Samstag, 30. September 2017

Rezension | Auf ewig dein




Auf ewig dein | Eva Völler | one by Lübbe | HC | 379 Seiten | 15,00€ | ✼✼✼✼

Klappentext
Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Sebastiano verloren hat, musste sie schon so manch brenzlige Situation bestehen. Von der Gründung einer eigenen Zeitwächter-Schule hatte sie sich eigentlich ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre frisch rekrutierten Schüler sind ausgesprochen eigensinnig, und schon beim ersten größeren Einsatz am Hofe von Heinrich dem Achten geht alles mögliche schief. Und dann taucht plötzlich völlig unerwarteter Besuch aus der Zukunft bei Anna auf, der ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt...


Meine Meinung:
Die Geschichte um Anna und Sebastiano geht weiter! Und das auf eine etwas andere Art und Weise, als man es aus der Zeitreise-Trilogie gewöhnt ist, denn die beiden sind nicht allein. Seit ihrem letzten Abenteuer haben sie begonnen eine Zeitreiseakademie zu gründen und ihre Schüler sind ausgewählte Personen aus den verschiedenen Epochen. Das alles klang für mich schon zu Beginn ziemlich spannend. Ich selbst bin ja ohnehin begeistert von fast allem, was sich mit dem Reisen in der Zeit beschäftigt und so stand es für mich außer Frage nicht zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht.
Eva Völler konnte mich mit ihrem Schreibstil wieder einmal völlig überzeugen. Sie hat einen gewissen Humor, der selbst in ernsteren Situationen mitschwingt und dem gesamten Buch eine gewisse Leichtigkeit gibt. So lässt sich Auf ewig dein schnell und zügig durchlesen, ohne das man wirklich bemerkt, wie schnell die Zeit währenddessen vergeht.
Was/Wer mir dieses Mal jedoch nicht so gut gefallen hat, war Anna. V.a. im ersten Band der Zeitenzauber-Reihe war sie für mich viel selbstbewusster und eigenständiger. Hier kam es mir immer wieder so vor, als ob sie ziemlich fremdbestimmt sei, ob durch Sabastiano, den Alten, der ihre Zeitreisen überwacht oder auch teilweise durch ihre eigenen Ängste. Das fand ich ziemlich schade, denn sie hat in meinen Augen mehr Potenzial. Umso besser fand ich die neuen Zeitreiseschüler ausgearbeitet. Fatima, Ole und ganz besonders Walter musste ich direkt ins Herz schließen, auch wenn sie zwischenzeitlich schon mal ein bisschen nervig werden. Passt aber zu ihnen ;-)
Das Zeitreiseabenteuer an sich war ziemlich spannend, auch wenn ich einige Aspekte, die das Zeitreisen in den vorangegangenen Büchern mit sich brachte, ein wenig vermisst habe oder Änderungen im Zeitreisekonzept der Autorin nicht so besonders gut fand.
Fazit
Insgesamt war es sehr schön die alten "Gesichter" wieder zu treffen. Es gab zwar hier und da einige Punkte, die ich für verbesserungswürdig halte, aber alles in allem kann ich Auf ewig dein wirklich empfehlen, v.a. wenn man die Zeitenzauber-Reihe mochte :-)

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