brauchten, um zu ihrem Besitzer zu gelangen, oder aber ich hatte keine Zeit für einen solchen Post. Deswegen zeige ich euch heute die letzten drei Monatsmenschen. ;-)



© Denise
Die erste, deren Päckchen ich bereits im Februar versandt habe, ist meine liebe Freundin Denise aka Taschi. Kennengelernt haben wir uns in dem Orchester, in dem ich über zehn Jahre gespielt habe und angefreundet, seit wir in dem gleichen Register saßen (Alt forever, mein Golden Oldie 😘). Inzwischen können wir uns nur noch sehr selten sehen, was aber natürlich nichts daran ändert, was für eine liebe, liebe Person sie ist! Neben unserem gemeinsamen Register hat uns schon lange v.a. eins verbunden: Unsere Liebe zu Olaf, dem Schneemann aus Frozen. Aus diesem Grunde war mir von Anfang an klar, dass dies auch etwas mit meinem Geschenk zu tun haben müsste. Deswegen habe ich mich für diese Tasse entschieden und ich war sehr glücklich, dass sie sich darüber gefreut hat. 😊
Direkt an dieser Stelle: Da mir vor Kurzem mein Handy geklaut wurde, kann ich euch leider nicht mehr die Fotos zeigen, die die Monatsmenschen mir jeweils geschickt haben, aber ich versuche es dann eben anderweitig zu kompensieren. ;-)



© Monika Schulze
Der nächste Monatsmensch war dann die liebe Monika von Süchtig nach Büchern. Sie kenne ich durch unsere Blogger-WhatsApp-Gruppe und ich mag sie wirklich sehr gerne. Da sie vor Kurzem ein Baby bekommen hat, konnte sie nicht zur Leipziger Buchmesse kommen, worüber sie ab und zu etwas traurig schien (auch, wenn der Grund dafür natürlich ein sehr schöner ist!). Aus diesem Grunde habe ich auf der Messe fleißig gesammelt um ihr mit Lesezeichen, Leseproben, Autogrammen und anderen Goodies eine kleine Freude zu machen.

© Kathi
Zu guter letzt zeige ich euch noch eine liebe Person, die damals unter meinem Instagram-Bild kommentiert hat, dass mir den Anstoß zu dieser Aktion gegeben hat: Kathi. Sie ist eine frühere Mitschülerin von mir, die sich momentan in Neuseeland aufhält. Kathi ist durch und durch ein Bauernmädchen (und das ist definitiv keine Beleidigung, Kathi ist einfach so 😅). Ihr Päckchen hatte demzufolge den wohl weitesten Weg, den ich eine Sendung je auf Reisen geschickt habe. Was darin war? Viele Kleinigkeiten, wie eben auch Lesezeichen, Süßigkeiten, ... V.a. aber die Leseproben der Königskinder zum Zweisamkeit-Programm. Das hatte folgenden Grund: Wie gesagt hält sie sich momentan in Neuseeland auf, genauer gesagt in der Nähe von Christchurch. Als ich selbst die Leseprobe las, sprang mir dabei dieser Ort in Barney Kettles bewegte Bilder von Kate de Goldi sofort ins Auge. Ich finde es immer toll ein Buch zu lesen, das an einem mir bekannten Ort spielt und so wollte ich Kathi unbedingt auf dieses aufmerksam machen.


Das war es auch schon... Zumindest für dieses Mal! Mein nächster Monatsmensch wird nämlich schon ganz bald Post bekommen, die ersten Sachen liegen schon zum Verpacken bereit. 😏 Ihr dürft gerne raten, wen ich als nächstes beschenke...

Habt noch ein schönes Wochenende!
Mareike

Donnerstag, 4. Mai 2017

Tag | "Auf immer gejagt"

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß, ich weiß... Ich habe schon viel zu lange nichts mehr gepostet und das tut mir auch ehrlich und aufrichtig leid! Ich hoffe, dass ich mir im restlichen Semester meine Zeit besser einzuteilen schaffe, als ich es in den letzten vier Wochen getan habe, aber ich kann nichts versprechen. Tatsächlich habe ich gestern zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder einen Nachmittag gehabt, an dem Lesezeit war. Zum Bloggen kam ich leider gar nicht, denn mein Studium vereinnahmt mich momentan doch sehr. Ich gebe aber mein Bestes, dass ich nicht wieder eine mehrwöchige Pause einlegen muss.

© Carlsen

Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch: Ute und Ramona, die lieben Menschen aus dem Carlsen Verlag, die für Blogger zuständig sind, haben einen ganz tollen Tag ins Leben gerufen, der sich gewissermaßen auf eine Neuerscheinung dieses Verlags bezieht, Auf immer gejagt von Erin Summerill. Auch, wenn ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob das Buch was für mich ist, finde ich den Tag so super, dass ich trotzdem mitmachen möchte. Deswegen, legen wir gleich mal los. ;-) Das ursprüngliche Video gibt es übrigens hier zu sehen, mit den Antworten von Ute und Ramona.

© Carlsen
Oh, das ist mal wirklich eine spannende Frage! Ich habe oft das Gefühl, dass die Charaktere, die am stärksten auftreten, oft ziemlich einsam sind, selbst dann, wenn sie eigentlich von Menschen umgeben sind. Und irgendwie trifft das nicht nur auf Figuren zu, sondern auch auf die reale Welt. Aber davon einmal abgesehen: Die erste Heldin, die mir bei dieser Frage in den Sinn kommt, ist Felicity aus Cavaliersreise. Sie ist ihrer Zeit so weit voraus und ihre Wünsche sind gesellschaftliche No Go's, was sie irgendwie überall zur Außenseiterin macht, bis ihr Wissen und ihre Intelligenz mit einmal gefragt werden. Ich finde, sie ist ein ganz wunderbarer und inspirierender Charakter, der genau das beleuchtet, was die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts aus klugen Frauen machen wollte und darüber hinaus Mut gibt, seinen eigenen Weg zu gehen.

© Carlsen

Wenn jemand mich wirklich liebt, dann weiß er, wie viel mir meine Familie bedeutet. Auch, wenn ich ziemlich schwierige Zeiten hatte, in denen ich am liebsten einfach für immer abgehauen wäre... Der kleine Kern meiner Familie (gerade meine Mutti, meine Schwester, meine Oma und mein Opa, aber auch mein - sozusagen - Stiefvater) steht in meiner Prioritätenliste definitiv auf den ersten drei Plätzen, bzw. auf Platz eins, zusammen mit meiner Freiheit und meiner Neugier/meinem Wissensdurst. Aus diesem Grund könnte ich jemanden, der meine Familie verrät gar nicht mehr lieben.

© Carlsen

Das habe ich tatsächlich und es ist etwas, das ich um keinen Preis der Welt mehr hergeben möchte. Einzige Ausnahme, das ich es eines fernen Tages weitergebe.
Die Geschichte dazu: Als ich ein kleines Mädchen war, waren meine Großeltern und im besonderen meine Oma die Bezugsperson(en) für mich. Ich habe es aus diesem Grund auch geliebt, ihre Geschichten zu hören, alte Fotos zu sehen oder andere Erinnerungsstücke. Einmal zeigte meine Oma mir ihre alten Ketten und dabei war eine, die ich unfassbar schön fand. Sie erzählte mir, dass sie diese von ihrer Mutter bekommen hatte und ich war einfach nur verzaubert davon. Viele Jahre später, zu meiner Jugendweihe, haben meine Oma und mein Opa sie aufarbeiten lassen und mir geschenkt. 


Noch jetzt kommen mir beim Schreiben die Tränen in die Augen, weil ich zum Einen wirklich überhaupt nicht mehr an die Kette gedacht hatte und sie zum anderen inzwischen das Erinnerungsstück für mich ist, da meine Oma im letzten Jahr verstorben ist. Ich werde dieses Schmuckstück auf jeden Fall mein Leben lang in Ehren halten und hoffentlich eines fernen Tages meiner eigenen Enkelin vermachen können.

© Carlsen

Diese Frage ist gar nicht so einfach... Ich bin schon ein ziemlicher Kopfmensch und würde am Liebsten immer alles tausendfach abwiegen und von allen Seiten betrachten, bevor ich eine Entscheidung fälle. Meist kommt dann auch was Gutes dabei heraus.
Es gibt aber natürlich auch Zeiten, wo ich (als noch immer mehr oder weniger hormongesteuerter Teenager) jeden Verstand außen vorlasse und alles auf einmal aus mir herausbricht, sei es Mut oder Angst, Optimismus oder Pessimismus, ... Das kann dann gut laufen, muss aber nicht. Deswegen verlasse ich mich häufig (gerade bei wichtigen Sachen) nicht so gerne auf mein Bauchgefühl...

© Carlsen

Also, wenn ich nur von meinem aktuellen Status quo ausgehe, dann hätte ich gerne ein fotografisches Gedächtnis. Das würde die ganze Lernerei so unglaublich erleichtern und ich hätte viel mehr Zeit zum Lesen und Bloggen. 
Wenn ich es aber mal allgemein betrachte, dann wäre es auf jeden Fall irgendeine Gabe, die die Zeit betrifft. Ich würde so gerne in der Zeit reisen können, wie Gwendolyn und Gideon, oder sie ab und zu zurückdrehen und einiges verändern, wie Hermine mit dem Zeitumkehrer. Die Zeit ist schon ein seltsames Konstrukt und sie zu beeinflussen, würde wohl echt viel verändern... und erleichtern.

© Carlsen
Nun ja, wer hat das nicht? :D
Aber dadurch, dass ich in einer Kleinstadt bzw. auf einem Dorf aufgewachsen bin und es praktisch überall um mich herum Wald gab, umso mehr. Ich habe mir auch immer vorgestellt, dass ich ein Baumhaus in einen Waldbaum baue und darin wohne, wenn ich groß bin. Dazu ist es dann nie gekommen und es wäre für mich doch ziemlich ungünstig, jetzt in den Wald zu ziehen, da WLAN und Co dort wohl noch nicht ganz angekommen sind (was ich nun mal für Studium und Blog brauche). Aber ansonsten ist so ein Leben im Wald sicher aufregend! (Und im Winter sicher kalt ;-) ...)

© Carlsen
Zunächst einmal Wartezeit... Da ich wie bereits gesagt momentan nur sehr wenig zum Lesen komme, lege ich mir zur Zeit nur neue Bücher zu, wenn ich das Gefühl habe keinen Tag länger überleben zu können, wenn ich nicht jederzeit dir Möglichkeit habe, zu diesem Buch zu greifen. Ich finde, dass Auf immer gejagt nach einem wirklich interessanten Jugendbuch klingt, das mit Sicherheit auch die eine oder andere unerwartete Szenerie oder Idee bringt, aber ich werde noch etwas warten, dieses Buch zu lesen, damit ich es dann umso mehr genießen kann. :-)


Sooo, das war es auch schon mit dem Tag! Auf jeden Fall waren einige Fragen dabei, die mich zum Grübeln oder Nachdenken gebracht haben und er war erfrischend anders, als andere Tags.
Zu guter letzt möchte ich noch einige liebe Bloggerkolleginnen taggen:

Kücki von Kueckibooks
Jule von Miss Foxy reads
Bekky von We are infinite
Kathy und Mika von Bücher lieben und erleben

Ich freue mich dann auch von euch zu lesen, was ihr so mit der einen oder anderen Frage verbindet!

Hoffentlich bis ganz bald!
Mareike

Mittwoch, 19. April 2017

Rezension | Der Koffer

Der Koffer | Robin Roe | Königskinder Verlag | HC | 432 Seiten | 19,99€ | ✼✼✼✼✼

Klappentext
»Wie viele Sterne?«, hat Julians Vater immer gefragt, wenn er ihn abends ins Bett brachte. Zehntausend-Sterne-Tage waren die besten überhaupt. Doch Julians Eltern sind tot. Seit er bei seinem Onkel wohnt, ist ihm ist nichts geblieben als Geheimnisse und ein Koffer voller Erinnerungen. Als Julian seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst voller Glück. Adam, der so nett ist und so tollpatschig und trotzdem zu den Coolen gehört. Doch es ist schwierig Vertrauen zu fassen. Und je mehr Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.

Meine Meinung:
Was ich schon zu Anfang des Buches festgestellt habe (nach nur wenigen Seiten, um genau zu sein), möchte ich euch als erstes in meinem Meinungsbild schreiben: Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Dieser Satz mag banal klingen, weil wir das Wort "besonders" häufig ziemlich überstrapazieren, aber es trifft in meinen Augen den Nagel auf den Kopf.
Robin Roe nähert sich in Der Koffer einem großen Tabuthema. Körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist eine Problematik, die viele Menschen abschreckt und die viel zu häufig lieber totgeschwiegen wird, weil es einfacher ist. In ihrem Buch beschönigt sie nichts und trotzdem wirkt die Handlung weder aufgesetzt, noch gewollt überdramatisiert. - Denn ein solches Thema ist tragisch genug, als dass man es überziehen müsste, um eine Wirkung zu erreichen.
Hinzu kommt ein Schreibstil, der mich regelmäßig geradezu in das Buch gesogen und mich in der Straßenbahn zweimal meine Haltestelle verpassen lassen hat. So in eine Geschichte versunken, war ich wirklich selten!
Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Julian und Adam erzählt, zwei sehr unterschiedliche Jungen, die jeder ihren eigenen "Koffer" zu tragen haben (auch im metaphorischen Sinne). Adam ist in der Abschlussklasse und obwohl er weder unglaublich cool und draufgängerisch, noch wild und aufmerksamkeitsheischend ist, sehr beliebt. Er hat ADHS, kann das inzwischen jedoch recht gut kontrollieren. Als er nach mehreren Jahren auf seinen früheren Pflegebruder Julian trifft, merkt er ihm sofort die Veränderung zu damals an. Er ist sehr in sich gekehrt. Man kann beim lesen das Buches geradezu physisch spüren, wie sich Julian immer kleiner zumachen versucht. Das ist für Julian jedoch eine Herausforderung, denn er möchte zu Julian durchdringen und trifft dabei auf unschönere Dinge, als er vermutet hätte. Die Charaktere sind sehr stark konstruiert! Schon in ihrer Sprache merkt man die aktuellen Stimmungslagen, erkennt Gedanken, die noch gar nicht direkt angesprochen werden und bekommt einen sehr intensiven Eindruck der Charaktere. Das führt soweit, dass ich beim Lesen schon fast das Gefühl hatte, die Schmerzen und Freuden der Protagonisten direkt mitzuerleben, selbst zu spüren. Das, gepaart mit der großen Handlung, den angerissenen Themen (wie eben bspw. ADHS und welche Auswirkungen diese Krankheit auf ein Leben hat) und dem einprägsamen Schreibstil führten für mich zu einem so erlebbaren Leseereignis, dass ich selbst, wenn ich das Buch zu Seite legte noch die Gefühle wie ein Nachbeben spürte.
Fazit
Der Koffer ist ein großes Buch! Es regt an, rüttelt auf, bringt Schmerz, Freude und Glück. Für mich war es eine ganz eigene Leseerfahrung, die mich zittern ließ, mich erschütterte, mich fallen ließ und wieder auffing. Eine Achterbahn der Gefühle und eine Freundschaft, die es so in den Büchern, die ich in meinem Leben gelesen habe, noch nicht gegeben hat. Von mir bekommt Robin Roes Der Koffer sechs von fünf Sternen und ihr eine absolute Leseempfehlung!

✼✼✼✼✼ +

Danke an Carlsen, dass ich dieses wundervolle Buch im Rahmen der #ichbineinKönigskind-Aktion bekommen durfte!

Dienstag, 18. April 2017

Neuzugänge | Februar und März

Ganz pünktlich... (hust)... zeige ich euch mal wieder meine Neuzugänge der letzten zwei Monate. Allein durch die Messe ist ein beträchtlicher Stapel von insgesamt 26 Büchern zusammengekommen, was meinen lieben SuB so gar nicht freut, denn er nähert sich der großen 100 bedenklich nahe... Aus diesem Grunde habe ich mir ein vorläufiges Buchkaufverbot auferlegt, das nur wenige Ausnehmen duldet. (Etwa die Bookish Prophet Box, wenn mich das Thema interessiert oder aber bereits angefragte Rezensionsexemplare)

Kommen wir nun also zu meinen Neuzugängen des Februars und März! Da ich ohnehin keinen genauen Überblick momentan darüber habe, wann genau ich welche Bücher bekommen habe, mache ich das heute einmal alles durcheinander. Für das nächste Mal habe ich mir extra schon eine Liste angelegt! :D

Neuzugänge der Leipziger Buchmesse
Von der Leipziger Buchmesse sind insgesamt 14 Bücher mit zu mir nach Hause gekommen, wovon ich allerdings zwei schon zuvor als eBook gelesen hatte. Die ersten drei Bücher habe ich bei den Lieblingsautoren am Glücksrad gewonnen:

Der Duft von Erdbeersaft von Ella Wünsche
Eigentlich hat Annie nur ein Ziel: So schnell und so gut wie möglich ihre Masterarbeit hinter sich zu bringen, nicht zuletzt um ihrer Mutter damit zu gefallen. Aber dann wird sie zur Hochzeit ihrer Cousine eingeladen und reist zum ersten Mal seit ihrer Kindheit wieder in die Heimat ihrer Familie. Dort angekommen entdeckt sie Geheimnisse aus der Jugend ihrer Mutter, die die sonst so distanzierte Frau in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
Außerdem lernt sie Milos kennen, ein rätselhafter Fremder mit einer gefährlichen Aura, um den sich jede Menge wilde Gerüchte ranken. Doch seine dunklen Augen rauben Annie den Schlaf. Soll sie der Versuchung nachgeben? Immer tiefer gerät Annie in einen Strudel aus Geheimnissen und großen Gefühlen. Die Kontrolle über ihr vorher so geordnetes Leben scheint ihr mit einem mal zu entgleiten.
Irgendwann muss sie sich entscheiden: Will sie ihr Glück mit beiden Händen ergreifen, dafür aber alles, was ihr bisher wichtig war aufgeben? Oder will sie lieber in ihr gewohntes sicheres Leben zurückkehren?

Der Werwolf in der Badewanne von Anna Winter
Als Emily Kincade von der Arbeit nach Hause kommt, möchte sie eigentlich nur ein heißes Bad nehmen. Doch dann muss sie feststellen, dass die Wanne bereits belegt ist und niemand Geringerer als ein Werwolf darin liegt. Es ist der Beginn einer Begegnung mit der Welt der Magie. Eine Begegnung, die jener Werwolf sie vergessen lässt. Wären da nur nicht all die Unstimmigkeiten in ihrem Alltag, Krumen von Gedanken, die ihren Weg zurück in ihr Bewusstsein suchen. Und als es passiert, gibt es keinen Weg zurück. Emily ist klar, dass sie den Wolf finden muss ...

Küss das Cowgirl von Annie Stone
Kat McCarthy ist im Rodeozirkus aufgewachsen, doch erst jetzt hat sie die Chance, selbst zu zeigen, was sie kann. Ihr großer Traum: das Barrel Racing-Finale in Las Vegas zu gewinnen. Auf dem Weg zum nächsten Rodeo kommt ihr das Schicksal in Form eines entlaufenen Pferds entgegen. 
Als sie es der rechtmäßigen Besitzerin zurückbringt, trifft sie auf Ryder Carmichael. Sie will sich nicht zu ihm hingezogen fühlen. Auf keinen Fall. Sie hat Ziele und Träume. Einen Plan. Aber er ist da, als sie ihn braucht, schleicht sich immer mehr und mehr in ihr Herz, zeigt ihr, dass Wunden heilen können. Und dann muss Kat feststellen, es ist nicht alles so, wie es scheint...


Die nächsten vier Bücher sind Rezensionsexemplare der jeweiligen Verlage.

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen von Abba Waxman
Die Kunst, die Radieschen von oben zu sehen
Wer hat schon Lust, einen Gemüsegarten umzugraben? Lilian jedenfalls nicht. Sie hat mit ihrem Job, den beiden kleinen Töchtern und dem Kummer um ihren verstorbenen Mann genug zu tun. Danach fragt ihre Chefin jedoch nicht und meldet sie beim Gärtnerkurs eines wichtigen Kunden an. Der ist gar nicht mal so unsympathisch. Und Lilian ist verblüfft, was sie da auf dem Acker alles ausgräbt: Würmer, Lebensfreude, Baumwurzeln, Plastikfeen, Unkraut, Freunde, Radieschen, einen ziemlich großartigen Mann, und den Mut, sich neu zu verlieben …

Water & Air von Laura Kneidl
Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.

Nova & Avon (Mein böser, böser Zwilling) von Tanja Voosen
Hier ist NOVA: unscheinbar, schüchtern, tollpatschig. Dort ist ein böser Fluch. Und auf einmal gibt es AVON: intrigant, zuckersüß und verflucht gefährlich...
Nova ist sprachlos. Sie glaubt nicht an Magie. Doch seit sie auf dem Jahrmarkt von einer Wahrsagerin verhext wurde, ist da plötzlich diese Doppelgängerin: Avon. Eine hinterhältige Nova-Kopie, die sich bei Novas Eltern einschleimt, die dem süßesten Typen der Schule peinliche Sachen sagt und Novas Wellensittich ärgert.
Schnell wird klar: Nova muss ihren bösen Zwilling wieder loswerden. Sie muss mutig sein und über ihren Schatten springen. Vor allem aber braucht sie eine gute Freundin – am besten mit magischen Fähigkeiten. Denn gegen so viel schwarze Magie hilft nur eines: noch mehr Magie...
Chosen - Die Bestimmte von Rena Fischer
Ein Eliteinternat für Hochbegabte – nicht gerade Emmas Traum! Doch dieses Internat ist nicht das, was es zu sein scheint. Alle Schüler haben paranormale Fähigkeiten: Der charismatische Aidan kann Feuer und Wasser tanzen lassen, und Emma findet heraus, dass sie die Gefühle anderer Menschen erspüren kann – sie ist eine Emotionentaucherin. Gerade als sich Emma und Aidan annähern, taucht plötzlich Jared auf, ein ehemaliger Internatsschüler, und weiht sie in ein düsteres Geheimnis des Internats ein. Emma weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Auf einmal bricht eine Rebellion los, und für Emma geht es dabei nicht nur um die große Liebe, sondern um Leben und Tod!


Als nächstes zogen zwei Bücher ein, von denen ich bereits eins kenne und zwei, die ich beim LovelyBooks-Lesertreff ergattert habe (wovon ich ebenfalls bereits eines gelesen habe):

Rebell - Gläserner Zorn von Mirjam H. Hüberli
Manche Träume entführen uns in eine Welt, die wir noch nie zuvor betreten haben.
Und obwohl sie uns fremd ist,kennt sie unsere Seele seit Hunderten von Jahren.
Mein Name ist Willow Parker. Eigentlich dachte ich immer, ich sei ein ganz normales Mädchen. Okay, nicht ganz normal, denn wer sieht schon in den Augen der andern deren eigenes Spiegelbild? Aber seit heute weiß ich nicht einmal mehr, was es bedeutet, normal zu sein...

Rebell - Gläserne Stille von Mirjam H. Hüberli
Augen. Gespiegelt mit Bildern.
Seelen. Verbunden über Dimensionen.
Spiegel. Gezeichnet mit Kronen.
Herz. Verloren zwischen den Welten.
Glück. Gefangen im gläsernen Nichts. 
Immer noch in der Spiegelwelt gefangen, führt mich kein Kronenspiegel und kein Portal zurück zur Erdendimension. Innerhalb eines Wimpernschlags wird der arrogante und zugleich mysteriöse Rebell an meiner Seite zu einem unverzichtbaren Begleiter. Bo verbirgt noch ein Geheimnis, das ihn zu meinem einzigen Verbündeten macht – und das mich in tödliche Gefahr bringt. Es gibt einen Grund, weshalb ich, Willow Parker, kein Spiegelbild in meinen Augen trage …

The One Memory of Flora Banks von Emily Barr
I look at my hands. One of them says FLORA BE BRAVE. Flora has anterograde amnesia. She can't remember anything day-to-day: the joke her friend made, the instructions her parents gave her, how old she is. Then she kisses someone she shouldn't, and the next day she remembers it. It's the first time she's remembered anything since she was ten. But the boy is gone. She thinks he's moved to the Arctic. Will following him be the key to unlocking her memory? Who can she trust?
Taste of Love - Geheimzutat Liebe von Poppy J. Andersson
Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel - doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?


Vor einer Weile hatte ich bei Sandra und Sandy ein Buch gewonnen und auch auf der Messe gewann ich etwas: Ein Notizbuch für alle gelesenen Bücher, die man so hat. Und dann gab es noch ein Buch im Bloggersessions-Goodiebag und eines von meiner Schwester.

Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash
Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …

Stadtschwärmer Leipzig
Leipzig heißt das Ziel eurer Wahl? Gute Entscheidung, denn wer einmal hier war, der kommt gern wieder und bleibt manchmal sogar für immer. Irgendwo zwischen inspirierenden Kunstgalerien, gemütlichen Cafés, Gründerzeitarchitektur und lauschigen Plätzen im Grünen hat hier noch jeder sein Herz an diese Stadt verloren. 
Das 336 Seiten starke Buch mit etwa 400 eigens angefertigten, stimmungsvollen Bildern ist ein Reiseführer für diese Stadt – einer, der die Attraktionen der 2. Reihe beleuchtet. Der „Stadtschwärmer Leipzig“ wurde von einem kleinen Team echter Leipziger verfasst und stellt die Stadt in den Bereichen Gastronomie, Kunst, Kultur, Einkaufen und Übernachten vor.
Persönliche Tipps aus den Bereichen Mode, Kunst oder Musik und Interviews verleihen dem authentischen Band Persönlichkeit. Grafisch aufwendige Karten geben Orientierungshilfen innerhalb der Stadtteile. Im Register sind übersichtlich alle 300 Adressen verzeichnet, zusätzlich finden sich hier englische Zusammenfassungen der wichtigsten Informationen. Fadengeheftet, mit Umschlagklappen versehen und mit spektakulären Luftbildern bestückt, ist der „Stadtschwärmer Leipzig“ nicht nur inhaltlich sondern auch optisch ein Genuss.

Sherlock 1 (Ein Fall von Pink; Manga) von Jay, Steven Moffat und Mark Gatiss
Gerade erst aus dem Krieg in Afghanistan zurückgekehrt, sind Watsons seelische Wunden noch taufrisch. Eines Tages begegnet er einem alten Bekannten aus seiner Schulzeit, der ihm aus heiterem Himmel seinen zukünftigen Mitbewohner vorstellt. Dieser kombiniert mit nur einem Blick, dass Watson Militärarzt im Nahen Osten war, dass in seiner Familie jemand ein Alkoholproblem hat und dass er momentan in psychologischer Behandlung ist. Der Name seines Mitbewohners lautet »Sherlock Holmes«.
Holmes erwacht im modernen London zum Leben! Mit seinem Smartphone und den neusten Methoden der Wissenschaft geht er auf Verbrecherjagd.

So, damit wären wir auch "schon" am Ende... Na ja, zumindest am Ende der Neuzugänge von der Messe. Weiter geht es mit Büchern, die im Rest der beiden Monate mein Regal bezogen:


Auch die Februar- und Märzboxen des Bookish Prophet klangen für mich ganz wunderbar, sodass auf diesem Wege zwei (wie ich vermute tolle) Bücher einzogen:

Emma, der Faun und das vergessene Buch von Mechthild Gläser
Als Emma beim Aufräumen in der Bibliothek ihres Internats ein altes Notizbuch findet, denkt sie zunächst, es wäre eine Art Chronik der Schule. Aber es ist genau umgekehrt: Alles, was man in dieses Buch hineinschreibt, wird tatsächlich wahr. 
Natürlich beginnt Emma sofort damit, den Schulalltag auf Schloss Stolzenburg ein wenig zu "korrigieren". Doch nichts geschieht so, wie sie es sich gedacht hat. Zumal auch schon früher Chronisten das Buch genutzt haben. Zum Beispiel eine junge Engländerin, die Ende des 18. Jahrhunderts ein Märchen über einen Faun verfasst hat und später eine erfolgreiche Schriftstellerin wurde. Oder Gina, die vor vier Jahren plötzlich verschwand, nachdem sie ihre Geheimnisse der Chronik anvertraut hatte. 
Als sich jetzt auch noch Ginas Bruder Darcy einmischt, ist das Chaos perfekt. Denn Emma und Darcy sind einander in herzlicher Abneigung zugetan – zumindest glauben das die beiden.

Das Reich der Sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.


Eine ganze Menge Königskinder und auch ein anderes Buch, das ans Herz gehen wird:

Der Koffer von Robin Roe
»Wie viele Sterne?«, hat Julians Vater immer gefragt, wenn er ihn abends ins Bett brachte. Zehntausend-Sterne-Tage waren die besten überhaupt. Doch Julians Eltern sind tot. Seit er bei seinem Onkel wohnt, ist ihm ist nichts geblieben als Geheimnisse und ein Koffer voller Erinnerungen. Als Julian seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst voller Glück. Adam, der so nett ist und so tollpatschig und trotzdem zu den Coolen gehört. Doch es ist schwierig Vertrauen zu fassen. Und je mehr Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.

Zwillingssterne von Christina Moracho
Seit ihrem sechsten Lebensjahr sind sie unzertrennlich. Spielen zusammen. Fallen die Kellertreppe runter. Erst Oliver, dann Althea. Sie zelten im Garten, schwimmen im Atlantik, betrinken sich an Halloween. Küssen sich das erste Mal unter einem Ahornbaum. Er sie; sie ihn. Im Juni. Und als Oliver das nächste Mal aufwacht, ist es August. Während er schläft, fängt Althea an zu rauchen und färbt sich die Haare. Während er schläft, verändert sich alles zwischen ihnen. Und als er aufwacht, ist nichts mehr wie es einmal war.

Cavaliersreise - Die Bekenntnisse eines Gentlemans von Mackenzi Lee
Gibt es ein abschreckenderes Beispiel für junge Bildungsreisende als Sir Henry Montague? Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken. Irgendwie ist er immer in eine Tändelei verwickelt. Oder betrunken. Oder zur falschen Zeit am falschen Ort. Nackt! Kein gutes Vorbild für seine Reisegefährten, weder für seine kleine Schwester Felicity, noch für seinen Jugendfreund Percy. Doch Monty will keinen Augenblick vergeuden, denn bald heißt es zurück zum gestrengen Herrn Vater und die Standespflichten wahrnehmen. Montys Unbesonnenheit aber bringt sie alle in unvorhergesehene Schwierigkeit und bald sind Wegelagerer und Piraten sein geringstes Problem. Nicht zuletzt seine unausgesprochene und unerfüllte Liebe zu Percy. Noch nie war das 18. Jahrhundert so geistreich, verwegen und charmant.  

Am tiefen Grund von Diana Sweeney
Ein Mädchen namens Tom;
eine verheerende Flut, die sie ihrer gesamten Familie beraubt;
ein Typ namens Bill, der sie im Stich gelassen hat.
Ihre Nana, gütig und stark, die als Einzige ihr Geheimnis kennt. Ihr bester Freund Jonah und Annabel, die Meerjungfrau. Und ein ungeborenes Kind. 
Voller Sehnsucht nach dem Verlorenen spricht Tom mit Oskar, dem Karpfen, mit Papa, der als Toter eine ganze andere Perspektive auf das Leben hat. Und mit ihrem ungeborenen Kind. 

Penguin Bloom von Cameron Bloom und Bradley Trevor Greive
Penguin Bloom ist schon jetzt ein absoluter Publikumsliebling. Die lustigen, einfach zauberhaften Fotos der frechen Elster und ihrer australischen Adoptivfamilie gingen über die sozialen Medien durch die ganze Welt. Was die Fans nicht kennen, ist die bewegende Geschichte hinter den großartigen Bildern. Es ist die wahre Geschichte der Familie Bloom, die nach einem tragischen Unfall beinahe zerbricht und durch den witzigen kleinen Vogel namens Penguin gerettet wird. 


Und dann sind einige Bücher auch "einfach nur so" eigezogen, weil ich Lust auf sie hatte, oder sie noch gut zu meiner aktuellen Bestellung passten und eines, das ich mir nach dem Dark Diamond Abend aussuchen durfte. ;-)

Als ich dich suchte von Lauren Oliver
Die beiden Schwestern Nick und Dara sind grundverschieden und doch unzertrennlich. Bis Dara Nicks besten Freund Parker küsst. Bis zu dem Autounfall, bei dem Dara im Gesicht verletzt wird. Seitdem sprechen die Schwestern nicht mehr miteinander. Als Dara an ihrem Geburtstag spurlos verschwindet, glaubt Nick zuerst an einen dummen Scherz. Doch Dara ist schon das zweite Mädchen, das in der Gegend verschwunden ist. Nick spürt, dass ihre Schwester in großer Gefahr ist und dass sie sie finden muss – bevor es zu spät ist.

Wie Zuckerwatte mit Silberfäden von Sophia Bennett
Nonie ist verrückt nach Mode - und liebt ihre schrillen Outfits. Ihre beste Freundin Jenny hat gerade eine Rolle in einem megaerfolgreichen Hollywoodblockbuster - und steckt wie immer in einer Klamottenkrise. Nonies andere beste Freundin Edie will die Welt retten - und hält Mode für oberflächlich. Dann lernen die drei das Mädchen Krähe kennen. Sie kommt aus Uganda, trägt ein rosa Tutu und an den Schultern abgewetzte Elfenflügel. Und sie hat ein unglaubliches Talent. Jetzt haben Nonie, Jenny und Edie die Möglichkeit, mit ihren eigenen Begabungen etwas wirklich Großes zu vollbringen - und damit all ihre Träume wahr werden zu lassen.

Wie Marshmallow mit Seidenglitzer von Sophia Bennett
Krähe schwebt im Designerhimmel. Nonie wird von einem wahnsinnig gut aussehenden Jungen umschwärmt. Jenny spielt die Hauptrolle in einem Theaterstück. Und Edie steckt in der Klemme. Auf ihrer Website tauchen unglaubliche Anschuldigungen auf: Krähes Kollektion soll durch Kinderarbeit hergestellt worden sein. Das können die Freundinnen auf keinen Fall zulassen! Doch das Label Miss Teen, das Krähes Mode produzieren lässt, behauptet, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Darauf wollen sich Nonie, Edie und Krähe nicht verlassen. Sie fliegen nach Indien, um sich selbst ein Bild zu machen ...

SnowFyre - Elfe aus Eis von Amy Erin Thyndal
Schnee, Frost und Eis – das ist die Welt der gefühlskalten Winterelfe Fyre. Schon lange hat sie die Wärme sowohl aus den Korridoren des Winterhofes als auch aus ihrem Herzen verbannt. Doch nun ist sie gezwungen, die nächsten Wochen am Hof des Sommerkönigs zu verbringen und in dessen unerträglicher Hitze den Frühling herbeizuführen. Und das auch noch mit Ciel, dem Prinzen des Sommerhofes, der es einst geschafft hat, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber das wird ihm dieses Mal nicht gelingen. Dieses Mal wird sie ihr Herz vor den Verbrennungen schützen, die er hinterlassen hat…

Gut... Ich hoffe/denke, dass das jetzt alle gewesen sein dürften. Ich hoffe, ich habe keines vergessen... Auf jeden Fall wird es einige Zeit dauern, bis ich meinen SuB so einigermaßen wieder geebnet habe. Zumal ich auch schon wieder mitten im Studienstress bin, der sich gefühlt zum letzten Semester verdoppelt hat. Aber hey, wer braucht schon Schlaf. ;D
Ich werde mal weiterlesen, sonst wird das hier nichts... Macht euch noch einen schönen Tag! ♥