Freitag, 31. März 2017

Rückblick | Leipziger Buchmesse 2017 (Teil 1)

Hach, und schon bin ich wieder eine halbe Woche zuhause... Nicht nur, dass sich die Zeit auf der Leipziger Buchmesse mal wieder so kurz angefühlt hat, als wäre sie mit einem Blinzeln verronnen, inzwischen hat sich auch ein richtig mieser After-Messe-Blues bei mir eingestellt und ich würde am Liebsten in den nächsten Zug zurück nach Sachsen steigen...


Wie ihr euch jetzt vermutlich schon denken könnt, hatte ich wieder einmal eine großartige Zeit auf der #LBM17. Dies lag v.a. an vielen furchtbar lieben neuen oder auch schon bekannten Menschen. Außerdem hatte jeder Tag so sein(e) Highlight(s) und die möchte ich euch nun einmal präsentieren :)

Reisebeginn bei schönstem Sonnenschein!

Ich kam bereits am Mittwoch Nachmittag im wunderschönen Leipzig an und wurde direkt am Bahnhof von der lieben Sandra erwartet. Zusammen mit Jule hatte ich die große Freude während der Messe bei ihr zu Gast sein zu dürfen. An dieser Stelle noch einmal ein dickes Dankeschön, dass ich bei dir die Zeit verbringen durfte!


Am Donnerstag hatte ich einen sehr entspannten Tag. Ich schlenderte zusammen mit den Mädels und später auch mal allein oder mit anderen Bloggerinnen (z.B. Luise, Moni und Sandy) über die Messe, schaute mir die noch relativ leeren Stände an und genoss einfach das Buchmesse-Flair. Ich finde es immer wieder bezaubernd, dass eine gewisse Magie in diesen riesigen Hallen herrscht, egal ob es dem Einzelnen um das Erlebnis oder den Kommerz geht.
Am Nachmittag hatte ich meinen allerersten Pressetermin in meiner Bloggerzeit. Gwendolyn Simon und Hanna Biresch stellten Ramona, Sabrina und mir das kommende Programm des Rowohlt Verlags vor und ich muss wirklich sagen: Bei einigen der Titel juckt es mich schon jetzt in den Fingern, auch wenn es vielleicht gar kein Buch wäre, dass ich sonst unbedingt in die Hand genommen hätte!
Den Abend verbrachten wir gemütlich bei Sandra zuhause, wo die Beiden mich von ihrer Marvel/Superhelden-Liebe überzeugen wollten und mir deshalb Deadpool zeigten. Aber leider muss ich sagen, dass ich noch immer nicht wirklich überzeugt bin... Sorry! 😅

Der Messefreitag war bei mir stellenweise sehr "zugebaut". Am Vormittag besuchte ich einen Vortrag zum Thema "Wie tickt unser Gehirn, wenn wir lesen bzw. lernen?". Da ich mir gut vorstellen kann eines Tages als Neurologin tätig zu sein, versteht ihr vielleicht, wieso mich eine solche Präsentation überhaupt interessiert. Tatsächlich war sie sehr kurzweilig, praxisnah und unterhaltsam und ich kann auf jedem Fall nun mit dem Wissen prahlen, dass es leichter ist zu lesen/lernen, wenn man sich dabei bewegt ;-)


Gegen Mittag traf ich die liebe Mirjam H. Hüberli. Ich musste mir direkt ihr neues Buch Rebell - Gläserne Stille (und auch den Vorgänger Rebell - Gläserner Zorn) kaufen und signieren lassen und war damit die erste, die im zweiten Band ein Autogramm hatte 😏.


Später ging ich zur Loewe-TeaTime. Hier wurden uns insgesamt vier Bücher aus dem neuen Programm vorgestellt, eins davon das neue von Stefanie Hasse Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung. Außerdem las sie uns exklusiv eine erste Leseprobe vor und ich muss sagen, ich bin wirklich gespannt, wie sich die Geschichte da weiterspinnt!
Nach dem Loewe-Bloggertreffen ging es direkt weiter zum Rowohlt-Bloggertreffen. Dies war wirklich sehr angenehm! Es gab u.a. super leckere Brezeln und die lieben Verlagsmitarbeiter und wir Blogger unterhielten uns sehr gut. Außerdem kam eine (wie ich glaube) Radioreporterin vorbei, die eigentlich ein ganz anderes Treffen gesucht hatte, sich dann aber mit mir und zwei anderen Bloggerinnen über die Professionalisierung von Buchblogs und die Blogosphäre im Allgemeinen unterhielt. Es war ein wirklich anregendes Gespräch, das Potenzial zum nachdenken bereitet.
Am Abend gingen wir (Jule, Sandra und ich) mit dem Freund und Freunden von Sandra und mit der lieben Sandy zu Hans im Glück und ließen den Abend mit leckeren Burgern ausklingen.

(v.l.n.r) Luise, Moni, ich, Jule, Sandra und Sandy am Rowohlt-Stand
Das war erst einmal mein erster Teil des Messeberichts. Der zweite zum Messewochenende folgt in den nächsten Tagen :-) Leider habe ich mal wieder nicht so viele Fotos gemacht, wie ich es mir vorgenommen hätte... Aber nun muss ich eben das Beste daraus machen ;-)
Was waren eure Messe-Highlights (am Donnerstag und Freitag)?

Wir lesen uns wieder zu Teil 2... Bis dahin: Sonnige Grüße!
Mareike ♥

Mittwoch, 29. März 2017

DiesDas | #ichbineinKönigskind


Vor einigen Tagen bekam ich zum allerersten Mal in meinem Leben von einem Verlag eine Überraschungspost und dann auch noch aus meinem Lieblingsimprint meines Lieblingsverlages: Königskinder. In diesem Päckchen befanden sich eine Foto-Krone, die Vorschau für das neue Königskinder-Programm Zweisamkeit, Leseproben aller fünf erscheinenden Bücher und Beauty Sweety Krönchen. Außerdem ein wunderbarer, lieber Brief, der (u.a.) mich zu einem Königskind machte.



Unter dem #ichbineinKönigskind wurden wir Königskinder gebeten, zu schreiben, weshalb wir ein Königskind sind. Sprich: Warum liebe ich den Königskinder Verlag? Warum kann ich einfach mit so großer Sicherheit sagen, dass der Königskinder Verlag so einmalig ist und dass er sich von so ziemlich jedem vergleichbaren Verlag/Imprint abhebt?


Ich muss zugeben, ich bin erst relativ spät mit dem Königskinder Verlag in Berührung gekommen. Das erste Buch, das ich wirklich auf dem Schirm hatte, war Jane und Miss Tennyson von Emma Mills, einer wunderschönen Stolz und Vorurteil-Adaption, die ebenso die Liebe behandelt, wie das Anderssein und Zuhausesuchen.
Seit diesem ersten Buch bin ich dem Verlag verfallen und es gab noch nicht einmal ansatzweise auch nur eine Geschichte, die mich enttäuscht hätte.
Was die Königskinder für mich so einzigartig macht, ist der Mut.
Mut Geschichten zu veröffentlichen, die vielleicht (leider!) nicht das große Publikum ansprechen.
Mut über Themen zu diskutieren, die andere vielleicht lieber totschweigen, weil es eben einfacher ist.
Mut das Risiko einzugehen, weniger Exemplare zu verkaufen und dafür Romane herauszubringen, die im Leser noch lange nachklingen.
In einer Zeit in der es in der Buchwelt wie überall zu einem Großteil um Profit geht, ist es in meinen Augen alles andere als selbstverständlich Geschichten zu drucken, die häufig gegen den Strom schwimmen.


Über welche Themen spreche ich überhaupt? Das ist gar nicht so einfach zu sagen, denn so vielseitig, wie es die Cover erahnen lassen, ist auch das Programm an sich. Da sind Jugendliche in den letzten Kriegstagen 1945, deren Rettung die Wilhelm Gustloff sein soll. Da ist ein Mädchen, das plötzlich erblindet und deren Leben sich von heute auf morgen vollständig verändert. Da ist ein junger Cavalier, der einfach seinen besten Freund über alles liebt. Da ist ein Kind, das Verantwortung für seinen Vater übernimmt.
Doch so verschieden die Inhalte auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: Sie berühren das Herz, regen zum Nachdenken an und bewirken das, was gute Literatur zum Ziel hat, in mir als Leser eine Veränderung hervorzurufen... Und sei es nur für den Moment inne zu halten und sich einen Moment zu sammeln.


Auch die Cover sind eine wahre Augenweide, egal ob mit oder ohne Schutzumschlag. Die aufwändige Gestaltung verleiht jedem Buch und jedem Programm eine individuelle Note und macht es zu dem Gesamtkunstwerk, das sich hinter den Buchdeckeln verbirgt.


Auch, wenn meine Königskinder-Sammlung noch bei Weitem nicht so ausgeweitet ist, wie ich es mir wünschen würde, bin ich stolz auch meine kleine zusammengewürfelte Buchgruppe. Eines Tages möchte ich alle Bücher des Verlags gelesen haben und mein eigen nennen können (meinen Fortschritt könnt ihr im Übrigen hier verfolgen). Bis dahin werde ich einfach versuchen sie Stück für Stück zu vervollständigen. Gerade habe ich zum Beispiel Cavaliersreise beendet und direkt im Anschluss Der Koffer begonnen. Dies sind meine beiden absoluten Favoriten aus dem Programm, wobei ich wie gesagt jedes einzelne absolut lesen möchte!


Ich hoffe, ich habe meine Liebe hier nicht zu ausschweifend geschildert... Aber es ist einfach so, dass ich den Satz aus meiner Rezension zu Salz für die See:
"Salz für die See ist für mich das Beste, was der deutsche (Jugend-)Buchmarkt momentan zu bieten hat."
fast 1:1 für den gesamten Verlag übernehmen mag. Für mich persönlich ist das Programm des Königskinder Verlag das Beste, was der deutsche Buchmarkt in den letzten Jahren hervorgebracht hat und umso größer ist meine Freude, dass ich mich nun tatsächlich Königskind nennen darf.

Und nun würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir erzählt, ob ihr den Verlag kennt. 
Wenn ja: Welche Bücher aus dem Carlsen Imprint habt ihr bereits gelesen und wie haben sie euch gefallen? 
Wenn nein: Könnt ihr euch vorstellen, zu einem dieser Romane zu greifen? Warum (nicht)? 


Ich bin ehrlich interessiert an euren Gedanken!
Allerliebste Grüße,
Mareike

Montag, 27. März 2017

Sammelrezension | Zweimal ein wenig besonders

Als die Bücher flüstern lernten | Felicitas Brandt | Im.press | eBook | 348 Seiten | 3,99€


Klappentext
Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zuhaben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in einer der Bücher hineingezogen und landen... ja, wo eigentlich?
Meine Meinung
Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich Als die Bücher flüstern lernten gelesen habe und das hat einen Grund: In dem Moment, als ich die letzte Zeile des eBooks las, fand ich das Buch im Großen und Ganzen genial. Zwar hatte ich so ein/zwei kleinere Anmerkungen, aber das waren wirklich Kleinigkeiten. Ich weiß aber, dass sich ein solcher Eindruck nach einer Weile bei mir häufig ein wenig abschwächt. Aus diesem Grund wollte ich mit meiner endgültigen Bewertung noch ein wenig warten...
Tja, was soll ich sagen? Auch nach mehr als einem Monat Wartezeit mag ich die Geschichte noch immer sehr gerne. Die Autorin schafft es nicht nur zahlreiche fantastische Welten in ihre eigene zu integrieren, sondern auch noch Charaktere zu schaffen, die weit ab bestehender Klischees einzuordnen sind. Ihr Schreibstil ist sehr bildlich und leicht zu lesen, ohne dabei aber ins Banale abzugleiten.
Was ich an der Charakterkonstellation der beiden Protagonisten besonders schätze, ist dass es sich um ein wirklich starkes Mädchen und einen sehr sympathischen, lieben, beschützenden Jungen handelt. Es ist nicht eine dieser Geschichten, in denen "sie" sich in den Bad Boy schlecht hin verliebt obwohl er gegen alles steht, was sie mag. Ich kann solche Geschichten nicht mehr sehen und umso sympathischer war es mir, dass hier nicht einmal ein "Bad Boy" vorkommt.
Fazit
Auch, wenn am Ende für mich noch ein ganz paar Kleinigkeiten unklar sind, kann ich doch ruhigen Gewissens sagen, dass Als die Bücher flüstern lernten ein absolut lesenswertes, kurzweiliges Buch ist, dass ich euch empfehle, wenn ihr schon immer einmal zwischen die Seiten eures Lieblingsbuches huschen wolltet.

✼ ✼ ✼ ✼ 


Es war einmal in der Metro | Karen Merran | amazon crossing | eBook | 240 Seiten | 4,99€

Klappentext
Was haben ein etwas chaotischer Obdachloser und eine kreative Produktmanagerin gemeinsam? Eigentlich nicht viel. Aber als Maya in der Pariser Metro das Handy gestohlen wird und Roger den Täter verfolgt, kreuzen sich ihre Wege. Aus Dankbarkeit beschließt die umtriebige Maya, Rogers aus dem Lot geratenes Leben in Ordnung zu bringen. Zunächst scheint es, als würde es für den Unglücksraben endlich bergauf gehen. Doch dann lernt Maya Nathan kennen und plötzlich gerät ihre Freundschaft in Wanken.
Meine Meinung
Ich bin wirklich begeistert. Am Anfang dachte ich, zugegebener Weise, dass Es war einmal in der Metro einer dieser recht klischeelästigen Paris-Liebesromane wird. Weit gefehlt!
Das Buch ist sehr viel tiefgreifender, als es auf den ersten Blick vielleicht wirkt. Natürlich geht es um die Liebe (in wie vielen Paris-Romanen ist das schließlich nicht der Fall?), aber das ist bei Weitem nicht alles! Für mich liegt der Schwerpunkt eher auf dem Sinn des Lebens, Selbstverwirklichung, Nächstenliebe und Freundschaft.
Die Protagonistin Maya lernt mehr oder weniger zufällig den Obdachlosen Roger kennen. Da er versuchte ihr zu helfen, möchte sie sich nun revanchieren, auch wenn dieser von ihren Bemühungen gar nicht so begeistert ist. Doch sie gibt nicht auf und lässt all ihre Kreativität sprudeln, um Roger (durch ihn selbst) ein angenehmeres Leben zu ermöglichen.
Das Thema Obdachlosigkeit wird in meinen Augen sehr häufig in Romanen extrem verzogen. Sicher, ich als Person, die nie auf der Straße leben musste, kann das natürlich gar nicht richtig einschätzen. Allerdings war mein letzte Roman, in dem es um diese Thematik ging, (Ein Winter mit Baudelaire) wirklich alles andere als nachvollziehbar. Es war einmal in der Metro greift ziemlich genau das auf, was ich bei dem anderen Buch zu bemängeln hatte. Dabei bleibt es bodenständig und liebenswert und ich bin mir sicher, dass es sehr wohl dazu beitragen kann, sich mehr in Obdachlose hineinzuversetzen.
Das alles wird dabei von einem angenehmen Schreibstil und einer ebenso sympathischen, wie kreativen Protagonistin unterstützt. Auch, wenn es auch eine Liebesgeschichte ist, spielt diese nur eine Nebenrolle in meinen Augen.
Fazit
Ein wirklich gelungener Roman. Ich bin gespannt, was noch von der Autorin kommt, denn auch wenn ich Es war einmal in der Metro als kurzweiligen Roman für zwischendurch ansehe, bleiben wesentliche Aspekte sehr viel länger in meinem Kopf und können so vermutlich auch bei anderen Lesern etwas bewegen.

✼ ✼ ✼ ✼ ✼

Vielen Dank an NetGalley DE, Im.press und amazon crossing für diese beiden Rezensionsexemplare.

Dienstag, 21. März 2017

[Pläne] Die Leipziger Buchmesse

Mit großen Schritten kam die Leipziger Buchmesse 2017 immer und immer dichter auf uns zu und nun steht sie - ENDLICH! - unmittelbar vor der Tür. Wann ihr mich vielleicht wo irgendwo antreffen könnt, erfahrt ihr hier:


Die Leipziger Buchmesse ist mehr oder weniger ein Muss für alle Büchernarren und Leseratten Deutschlands. Ich war zwar bisher noch auf keiner anderen Buchmesse, muss aber sagen dass ich sie auch ohne Vergleichsmöglichkeiten immer sehr schön finde. Sicher, besonders am Messesamstag ist es unglaublich überfüllt, aber dann kann man sich ja auch Termine suchen, die evtl. ein wenig "am Rande" stattfinden ;-) Ich für meinen Teil genieße das Programm aber immer in vollen Zügen und natürlich nicht nur das, sondern ganz besonders auch die Menschen, die man einfach viel zu selten treffen kann!

Mittwoch, 22.03.2017
Ich reise bereits am Mittwoch mit der Bahn an. Im letzten Jahr bin ich mit dem Fernbus gefahren und war damit auch zufrieden, dennoch habe ich mich in diesem Jahr dagegen entschieden, da es sich preislich fast nichts nahm und ich so drei Stunden weniger Fahrdauer habe. 
Ich nehme den Zug von Rostock (RE4359 um 10.34 Uhr) bis Berlin Hauptbahnhof und von dort aus geht es weiter nach Leipzig Hauptbahnhof (IC2301 ab 13.30 Uhr). Dann bin ich um 14.43 Uhr in der Messestadt und treffe mich nach einer Weile mit Sandra (bei der ich zu meiner großen Freude übernachten darf) und Jule.
Sollte zufällig jemand von euch in einem meiner Züge mitfahren, würde ich mich riesig freuen, wenn wir ein wenig schnacken können :D Mit Büchern als Aufhänger, so meine Erfahrung, kann man sich eeewig unterhalten!

Donnerstag, 23.03.2017
Der Donnerstag ist der erste Messetag und den werde ich größtenteils dazu nutzen mir die Stände anzuschauen. Hier ist das Gelände noch nicht so überfüllt und dann ist das auch wirklich mal zielführend und man muss sich nicht nur hin- und herschieben lassen.
Termine:
  • 15.30 Uhr - Rowohlt Verlagstreffen (privat)

Freitag, 24.03.2017
Auch Freitag werde ich noch die eine oder andere Luft haben. Vielleicht setze ich mich einfach mal zu irgendwelchen Lesungen, treffe neue Leute oder auch bekannte Gesichter und verbringe einfach eine schöne Zeit.
Termine:
  • 11.00 Uhr - Vortag "Wie tickt unser Gehirn, wenn wir lesen bzw. lernen"
  • 12.30 Uhr - Signierstunde mit Mirjam H. Hüberli und Alexandra Fuchs
  • 15.30 Uhr - Loewe Tea-Time
  • 16.00 Uhr - Bloggertreffen mit Glücksrad bei den Lieblingsautoren
  • 17.00 Uhr - Bloggertreffen des Rowohlt Verlags
  • abends - Bloggertreffen mit den lieben Menschen unserer WhatsApp-Gruppe

Samstag, 25.03.2017
Wie schon oben geschrieben, versuche ich immer am Samstag einen einigermaßen vollen Terminplan zu haben. Ich mag es nicht so sehr, wenn sich die Menschenmassen so durch die Gänge schieben, dass man eigentlich gar keine Chance hat, einen anderen Weg zu gehen. 
Termine:
  • 10.00 Uhr - Bloggerempfang des Carlsen und Thienemann-Esslinger Verlags
  • 14.00 Uhr - Lovelybooks Treffen (wenn auch für mich gekürzt)
  • 15.00 Uhr - Carlsen Verlagstreffen (privat)
  • 16.00 Uhr - Magellan Verlagstreffen (privat)
  • 19.00 Uhr - Funkelnder Diamanten-Abend

Sonntag, 26.03.2017
Auf den Sonntag bin ich mega gespannt. Ich nehme zum ersten Mal an den Buchmesse:blogger sessions teil und darf sogar als Referentin auftreten und über meinen Alltag als Bloggerin sprechen. Das ist für mich eine große Ehre und ich freue mich schon auf eine sicher anregende Diskussion mit Bonzena und Jochen. Das ganze steht unter der Leitung von Wolfgang Tischer.
Nach der Diskussion werde ich schauen, ob ich weiterhin an der Veranstaltung teilnehme (es gibt schon einige Themen, die mich wirklich interessieren...), oder zurück auf die Messe gehe.
Abends geht es dann wieder nach Rostock, mit dem IC2356
Termine:
  • 11.15 Uhr - Podiumsdiskussion "Warum über Bücher bloggen?"
  • 13.00 Uhr - Workshop SEO
  • 17.15 Uhr - Abfahrt meines Zuges

Falls wir uns über den Weg laufen, freue ich mich, wenn ihr mit mir ins Gespräch kommen mögt. Ab und zu werde ich sicher auch mal in der Bloggerlounge zu finden sein ;-)

Ich freue mich auf euch alle und überhaupt auf eine tolle Messe!
Bis Bald ♥

Montag, 13. März 2017

Leseplanung | Pläne für den März

Nachdem ich meinen (für meine Verhältnisse) sehr ehrgeizigen Leseplanungsstapel im letzten Monat nicht ganz geschafft habe, werde ich in diesem Monat ein wenig zurückschrauben. Das liegt auch daran, dass ich diesen Monat noch zwei Klausuren vor mir habe, die Messe ansteht und ich mein Praktikum beenden muss... Nicht allzu viel Lesezeit also, aber die verbleibende möchte ich so gut wie möglich nutzen :)

Fangen wir also zunächst mit dem diesmonatigen Motto der Jahr der ersten Sätze Challenge an:


Weltfrauentag & Anti-Frühlingsgefühle

Der Frühling fängt bald an und neben den ganzen Frühlingsgefühlen gibt es auch den Weltfrauentag in diesem Monat. Sucht euch drei Bücher mit einer starken weiblichen Hauptrolle aus. Wem das zu einfach ist, weil er (beispielsweise) sowieso nur Bücher mit starken weiblichen Charakteren liest, kann zusätzlich schauen, dass es keine Liebesgeschichte ist (Anti-Frühlingsgefühle :D).
Also... Ich lese zwar nicht ausschließlich Bücher mit starken Frauen, da ich aber dieses Motiv der "Jungfrau in Nöten" auf den Tod nicht ausstehen kann, versuche ich es soweit wie möglich. Aus diesem Grund hatte ich eigentlich vor den Zusatz der Anti-Frühlingsgefühle aufzugreifen. Aber ich muss wirklich sagen: Das ist verdammt schwer! Wenn ich an starke Frauen in der Literatur denke, denke ich zu allererst an Jane Austens Protagonistinnen. Doch selbst in diesen Büchern geht es immer auch um die Liebe. 
Ich habe nun meinen gesamten SuB durchforstet und bin auf zwei/drei Bücher gestoßen, von denen ich mir zwar nicht sicher bin, dass sie letztlich tatsächlich den Kriterien entsprechen, bei denen ich mir es aber vorstellen könnte. Ich finde es schon erstaunlich, was für einen gigantischen Platz die Liebe, in welcher Form auch immer, in der Literatur so einnimmt...


Buch 1: #rausmitderdicken
"Es ist seltsam, wie fünfzehn Minuten dein Leben verändern können."
Seite 7

Das ist auf jeden Fall sehr wahr... Ich kann hierzu gerade kein großes Statement abgeben, aber ich stimme diesem ersten Satz auf jeden Fall zu!

Buch 2: Der Geruch von Häusern anderer Leute
"Ich weiß noch genau, wie es damals war."
Seite 9

Dieser Auftakt macht mich auf jeden Fall neugierig. Wann ist damals? Wie war es da? Wer bist du überhaupt? ...

Buch 3: Am tiefen Grund
"Ich glaube, Bill ist in Mrs Peck verliebt", sage ich heimlich zu einer blauen Schwimmkrabbe, die sich in meiner Schnur verheddert hat, aber noch nicht groß genug ist. 
Seite 7

Dieser Beginn macht nicht soo viel Hoffnung, dass es hier tatsächlich nicht um die Liebe geht. Deswegen wähle ich das als erstes heraus.

Ergebnis:
Da mich Der Geruch von Häusern anderer Leute am neugierigsten gemacht hat, werde ich mich diesen Monat dieses Buches annehmen. Es ist auch das Buch, bei dem ich vom Klappentext her die größte Hoffnung habe, dass es hier nicht direkt um die Liebe gehen wird, oder zumindest nicht um romantische Liebe.



Gesamte Leseliste:
Cavaliersreise
Barfuß im Regen
MondSilberNacht
Straßensymphonie
Es war einmal in der Metro
Der Geruch von Häusern anderer Leute

4/6 gelesen

Wie gesagt, diesen Monat mal etwas weniger vorhaben, dafür schaffe ich sie dann vielleicht alle :) Wir werden sehen. Das war es für heute von mir. Habt eine angenehme Woche! ♥

Freitag, 10. März 2017

Lesemonat | Ein Rückblick auf den Februar

Der Monat hat so gut angefangen!
...
Aber dann leider rapide nachgelassen... Aber fangen wir lieber Schritt für Schritt an ;-)


Am Monatsbeginn war ich super motiviert. Fast alle Prüfungen lagen hinter mir und so blieb mir viel Zeit zum Bloggen und Lesen. Endlich mal, denn nach den vergangenen Monaten war das auch bitter nötig. Allerdings startete ich dann in einen weiteren Teil meines Pflichtpraktikums fürs Studium im Krankenhaus und wurde dann direkt so richtig krank... Deswegen wird es mir jetzt auch nicht anerkannt... *Yay* 😑
Dadurch habe ich in der Zeit auch nicht mehr so viel zu Lesen geschafft, wie ich es mir erhofft hätte. Trotzdem bin ich insgesamt mit meinem Lesemonat zufrieden.
Außerdem habe ich den Bookish Identity Tag gemacht, was wirklich eine Herausforderung war, aber es hatte auch was über Fandoms nachzusinnen, die man gar nicht kennt!

Leseplanung Februar

Die Elenden (beendet)
Darm mit Charme (beendet)
A Bear Called Paddington
Es war einmal in der Metro
Rendezvous mit Mr Darcy
Taste of Love (Geheimzutat Liebe)
Phantastischer Tierwesen und wo sie zu finden sind
Als die Bücher flüstern lernten
Ein unmoralisches Sonderangebot
Ich und die Menschen
Flawed



Ich habe neun der elf Bücher gelesen, die ich fest geplant hatte, eins angefangen und darüber hinaus zwei weitere begonnen, die nicht auf dieser Liste standen :-)

Die Elenden - Victor Hugo - 1745 Seiten - ✼✼✼
Darm mit Charme - Giulia Enders - 288 Seiten - 
A Bear Called Paddington - Michael Bond - 158 Seiten - 
Taste of Love (Geheimzutat Liebe) - Poppy J. Anderson - 380 Seiten - 
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - J.K. Rowling - 304 Seiten - 

Als die Bücher flüstern lernten - Felicitas Brandt - 348 Seiten - 
Ein unmoralisches Sonderangebot - Kerstin Gier - 304 Seiten - 
Ich und die Menschen - Matt Haig - 352 Seiten - 
Flawed - Cecelia Ahern - 480 Seiten - 

Gesamt:
9 Bücher - 4359 Seiten - 156 Seiten pro Tag
5 Bücher - 2 eBooks - 2 Hörbücher


Alles in Allem war der Januar, wie man sieht ein wirklich guter Lesemonat mit vielen tollen Büchern, auch wenn mich keines absolut umgehauen hat. Meine beiden Favoriten sind dabei ganz klar Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind und Ich und die Menschen, die es fast geschafft hätten mir einen Zusatzstern abzuluchsen. Aber bei beiden hat mir dann doch noch eine Kleinigkeit hierfür gefehlt.
Meine absolute Enttäuschung war Flawed. Ich habe nach all den begeisterten Meinungen wohl einfach zu viel erwartet... Aber wie dem auch sei, ich bin auf unsere Buchclub-Diskussion gespannt, vielleicht überzeugen die Mädels mich ja doch noch davon :D

Ich hoffe, der März wird ein vergleichbar guter Monat wird, auch wenn ich nicht glaube, dass ich so viel schaffen werde wie im Februar. Was genau meine Pläne für den bereits dritten Monat des Jahres sind, erfahrt ihr in den nächsten Tagen ;-)

Bis Bald! 
Eure Mareike :)

Mittwoch, 1. März 2017

GSC | Gesammelte Schätze im Februar


Ein weiterer Monat liegt hinter uns, kaum zu glauben wie doch die zeit vergeht... gerade habe ich erst mein Praktikum begonnen, schon ist die Hälfte wieder um und schon nächsten Monat sehen wir uns hoffentlich alle in Leipzig wieder 😍.
Auch der letzte Monat war bei mir wieder ziemlich schätzereich, teils auch dadurch bedingt, dass ich im Februar wirklich viele Bücher zu lesen geschafft habe. Einige muss ich allerdings nachtragen, wenn ich wieder in meinem Wohnheim bin, da ich ein paar meiner Bücher dort lassen musste und die Markierungen noch in den Büchern darauf warten notiert zu werden...

"Der Weise ist mit Wenigem zufrieden."
- Die Elenden, Victor Hugo, Der Audio Verlag, Part 6 noch 9h 41min

"Sterben ist nichts. Grausam ist nur das Los nicht zu leben."
- Die Elenden, Victor Hugo, Der Audio Verlag, Part 6 noch 12min

"Die Vorstellung war tröstlich: dass sich die kleinen Dinge, egal wo im Universum man war, immer gleich verhielten."
- Ich und die Menschen, Matt Haig, dtv, Seite 30

"Das Leben der Menschen, begriff ich, verschlechterte sich zusehends, je älter man wurde. Man kam auf die Welt mit Babyhänden und Babyfüßen und kannte nichts als unendliches Glück, und dann ließ das Glück allmählich nach, im gleichen Maß, in dem Hände und Füße wuchsen. Ab der Teenagerzeit begann das Glück einem durch die Finger zu rinnen und gewann dabei immer mehr an Masse."
- Ich und die Menschen, Matt Haig, dtv, Seite 146

"[...] denn es war eine große Liebe in der Blüte des Lebens. Eine Liebe, wie sie nur jemand empfinden konnte, der irgendwann in der Zukunft sterben würde und der lange genug gelebt hatte, um zu wissen, dass lieben und geliebt werden unglaublich schwierig war, aber wenn man es schaffte, konnte man in die Ewigkeit sehen."
- Ich und die Menschen, Matt Haig, dtv, Seite 251

"Ich habe gelernt, dass mutig zu sein bedeutet in jedem Augenblick die Angst in sich zu spüren."
- Flawed (Wie perfekt willst du sein?), Cecelia Ahern, Argon Hörbuch, noch 7h 49min


Und jetzt: Her mit euren Schätzen! :)